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Tyler Adams: Einstieg ins Mannschaftstraining in zwei Wochen

Tyler Adams glaubt an eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining bei RB Leipzig. (Foto: imago images / opokupix)

Tyler Adams glaubt an eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining bei RB Leipzig. (Foto: imago images / opokupix)

Seit mehr als fünf Monaten hat Tyler Adams abgesehen von zwei Partien, darunter das Pokalfinale in Berlin, wegen Verletzungen nicht mehr auf dem Platz gestanden. Nun scheint die Leidenszeit langsam vorbei zu sein. „Donnerstag kehre ich auf den Platz zurück. Erst für ein paar individuelle Sachen. In zwei Wochen kann ich dann hoffentlich wieder voll trainieren“, erklärt er im Interview mit BILD.

Mittelfuß-Verletzung statt Adduktoren-Probleme bei Tyler Adams

Dabei führt er aus, dass er zuletzt gar nicht mehr an Adduktoren-Problemen litt. Diese seien Anfang August schon ausgeheilt gewesen. Aber nach einem Schlag auf den Fuß hatte er sich eine Mittelfuß-Verletzung zugezogen und fiel erneut aus. „Das lief alles ein bisschen unglücklich. Zumal der Schlag auch nicht wirklich schlimm war“, blickt Tyler Adams darauf zurück.

Bei seiner langen Verletzung, die ihm auch die Teilnahme am Gold-Cup mit den USA im Sommer kostete, habe ihn die Familie und auch Nationaltrainer Gregg Berhalter unterstützt. „Ich war noch nie länger oder schwer verletzt in meiner Karriere. Jetzt ist es eben so, solche Phasen gibt es. Das muss ich lernen und gehört eben auch mal dazu“, versucht der 20-Jährige trotz schwieriger Zeit positiv zu bleiben.

Tyler Adams glaubt an Einsatzchancen bei RB Leipzig

Der Kontakt zu Trainer Julian Nagelsmann sei gut. „Wir haben schon oft geredet. Auch über meine Rolle als Sechser vor der Abwehr. Wenn ich zurück im Training bin, wird der Kontakt sicher noch intensiver.“ Angst, dass er keinen Platz mehr im sehr gut besetzten Team finden werde, hat Tyler Adams nicht: „Es wird immer Gelegenheiten für mich geben, ins Teams zu kommen. Dann muss ich da sein und meine Chance nutzen.“

Chancen bekommen könnte Adams auch in der Champions League. Dass RB Leipzig keinen der ganz großen europäischen Topklubs als Gegner gezogen hat, sieht der US-Nationalspieler nicht als Problem an. „Eigentlich ist es nicht so wichtig, wer unsere Gruppengegner sind. Durch Europa zu reisen, die Hymne zu hören und in den neuen Stadien zu spielen ist für mich überragend.“

(RBlive/ mki)