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Überraschung: Steht Yvon Mvogo gegen den VfL Osnabrück im Tor?

Yvon Mvogo könnte bei RB Leipzig gegen Osnabrück das Tor hüten. Hier mit Péter Gulacsi und Frederik Gößling. Foto: imago/DeFodi

Yvon Mvogo könnte bei RB Leipzig gegen Osnabrück das Tor hüten. Hier mit Péter Gulacsi und Frederik Gößling. Foto: imago/DeFodi

Eigentlich hat sich Julian Nagelsmann bei RB Leipzig für die klare Nummer eins Péter Gulácsi entschieden. Das galt auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Osnabrück (Sonntag, 11 August ab 15.30 Uhr), mit einer Einschränkung.

Péter Gulácsi bleibt die unklare Nummer eins

Denn wie Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bekannt gab, will er Yvon Mvogo durchaus seine Einsätze geben. Anders als die klare Aufteilung in zwei Wettbewerben, die Ralf Rangnick im letzten Jahr vornahm, wird es aber eher eine Einzelfallentscheidung werden. „Die Möglichkeit besteht, auch wenn Péter die Nummer eins bleibt. Da habe ich mich ja festgelegt.“

Nagelsmann: „Man kann bei Mvogo auch von ‚darf bleiben‘ sprechen“

Yvon Mvogo sei schließlich ein sehr guter Torwart. „Ich finde diese Formulierung ‚er musste bei RB bleiben‘ schwierig, weil wir ein toller Club sind. Man kann bei seinem Beruf auch von ‚darf‘ sprechen“, so Nagelsmann. Allerdings ist es schon länger der ausdrückliche Wunsch des Keepers, den Verein zu verlassen, um endlich Spielpraxis zu bekommen. Nun könnte es diese mit Glüc bei RB Leipzig schon zum Auftakt geben. „Ich werde versuchen, ihm Spiele zu geben. Eventuell ist Sonntag eins davon, aber ich werde auch nochmal mit Freddy (Torwartrainer Frederik Gößling, d.Red.) sprechen“, verriet der RB-Coach. Der Schweizer Nationalkeeper und sein Berater hatten sich zuvor erneut missmutig über die Wechselblockade gezeigt, aber angedeutet, eine Chance bei Nagelsmann zu sehen.

(msc)