Seite neu laden

Joshua Kimmich: „In Leipzig können wir ein Ausrufezeichen setzen“

Joshua Kimmich. (Foto: imago images / Philippe Ruiz)

Joshua Kimmich. (Foto: imago images / Philippe Ruiz)

Die Bundesliga verabschiedete sich mit dem dritten Spieltag in die erste Länderspielpause der neuen Saison. Das Topspiel direkt nach der Pause zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München (14.09.2019, 18.30 Uhr) wirft trotzdem schon seine Schatten voraus.

„Das Spiel gegen Bayern ist richtungsweisend. Wenn wir da was mitnehmen können, kann das durch die ganze Saison tragen.”, hatte Timo Werner nach seinen drei Toren gegen Mönchengladbach erklärt und damit auch verdeutlicht, dass man bei RB Leipzig durchaus darauf hofft, auch dauerhaft an der Tabellenspitze mitspielen zu können.

Joshua Kimmich will am vierten Spieltag die Tabellenspitze übernehmen

Bei den Bayern sieht man das naturgemäß aus der Position des Serienmeisters etwas anders. „Wir sind hintendran und wollen da nicht so lange sein. Am liebsten sind wir immer ganz oben“, erklärt Ex-RBLer Joshua Kimmich. Mit einem Sieg in Leipzig könnte der FCB die Spitze am vierten Spieltag erstmals übernehmen und „ein Ausrufezeichen setzen“.

„Leipzig ist perfekt gestartet“, analysiert Joshua Kimmich aus der Ferne. „Es ist ein guter Zeitpunkt, um gegen sie zu spielen. Sie sind gut drauf und wir sehen dann, wo wir stehen. Jetzt ist Länderspielpause und dann geht es mit Leipzig und der Champions League richtig zur Sache“, freut sich Kimmich, der zuletzt in München auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld spielen durfte, auf die Zukunft.

Leon Goretzka lobt RB Leipzig

Mannschaftskollege Leon Goretzka hat aufgrund von Verletzungsproblemen derweil bisher in der Bundesliga noch nicht gespielt. Nach der Länderspielpause soll er für Trainer Niko Kovac aber wieder eine ernsthafte Option werden.

„Wir können uns auf eine gute Partie freuen“, schaut auch Goretzka nach sieben Punkten aus den ersten drei Spielen schon mal nach vorn. „Große Qualität im Kader. Super Trainer. Das ist die Mischung, die du für Titel brauchst“, lobt er RB Leipzig. Beim direkten Aufeinandertreffen wolle man allerdings „alles in die Waagschale werfen“, sodass die Beobachter nach der Partie zur Erkenntnis kommen müssten, dass „Leipzig noch nicht so weit ist“, um um den Meistertitel mitzuspielen.

(RBlive/ mki)