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Spieler des Spiels in Osnabrück: Nagelsmann mit Extralob für Marcel Sabitzer

RB Leipzig feiert in Osnabrück einen 2:0-Sieg. (Foto:imago images / Picture Point LE)

RB Leipzig feiert in Osnabrück einen 2:0-Sieg. (Foto:imago images / Picture Point LE)

Gleich zwei Dinge, die Julian Nagelsmann seinem Team in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit mit auf den Weg gab, hat sich Marcel Sabitzer beim ersten Pflichtspiel von RB Leipzig zu Herzen genommen. Mit viel Lautstärke erfüllte er die Trainerforderung, dass auf dem Platz stärker miteinander kommuniziert werden müsse. Mit zwei Toren kam er zudem der Aufforderung nach, dass aus dem Mittelfeld mehr Torgefahr kommen müsse.

Marcel Sabitzer im ersten Spiel der Saison ungewohnt effizient

Während man Kommunikationsbereitschaft auf dem Feld vom Führungsspieler Sabitzer bereits kennt, war das Toreschießen in der Vorsaison nicht seine große Stärke. Fünf Treffer erzielte der Offensivmann wettbewerbsübergreifend in 43 Spielen. Die zwei Tore zum Auftakt im DFB-Pokal in Osnabrück sind ein guter Anfang, um die Torausbeute nun deutlich zu erhöhen.

16 Schüsse brauchte Sabitzer in der Vorsaison in der Bundesliga pro Tor. In Osnabrück reichten zwei Torabschlüsse zu zwei Toren, eine deutliche Verbesserung in Sachen Effizienz. Dazu kamen auch noch drei vorbereitete Großchancen.

Julian Nagelsmann lobt Sabitzer für „herausragendes“ Spiel

Von Trainer Julian Nagelsmann bekam Marcel Sabitzer für seine Vorstellung in Osnabrück ein Extra-Lob. Der Österreicher sei „in der ersten Halbzeit herausragend“ gewesen, so der Trainer von RB Leipzig nach dem Spiel und bezog sich mit seinem Lob sowohl auf das Pressing als auch auf den Torabschluss.

„Das hat er sehr gut gemacht“, erklärte der Trainer weiter. „Er hatte eine gute Position nach Balleroberungen und hat den Raum besetzt, den wir auch bespielen wollten. Durch sein sehr gutes Timing im Anlaufen hat er dem Gegner sehr wehgetan. Insgesamt sei das Spiel von Marcel Sabitzer „herausragend“ gewesen, auch wenn er nach der Pause „den Belastungen etwas Tribut zollen musste“ und die Partie aufgrund veränderter Abläufe stärker an Sabitzer vorbeilief.

Yvon Mvogo hält RB Leipzig in Osnabrück im Spiel

Auszeichnen konnte sich auf Seiten von RB Leipzig in Osnabrück auch Torwart Yvon Mvogo, der für Peter Gulacsi im Tor stand und im Verlauf der Hinrunde weitere Einsätze bekommen soll. Unklar sei noch, in welchem Wettbewerb der Schweizer Spielzeit bekommt. „Er gibt im Training immer Gas“, lobte er seinen Torwart zudem. In Osnabrück hielt Mvogo drei Torabschlüsse von innerhalb des Strafraums. Vor allem bei einer Fußabwehr in der zweiten Halbzeit ließ er sein Können aufblitzen und verhinderte er den frühen 2:3-Anschlusstreffer für die Gastgeber.

Wer war Spieler des Spiels in Osnabrück?

Im zentralen Mittelfeld war Diego Demme mit 101 Ballkontakten mal wieder der überall zu findende Taktgeber. Christopher Nkunku ließ davor seine Klasse in einigen Situationen aufblitzen, verhielt sich laut Julian Nagelsmann vor der Pause aber taktisch nicht immer klug und ging oft zu früh auf den Flügel. Im Sturm arbeitete Yussuf Poulsen wie gewohnt viel, hatte bei zwei Kopfbälle frei vor dem Osnabrücker Tor aber kein Glück. Bei Timo Werner wechselten sich Licht und Schatten ab. Bei zwei Toren hatte er in der Vorbereitung seine Füße entscheidend im Spiel. In der zweiten Halbzeit scheiterte er bei einer Großchance zum vorentscheidenden 4:1 aber auch an VfL-Keeper Körber.

(RBlive/ mki)