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Corona-Ticker Klopp musste "weinen", Bierhoff glaubt, dass nach der Krise die "Preise runtergehen"

Absage wegen Corona: Immer mehr Verbände setzen Betrieb aus.

Absage wegen Corona: Immer mehr Verbände setzen Betrieb aus.

Das Corona-Virus breitet sich mit immer größerer Geschwindigkeit in Europa und der Welt aus und hat mittlerweile auch den Fußball erfasst. RBlive erstellt deshalb einen News-Ticker, der euch mit allen relevanten Nachrichten zum Thema Corona und Fußball versorgt. (RBlive/dpa/sid)

+++ Samstag, 28. März 2020 +++

11.19 Uhr: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat vor Egoismus in der Corona-Krise gewarnt und zur Solidarität aufgerufen. "Vor vier oder fünf Wochen schien es noch so, dass viele Länder dachten: Das ist unser Problem, das ist unser Problem, das ist unser Problem - wir haben ein Problem damit. Nun hat uns die Natur gezeigt, dass wir alle gleich sind, und wir haben alle dieselben Probleme im gleichen Moment. An der Lösung müssen wir gemeinsam arbeiten", forderte der deutsche Coach des souveränen Premier-League-Tabellenführers FC Liverpool am Freitag in einem Video-Interview auf der Vereinswebsite. "Es gibt so viele Menschen da draußen, die viel größere Probleme haben, deswegen würde ich es wirklich beschämend finden, wenn ich über 'meine Probleme' sprechen würde", sagte Klopp. Derzeit sei nichts gut an dieser Situation - "außer vielleicht, was wir daraus lernen können".

Eine Botschaft dieser Tage hat Klopp sogar zu Tränen gerührt. Ein Video zeigt, wie Krankenhausmitarbeiter einer Intensivstation gemeinsam die Hymne der Reds singen. "Als sie "You'll Never Walk Alone" anstimmten, musste ich sofort weinen», gab der 52-Jährige zu. «Es ist unglaublich. Aber es zeigt alles." Diese Menschen würden sich selbst in Gefahr bringen, um anderen zu helfen. "Ich könnte sie nicht mehr bewundern und schätzen."

09.45 Uhr: Torhüter Yann Sommer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist froh, dass die Europameisterschaft auf das nächste Jahr verschoben wurde. "Es fühlt sich richtig an. Eine EM unter diesen Umständen, möglicherweise ohne Zuschauer, hätte sich nicht gut angefühlt, auch für uns Sportler nicht. Ich finde, dass die UEFA mit der Verschiebung ins nächste Jahr die richtige Entscheidung getroffen hat", sagte der 31 Jahre alte Schweizer Nationaltorhüter der "Rheinischen Post". Sommer äußerte sich auch zum Gehaltsverzicht der Borussen. Die Gladbacher waren in der vergangenen Woche die ersten Bundesligaprofis, die sich dazu bekannt haben. "Das Thema ist schon recht früh in der Mannschaft aufgekommen, wir Spieler haben darüber gesprochen und dann haben wir uns dazu mit (Sportdirektor) Max Eberl ausgetauscht und überlegt, was sinnvoll ist und wie wir dem Klub und den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle helfen können", sagte Sommer. Borussia Mönchengladbach war der erste Fußball-Profiverein in Deutschland, bei dem die Spieler freiwillig auf Teile ihres Gehalts verzichtet hatten. Auch der Trainerstab hatte sich genau wie Direktoren und Geschäftsführer dem Gehaltsverzicht angeschlossen.

