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Nagelsmann: „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen”

Abgekühlt: Trainer Julian Nagelsmann verschafftr sich mit einem Eiswürfel etwas Abkühlung gegen die Hitze (Foto: imago/Hartmut Bösener).

Abgekühlt: Trainer Julian Nagelsmann verschafftr sich mit einem Eiswürfel etwas Abkühlung gegen die Hitze (Foto: imago/Hartmut Bösener).

Julian Nagelsmann: „Ein glücklicher Sieg, ein Unentschieden wäre sicherlich gerechter gewesen. Wir hatten weniger Zugriff und Balleroberungen, als wir es uns erhofft haben. Es war nicht einfach, Druck aufzubauen. Ein glücklicher Sieg, der glücklich macht, es war aber nicht immer schön anzuschauen wie vielleicht noch in Berlin. Wir hatten eigentlich erwartet, dass Eintracht mehr lange Bälle spielt – das haben wir fehleingeschätzt.”

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): „Wir hätten heute einen Punkt verdient. Fußballerisch hat es mir gefallen. Die Wechsel haben uns heute sehr gut getan, deswegen haben wir versucht, im Mittelfeld die Sachen spielerisch zu lösen. Straßburg spielt anders als RB Leipzig. Wir werden aber alles dran setzen, dass wir ein gutes Spiel machen und weiterkommen.”

Timo Werner: „Sieg steht über allem”

Timo Werner zur Vertragsverlängerung: „Ich bin glücklich über die Vertragsverlängerung, glücklich über mein Tor, aber vor allem glücklich über den Sieg, den wir uns heute als Team erkämpft haben – denn das steht über allem! Ich bin froh, dass ich bei RB Leipzig unterschrieben und somit meinen Vertrag verlängert habe.”

Lukas Klostermann: „Ich denke, wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und sind verdient in Führung gegangen. Wir hätten nur noch etwas früher das zweite Tor machen müssen.”

Eintracht-Torhüter Kevin Trapp: „Wir haben für viele überraschend sicherlich ein gutes Spiel gemacht bei einem sehr starken Gegner. Sind früh in Rückstand geraten, haben es dann aber gut gemacht und weiter nach vorne gespielt und unsere Chancen gesucht. In der 80. Minute gehen die Köpfe beim 0:2 erstmal runter. Aber wie so oft, ist es unsere Moral, wir machen das 1:2. Das Ergebnis passt nicht, doch das Auftreten und das Spiel waren sehr gut. Wir haben den Rhythmus vom letzten Jahr und kennen ihn, jetzt müssen wir das Spiel aus den Beinen kriegen. Am Donnerstag brauchen wir das Stadion und die Stadt im wichtigsten Spiel des Jahres. Es geht um Europa, da müssen wir voll da sein. Ich bin Hundertprozent davon überzeugt, dass wir es schaffen.”

Timothy Chandler (Außenverteidiger Eintracht Frankfurt): „Ein 2:2 wäre heute verdient gewesen, wir haben immer wieder Druck aufgebaut. Doch leider haben wir es versäumt, ein Tor nachzulegen. Leipzig schießt zweimal aufs Tor und jedes Mal ist der Ball drin – das ist effizient. Wir haben es im Sechzehner nicht gut zu Ende gespielt. Jetzt müssen wir die positiven Sachen mitnehmen und am Donnerstag weiterkommen. Leipzig gehört auf jeden Fall zu den Spitzenteams, umso mehr ärgert man sich, wenn man soviel Aufwand betreibt und dann nichts mitnimmt. Kraft haben wir alle genug, jetzt gehen wir in unser Wohnzimmer, machen eine Super-Partie und gehen in die Gruppenphase.”

Gulacsi: „Unsere Konter nicht sauber zu Ende gespielt.”

Ibrahima Konaté: „Es war ein schweres, aber dennoch ein schönes Spiel. Wir sind Zweiter in der Bundesliga-Tabelle, stehen in der 2. Runde des DFB-Pokals – für den Moment ist das eine Top-Bilanz aus drei Spielen!”

Yussuf Poulsen: „Ich hab alles reingehauen, was ich reinhauen konnte und habe den Ball perfekt getroffen, es hat gut geklappt. Wir müssen das Spiel eigentlich schon in der ersten Halbzeit entscheiden.”

Peter Gulacsi: „Wir haben sehr gut begonnen, hatten gute Situationen, um vielleicht mit 2:0 davonzuziehen. Die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Frankfurt hatte sehr viel Ballbesitz, wir haben nicht immer unsere Konter sauber zu Ende gespielt. Das Gegentor ist ärgerlich, da haben wir zu passiv verteidigt. Sonst haben wir es gut gemacht.”