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RB Leipzig unterzeichnet Berliner Erklärung: „Wir halten uns aus der Politik raus, aber zeigen Haltung“

"Gegen Homophobie, Gewalt und Rassismus": Die Auseinandersetzung mit Homophobie und Diskriminierung ist schon länger Teil der Fankultur bei RB Leipzig. (Foto aus dem Jahr 2011: imago images / Picture Point)

„Gegen Homophobie, Gewalt und Rassismus“: Die Auseinandersetzung mit Homophobie und Diskriminierung ist schon länger Teil der Fankultur bei RB Leipzig. (Foto aus dem Jahr 2011: imago images / Picture Point)

Am Sonntag war RB Leipzig beim VfL Osnabrück auf dem Ärmel mit dem Aufdruck „Unser Ball ist bunt“ aufgelaufen. Unter diesem Titel versammelt RB Leipzig seine gesellschaftlichen Aktivitäten für Toleranz und gegen Diskriminierung. Am Mittwoch unterzeichnete der Klub nun die Berliner Erklärung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Die Erklärung richtet sich gegen Homophobie und für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport und wurde im Juli 2013 erstmals von der Bundespolitik und von von Vereinen und Verbänden unterzeichnet. Aus dem Fußballbereich gehörten unter anderem Bayern München, Werder Bremen, Hannover 96, Hertha BSC, Union Berlin und der FC St. Pauli zu den Erstunterzeichnern. Aktuell gehören neben RB Leipzig zwölf weitere Erstligisten zur Liste der Unterstützer.

RB Leipzig unterstützt mit Unterzeichnung der Erklärung den Kampf gegen Homophobie

Mit der Erklärung setzen sich die Vereine für „Respekt, Toleranz und Fair Play“ als „zentrale Werte im Sport“ ein. Im Sport gebe es weiter „homophobe Tendenzen“ und Diskriminierung gegen Sportlerinnen und Sportler wegen ihrer Sexualität. „Wir setzen uns von daher für ein aktives Vorgehen gegen Homophobie auf allen Ebenen des Sports ein“, heißt es in der Erklärung.

„Wir stehen für Offenheit, Vielfalt, Toleranz und Menschenwürde. Das sind Grundwerte unserer Gesellschaft, die wir als Verein vertreten. Wir halten uns ein Stück weit raus aus der Politik, aber wir zeigen Haltung. Deswegen ist es gut, dass wir die Erklärung unterschreiben“, erklärte Ulrich Wolter stellvertretend für den Verein bei der Unterzeichnung der Erklärung laut LVZ. Auch Lokalrivale Lok Leipzig hat die Erklärung unterzeichnet.

(RBlive/ mki)