07.13 Uhr: DFB-Dirketor Oliver Bierhoff glaubt an einen länger anhaltenden Solidarisierungseffekt im Profi-Fußball auch nach dem Ende der Corona-Krise. "Ich glaube, im Fußball wird das auch noch mal deutlicher, dass das Wichtigste das Spiel ist. Dass es stattfindet, dass wir Freude daran haben, dass das Schöne im Spiel immer wieder transportiert wird", sagte der 51-Jährige RTL/ntv-Redaktion. Eigeninteressen, die durch starken Kommerz und eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit in den vergangenen Jahren entstanden seien, könnten abnehmen. Möglicherweise werde häufiger gesagt: "Wir sind in der Krise, wir müssen zusammenhalten", meinte Bierhoff. Derzeit fühle er sich an seine Zeit als Profi in Italien erinnert. "Natürlich werden die Preise runtergehen, genau wie die Gehälter. Ich habe Ähnliches mal in Italien erlebt. Als ich 1991 kam, florierte die Wirtschaft. Es war überall genug Geld da und es wurde ausgegeben. Und irgendwann kamen die Manipulationen, auf einmal wurden auch bei kleinen Vereinen Schwarzgelder aufgedeckt. Die Wirtschaft brach zusammen, es gab viele Skandale. Und da gab es eine Bereinigung bei Vereinen bei Gehältern um 50 Prozent. Und das ging dann auch», sagte Bierhoff.

+++ Freitag, 27. März 2020 +++

11.41 Uhr: Der DFB hat wegen der Coronavirus-Pandemie weitere Termine seiner Junioren-Teams abgesagt. Nach den entsprechenden Maßnahmen für den März können auch im April und Mai sowie teilweise auch im Juni keine Spiele oder Lehrgänge stattfinden. Diese Regelung gilt laut Verbandsmitteilung vom Freitag für alle Mannschaften von der U21 bis zur U15. „An oberster Stelle steht die Gesundheit - nicht nur der jungen Spielerinnen und Spieler sowie Beteiligten, sondern vor allem der gesamten Gesellschaft”, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

10.02 Uhr: Mit dieser Video-Zuschaltung eines Trainingspartners hatten die Profis des FC Bayern München nicht gerechnet. Thomas Müller und Kollegen hatten sich am Donnerstagabend schon zur Fitness-Session des deutschen Fußball-Rekordmeisters eingeloggt, da ploppte noch ein weiterer Teilnehmer auf dem Bildschirm auf - aus dem Homeoffice: Bastian Schweinsteiger. Zunächst getarnt mit einem Handtuch über dem Kopf, gab sich der 35-Jährige unter dem Gelächter der Spieler seines Ex-Clubs dann zu erkennen. „Ich hab eben noch gedacht, wer ist denn das?”, sagte Trainer Hansi Flick.

Zum Scherzen blieb in der wegen der Corona-Pandemie per Video absolvierten Einheit durchaus Zeit. „Ist nicht der Ernst, was der Thomas für Übungen macht”, sagte Schweinsteiger, um am Ende der Einheit sichtlich erschöpft den Schweiß von der Stirn wischend zu sagen: „Jetzt mal ehrlich, das war doch noch nicht alles?”

9.21 Uhr: Christian Streich und sein Trainerteam beim SC Freiburg verzichten in der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Das gilt auch für das Vorstandsteam des Fußball-Bundesligisten, wie Finanzchef Oliver Leki im Interview der Badischen Zeitung sagte. Auch bei den Profis deutet sich ein Gehaltsverzicht an. „Aus dem Profikader gibt es bereits positive Signale. Da müssen wir noch abschließende Gespräche führen. Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Konsens finden”, sagte Leki. Die Coronakrise hat wohl auch Auswirkungen auf den Bau des neuen Freiburger Stadions, das ursprünglich zum Start der neuen Spielzeit fertig sein sollte.

8.36 Uhr: Nach dem Scheitern von Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht mit seinen Stars hat der FC Barcelona dem Team und vielen Mitarbeitern die Arbeitszeit und damit den Lohn gekürzt. Der spanische Fußballmeister begründete die Eingriffe in die Verträge mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Laut spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen. Zuvor hatte der Klub mit den Profis um Superstar Lionel Messi keine Einigung über eine freiwillige Gehaltskürzung erzielen können, wie spanische Medien berichteten. Die Klubspitze gab zudem bekannt, dass die Anlagen des Vereins den Gesundheitsbehörden der Region Katalonien zur Verfügung gestellt worden seien. Spanien ist eines der am heftigsten von Covid-19 betroffenen Länder.

