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RB Leipzig vor dem Auftakt: „Das wird ein ähnliches Spiel wie in Osnabrück, nur dass Union mehr Qualität hat“

Marcel Sabitzer will auch im Spiel bei Union Berlin mit RB Leipzig voll da und erfolgreich sein. (Foto: imago images / eu-images)

Marcel Sabitzer will auch im Spiel bei Union Berlin mit RB Leipzig voll da und erfolgreich sein. (Foto: imago images / eu-images)

Nach dem intensiven und schweren Spiel beim VfL Osnabrück, wo RB Leipzig in der ersten Runde des DFB-Pokal verdient mit 3:2 gewann, wartet zum Bundesligaauftakt bei Union Berlin eine vergleichbare Aufgabe. „Das wird ein ähnliches Spiel wie in Osnabrück, nur dass Union mehr Qualität hat“, wirft Marcel Sabitzer einen Blick voraus auf das erste Ligaspiel. In Berlin warte wie schon in Osnabrück ein „Hexenkessel“ und ein „zweikampfbetontes Spiel. „Da müssen wir voll da sein“, weiß der Österreicher, der in dieser Art Spiele in seinem Metier ist und auch in Osnabrück als Spieler des Spiels mit zwei Toren voll da war.

Auch Kapitän Willi Orban glaubt vor dem dritten RB-Besuch bei Union nach zwei Zweitligaspielen, in denen man ohne Sieg blieb, dass das Spiel in Osnabrück eine gute Vorbereitung auf die Partie in Berlin war. „Was Atmosphäre, Emotionalität und Intensität angeht, wird es ähnlich.“ 47 Foulpfiffe hatte es beim Spiel in Osnabrück gegeben, mehr als in jedem RB-Spiel der Vorsaison.

RB Leipzig will bei Union die Partie souveräner zu Ende spielen

„Union hatte einen positiven Auftakt“, verweist Orban auf das sichere 6:0 im DFB-Pokal in Halberstadt. „Aber Bundesliga ist noch mal was anderes.“ Aus dem Osnabrück-Spiel habe seine Mannschaft mitgenommen, „dass man Spiele souverän zu Ende spielen muss. Mit einer Aktion kann der Stadion und der Gegner zurückkommen.“ In Osnabrück hatte ein unglückliches Handspiel von Lukas Klostermann für ein Elfmetergegentor zum 2:3-Anschluss und eine heiße Schlussphase gesorgt. „Konzentrierter zu Ende spielen“ will Orban entsprechend eine eventuelle Führung in Berlin.

So weit ist Trainer Julian Nagelsmann in der Vorbereitung des Spiels, die am Mittwoch mit dem ersten Mannschaftstraining der Woche beginnt (14.08.2019, 10.30 Uhr/ Cottaweg), noch nicht. Dass es vom Zuschauerumfeld in Berlin ähnlich wird wie in Osnabrück, weiß aber auch er. Vor allem die Intensität des Gegners will er aus dem Spiel nehmen. In Osnabrück sei das in der ersten Halbzeit durch gutes Anlaufen gelungen, während man in der zweiten Halbzeit zu viele Bälle hergeschenkt habe und dann durch viele verlorene zweite Bälle unter Druck geriet. Künftig und auch schon in Berlin will Nagelsmann deswegen „die Intensität des Gegners durch guten Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte oder durch gute Abschlüsse rausnehmen“. Im Idealfall startet RB Leipzig dadurch dann auch in der Bundesliga mit einem Erfolg.

(RBlive/ mki)