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Mintzlaff stützt Entlassung von Daniel Frahn

Nur noch Zuschauer: Daniel Frahn im CFC-Gästeblock in Halle (Foto: imago/Picture Point).

Nur noch Zuschauer: Daniel Frahn im CFC-Gästeblock in Halle (Foto: imago/Picture Point).

RB Leipzigs Vereinspräsident Oliver Mintzlaff befürwortet die fristlose Entlassung des einstigen RB-Idols und Rekordtorschützen Daniel Frahn beim Chemnitzer FC. „Ich kenne nur die Aussagen der Vereinsführung. Anhand derer kann ich eine klare Haltung nur begrüßen und finde die klare Sanktionierung nachvollziehbar”, sagte Mintzlaff im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung (Print und in voller Länger online bei mzweb.de).

Oliver Mintzlaff über Daniel Frahn: „Persönlich war ich überrascht”

Der RB-Geschäftsführer sagte über seinen früheren Angestellten: „Persönlich war ich überrascht, ich kenne ihn als anständigen Sportsmann, der bei uns eine tolle Zeit hatte und sich immer professionell verhalten hat.”

Frahn hatte sich wiederholt öffentlich mit CFC-Fans umgeben, die mutmaßlich dem rechtsextremen Spektrum angehören und laut Sportdirektor Thomas Sobotzik auch nach seiner Entlassung keine Einsicht gezeigt. Frahn selbst teilte auf RBlive-Anfrage mit, dass er sich aktuell wohl wegen des arbeitsrechtlichen Verfahrens „noch” nicht äußern könne.

„Wir würden mit Spielern sprechen, wenn wir das Gefühl hätten, dass irgendeiner in eine bestimmte Richtung abdriftet”, betonte Mintzlaff. „Aber wir haben mündige und intelligente Profis und auch durch die Vielfalt an Kulturen ein tolles Miteinander.” (RBlive/ukr).