+++ Donnerstag, 26. März 2020 +++

16.35 Uhr: Die FIFA plant womöglich Anpassungen am Reglement für bestehende Arbeitsverträge der Profifußballer. Durch Ausnahmesituationen wie die Corona-Krise könnten sich diese sofort bis zum Saisonende verlängern, wenn es über das Vertragsende hinaus verschoben werden muss. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf ein internes Papier des Weltverbands.

Sportrechtsexperte Christoph Schickhardt hält die drohende Vertragsproblematik im deutschen Profifußball durch ein verschobenes Saisonende hingegen für lösbar. Mit den betroffen Akteuren könnten die Klubs „ganz zwanglos und einverständlich den Vertrag bis zum 30. August verlängern, das ist arbeitsrechtlich kein Problem“, sagte der 65-Jährige bei Sport1: „Wenn die Spieler das nicht mitmachen, dann haben die Beteiligten Pech, dann spielt der Verein ohne diese Profis. Ich sehe dieses Problem sehr begrenzt.“

15.03 Uhr: Max Kruse soll laut einem Bericht der Bild-Zeitung am Corona-Virus erkrankt sein. Zuletzt sprach der Ex-Bremer, der bei Fenerbahce Istanbul spielt, davon, sich keine Angst um seine Gesundheit zu machen.

14:51 Uhr: Uli Hoeneß hat im Interview mit dem Kicker (Donnerstag) das handeln der deutschen Politiker in der Corona-Krise gelobt. Ausdrücklich fordert er zudem, dass "Solidarität jetzt auch gelebt, nicht nur erzählt werden" muss. Im Fußball sieht er Geisterspiele kommen, damit durch fließende TV-Gelder eine existentielle Bedrohung für die kommende Saison ausgeschlossen werden kann. Im Hinblick auf den Transfermarkt stehe man aber vor "einer neuen Fußballwelt".

In der Bild-Zeitung drückt das Spielerberater Sascha Empacher konkret in Zahlen aus. Maximal 33 Prozent werde künftig von den ursprünglichen Beträgen für Ablösen oder gehälter übrig bleiben. Für Fans könnte es aber auch ein Gutes haben. "Die Stars der jeweiligen Klubs werden nicht wechseln. Teams bleiben länger zusammen."

14.21 Uhr: Obwohl der deutsche Galopprennsport bundesweit aufgrund der Corona-Pandemie zunächst nur bis 18. April pausiert, sagte der Leipziger Rennverein seine für den 1. Mai geplante Veranstaltung schon
jetzt ab. "Nach den Entwicklungen der letzten Tage und nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden war für uns die Absage des Aufgalopps am 1. Mai, eine der beliebtesten Großveranstaltungen in Leipzig, alternativlos", sagte Geschäftsführer Alexander Leip. Der Dachverband Deutscher Galopp hofft derweil den Rennbetrieb nach dem 18. April ohne Zuschauer wieder aufzunehmen.

10.58 Uhr: Auch Weltmeister Pepe Reina war mit dem Corona-Virus infiziert. „Es fühlte sich an, als wäre ich von einem Lastwagen oder Zug überfahren worden”, sagte der ehemalige Bayern-Torwart in der englischen Boulevardzeitung The Sun.

Er sei zwar nicht auf das „verdammte Virus” getestet worden, die Ärzte hätten ihm anhand seiner Symptome aber einen positiven Bescheid ausgestellt, berichtete Reina. „Ich hatte Fieber, Husten, konnte nicht gut atmen. Es waren zwei, drei echt schwierige Tage”, sagte der 37-Jährige, derzeit bei Aston Villa unter Vertrag. Reina gilt als Lehrmeister von RB-Keeper Peter Gulacsi, die beide einst zusammen in Liverpool spielten.

