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Konrad Laimer entfesselt: Alaba lobt seinen Landsmann nach 6:0 gegen die Letten

Konrad Laimer war beim Spiel von Österreich gegen Lettland der überragende Mann auf dem Platz. (Foto: imago images / GEPA pictures)

Konrad Laimer war beim Spiel von Österreich gegen Lettland der überragende Mann auf dem Platz. (Foto: imago images / GEPA pictures)

Die Letten 6:0 geschlagen – das war der höchste Sieg einer österreichischen Nationalmannschaft seit 2013. Entsprechend fielen die Reaktionen nach der Partie aus. David Alaba (FC Bayern München) schwärmte unter anderem von einem der drei eingesetzten RB-Profis: Konrad Laimer. Er sagte: „Er ist sehr laufstark und sehr sehr wichtig für uns.“

Wie bei RB so in der ÖFB-Elf

Laimer hat gegen die Letten das bislang beste Spiel im ÖFB-Dress gezeigt. Das 5:0 (80.) besorgte er selbst, an den ersten drei Treffern durch seinen RB-Kollegen Marcel Sabitzer (2:0) sowie Marko Arnautovic (1:0, 3:0), war er unmittelbar beteiligt. Sabitzer legte er den ersten von zwei Treffern auf, vor dem ersten Arnautovic-Treffer hatte er den Ball erobert, vor dem zweiten, einem Elfmeter, wurde er im Strafraum gefoult.

Schon in den EM-Quali-Partien im Juni gegen Slowenien (1:0) und Nordmazedonien (4:1) war Laimer einer der stärksten Akteure. Nach seinem ersten Treffer für Österreich, bei dem er einen Hereingabe von Alaba im Tor versenkte, sagte er: „Ich hätte es mir nicht besser erträumen können.“ Der 22-Jährige setzt damit seine Leistungen beim deutschen Tabellenführer auch in der Nationalmannschaft fort. In allen vier RB-Pflichtspielen unter Trainer Julian Nagelsmann kam er zum Einsatz, zweimal stand er in der Anfangsformation.

In der ÖFB-Elf hat er als Abräumer und Ballabfänger seit drei Länderspielen einen Stammplatz, davor war vor allem für die U-21 aktiv. Alle drei gewann der ÖFB. „Ich habe vom Teamchef (Franco Foda, Anm. Red.) die Chance bekommen und sie genützt. Aber trotzdem muss ich mich in jedem Spiel beweisen und weiterhin Leistung zeigen.“

Die nächste Chance dafür hat er am morgigen Montag, dann steht die richtungsweisende Partie gegen Polen an (20,45 Uhr). Die Elf um Topstar Robert Lewandowski (FC Bayern München) hatte am Freitag überraschend 0:2 gegen Slowenien verloren. Bei einem Sieg würden die Österreicher die Tabellenführung übernehmen. „Wenn Slowenien Polen schlagen kann, wieso wir nicht auch?“, fragte Laimer. „Wir wissen, dass Polen große Qualität hat. Wir sind aber so selbstbewusst und wissen, was wir können. Wir brauchen uns sicher nicht verstecken.“ (RBlive)