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Timo Werner: „Ich will noch einmal richtig mit RB Leipzig angreifen“

Timo Werner. (Foto: imago images / Laci Perenyi)

Timo Werner. (Foto: imago images / Laci Perenyi)

Timo Werner hat erneut seine Entscheidung für eine Vertragsverlängerung bei RB Leipzig begründet. „Wir haben einen neuen Trainer und neue, bessere Mitspieler. Ich will ein Teil davon sein und noch einmal richtig mit RB angreifen“, erklärt er in Sportbild (Print). Im Sommer habe er „keineswegs vor dem Handy“ gesessen und auf einen Anruf vom FC Bayern München gewartet. „Ich wollte sehen, ob das Potenzial da ist“, begründet er sein längeres Zögern. „Es war für RB sicher wichtig, Klarheit zu haben. Das habe ich verstanden.“

Timo Werner lässt sich von Joachim Löw beraten

„Es war schlussendlich meine Entscheidung, dass ich jetzt, mit 23, noch nicht so weit bin, zum nächsten Verein zu gehen“, so Timo Werner weiter. „Ich möchte in Leipzig den nächsten Schritt machen.“ Zuvor hatte ihm auch Bundestrainer Joachim Löw erklärt, dass eine Vertragsverlängerung in Leipzig „kein Rückschritt“ sei. Vielmehr stehe Nagelsmann dafür, dass er in Hoffenheim Spieler wie Serge Gnabry und Niklas Süle weiterentwickelt hat.

Unzufrieden ist Timo Werner damit, wie seine Aussagen rund um das Spiel beim FC Bayern München im vergangenen Dezember bewertet wurden. „Ich habe in dem Interview erklärt, dass es zum damaligen Zeitpunkt neben den englischen und spanischen Topklubs in Deutschland quasi nur einen Verein für mich gäbe. Anschließend wurde die Aussage zu Bayern hervorgehoben – und jene zu den anderen Klubs einfach weggelassen. Wir möchten immer ehrliche, authentische Spieler, aber im Endeffekt lehrt mich der Vorgang, eher zu schweigen.“

Wächst Timo Werner bei RB Leipzig zu einem Weltklasse-Stürmer?

„Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, gibt es nur einen Verein, zu dem man wechseln kann“, wurde Timo Werner damals zitiert. Zuvor hatte er bereits betont, dass es sein Ziel sei, mal bei einem „ganz großen Klub“ zu spielen. Zu dieser Kategorie zählte er Vereine wie Real oder Atletico Madrid oder die englischen Topklubs oder eben den deutschen Rekord-Meister. Seit seinen Aussagen im Dezember hatte Timo Werner sich bis zu seiner Vertragsverlängerung im August nicht mehr in der Öffentlichkeit geäußert.

Aktuell liegt der Fokus sowieso auf RB Leipzig und der individuellen sportlichen Entwicklung. „Ich bin noch nicht Weltklasse, nein“, sieht Timo Werner noch Luft nach oben. „Ich arbeite daran, irgendwann auch auf dieses Level zu kommen“, erklärt er in Richtung eines Robert Lewandowski, den Werner zu den Weltklasse-Spielern zählt. Er selbst müsse lernen, sich „noch besser im Strafraum zu behaupten“. Auch in Sachen Standards hätten Lewandowski und Alcacer dem Leipziger Stürmer etwas voraus.

(RBlive/ mki)