9.55 Uhr: Im Bestreben, die Saison in der Bundesliga noch zu Ende zu spielen, wären für RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche leere Rängen sekundär. „Geisterspiele sind nicht schön, aber - Stand heute und wohl auch im Mai - nicht zu verhindern“, sagte der 39-Jährige in einem Interview der „Leipziger Volkszeitung“ . Alle großen europäischen Ligen eine das Ziel, die Spielzeit zu Ende zu bringen. „Ob mit oder ohne Zuschauer ist in diesem Kontext ausnahmsweise zweitrangig“, betonte Krösche.

9.39 Uhr: Hochleistungssportler wie Bundesliga-Fußballer müssen durch die Coronavirus-Pandemie auch beim Training vorsichtig sein. "Natürlich ist das Immunsystem in den Spitzenphasen anfälliger für grippale Infekte und Viren, insbesondere nach sehr harten Belastungen", erklärte der deutsche Marathon-Rekordhalter und Mediziner Arne Gabius in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Unmittelbar nach einem sehr, sehr harten Training sei man sehr anfällig, betonte er. Alle Viren, auch das neuartige Coronavirus, seien nicht nur für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen - insbesondere der Lunge, des Herzens und der Atemwege - gefährlich, betonte Petra Platen, Leiterin des Lehrstuhls für Sportmedizin und Sporternährung an der Sportfakultät der Ruhr-Universität Bochum. "Auch Leistungs- und Freizeitsportlerinnen und -sportler sind während und nach hohen Belastungen besonders anfällig. Vor allem Ausdauersportler" sagte sie der dpa.

9.22 Uhr: Ex-RB-Youngster Niklas Stierlin, der nun bei der SpVgg Unterhaching spielt, vertritt am Wochenende seine Mannschaft ganz allein gegen Eintracht Braunschweig – an der Playstation. Eigentlich sollte das Duell auf dem Rasen stattfinden, nun zockt Stierlin stellvertretend gegen den Braunschweiger Kollegen Marcel Bär an der Konsole. Das Duell wird aus den Wohnzimmern beider Spieler auf den Vereinskanälen beider Klubs gestreamt.

9.02 Uhr: Auch Union Berlins Profis und Mitarbeiter verzichten auf Gehalt. Ebenso das Trainerteam und Mitarbeiter. „Diese Bereitschaft kann man allen Beteiligten gar nicht hoch genug anrechnen”, sagte Präsident Dirk Zingler. „Wir werden die Herausforderungen der nächsten Monate als Verein meistern und am besten gelingt das, wenn wir uns in der Unionfamilie solidarisch verhalten.” Das Team der Lizenzspielerabteilung erklärte sich dabei zu einem Gehaltsverzicht bereit. Führungskräfte und Mitarbeiter stimmten Kurzarbeitsregelungen zu, was ebenfalls verminderte Einnahmen bedeutet.

7 Uhr: Bereits am Mittwochabend wurde bekannt, dass Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen der Liga einen Solidartopf in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen wollen. Details dazu hier:

+++ Mittwoch, 25. März 2020 +++

15.33 Uhr: Regionalligist Lok Leipzig hat mit seiner Spendenaktion "Leute, macht die Bude voll" den virtuellen Zuschauerrekord im Bruno-Plache-Stadion geknackt. Am Mittwochnachmittag waren bereits über 62.000 Tickets für ein imaginäres Spiel am 8. Mai gegen einen "unsichtbaren Gegner" verkauft worden. Die Tickets sind im Fanshop der Sachsen für jeweils einen Euro zu erwerben. Das Geld kommt dem Klub in Zeiten der Coronakrise zugute. Der reale Zuschauerrekord im Plache-Stadion datiert aus dem Jahr 1955, als der SC Rotation Leipzig Bayern München vor 55.000 Zuschauern empfing. Lok ist mit dem Ziel in die Aktion gegangen, auch den Allzeit-Vereinsrekord aus dem Europapokalspiel gegen Girondins Bordeaux 1987 (120.000 Zuschauer) zu knacken. Dieses Spiel fand im damaligen Zentralstadion statt.

