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Schalke-Coach David Wagner hinterfragt 50+1-Regel

David Wagner sieht die 50+1-Regel kritisch. (Foto: imago images / RHR-Foto)

David Wagner sieht die 50+1-Regel kritisch. (Foto: imago images / RHR-Foto)

Der neue Schalke-Coach David Wagner sieht die 50+1-Regel als einen Grund für die seiner Ansicht nach wachsenden Unterschiede zwischen den Clubs im deutschen Fußball. „Im Moment ist es in Deutschland so, dass die Kluft zwischen den Vereinen, die ganz vorne stehen, die ständig in der Champions League spielen und allen anderen immer größer wird“, sagte Wagner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwoch). „Wenn wir einen engeren Wettbewerb haben wollen, dann ist die 50+1-Regel sicher ein Schlüssel dazu.“

David Wagner: Angst vor Investoren ist unberechtigt

Diese in Deutschland bestehende Regelung besagt, dass Stammvereine die Mehrheit an ausgegliederten Profi-Kapitalgesellschaften behalten müssen. Nach Ansicht von Wagner ist die Angst vor Investoren im deutschen Fußball unberechtigt. „Ich glaube, dass hier ein großes Ungeheuer skizziert wird. Wenn Investoren kommen dürfen, muss das nicht gleich bedeuten, dass irgendwelche Oligarchen anfangen, Clubs auseinander zu nehmen“, sagte der Coach des FC Schalke.

(dpa)