14.44 Uhr: Sportdirektor Markus Krösche von RB Leipzig hat von der UEFA noch keine Information zum weiteren Vorgehen im Europapokal bekommen. "Die UEFA und auch wir haben das Ziel, die Champions League zu Ende zu spielen. Von der UEFA haben wir bisher noch keine Info", sagte Krösche am Mittwoch in einer Facebook-Schaltkonferenz mit den Anhängern des sächsischen Clubs, der erstmals das Viertelfinale in der Champions League erreicht hat. Mitte März hatte die UEFA die beiden Europapokal-Wettbewerbe vorerst ausgesetzt.

09.52 Uhr: Exakt zwei Wochen nach seinem positiven Coronavirus-Befund hat Timo Hübers vom Zweitligisten Hannover 96 die häusliche Quarantäne verlassen und ist offiziell wieder gesund. Dies teilte sein Klub am Mittwoch mit, nachdem der Innenverteidiger nach erneuten Abstrichen in Rachen und Nase doppelt negativ auf das Virus getestet wurde. Hübers hatte am 11. März als erster Coronafall im deutschen Profifußball für Schlagzeilen gesorgt.

09.01 Uhr: Nach der Empfehlung für eine verlängerte Aussetzung des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga hofft die Deutsche Fußball Liga nach Informationen der "Bild"-Zeitung auf eine Wiederaufnahme Mitte Mai. Für den 16. Mai war eigentlich der letzte Bundesliga-Spieltag in dieser Saison terminiert. Bis zum 30. Juni solle die Saison dann mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte das Präsidium der DFL am Dienstag eine Pause bis mindestens zum 30. April empfohlen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll die Champions League in abgespeckter Version im Juli zu Ende gespielt werden, ohne Rückspiele bei Viertel- und Halbfinale.

07.32 Uhr: Trainer Pep Guardiola und Superstar Lionel Messi beteiligen sich mit großzügigen Spenden am Kampf gegen das Coronavirus. Der spanische Teammanager des englischen Fußballmeisters Manchester City, Ex-Coach von Bayern München, spendete laut Mitteilung vom Dienstag eine Million Euro an die in Barcelona ansässige Fundacio Angel Soler Daniel. Die Stiftung wird davon medizinisches Material wie Schutzmasken und Beatmungsgeräte kaufen und den Krankenhäusern bereitstellen. Offensivstar Messi vom FC Barcelona spendete eine halbe Million Euro an die in der katalanischen Hauptstadt ansässige Hospital Clinic. Die gleiche Summe stellt er zudem in seiner argentinischen Heimat für den Kampf gegen das Virus zur Verfügung.

Superstar Cristiano Ronaldo hilft in seinem Heimatland Portugal mit großzügigen Spenden im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Profi von Juventus Turin und sein Manager Jorge Mendes hätten mit "Millionenspenden" den Ausbau der Intensivstationen zweier Krankenhäuser unterstützt, berichteten am Dienstag portugiesische Medien. Die Hilfsleistung wurde inzwischen von den Krankenhäusern, dem Hospital de Santa Maria in Lissabon und dem Hospital de Santo Antonio in Porto, bestätigt.

+++ Dienstag, 24. März 2020 +++

15.45 Uhr: Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig unterstützt die von Leon Goretzka und Joshua Kimmich ins Leben gerufene Spenden-Initiative „We kick Corona“. Für den 24-Jährigen sei dies „absolute Ehrensache“, wie Werner am Dienstag mitteilte. Neben dem Stürmer haben noch zwei weitere RB-Stars gespendet. Überhaupt ist die Solidarität und den Fußball-Profis in Krisenzeiten sehr groß.

14.01 Uhr: Corona wirbelt die Sportwelt weiter gehörig durcheinander. Die Olympischen Spiele in Tokio sollen um ein Jahr verlegt werden. Der japanische Premierminister Shinzo Abe sagte nach einem Telefongespräch mit IOC-Präsident Thomas Bach am Dienstag, Bach habe diesem Vorschlag zu 100 Prozent zugestimmt. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

13.23 Uhr: FIFA-Präsident Gianni Infantino will sich erst nach dem Ende der Coronakrise den drängenden Fragen des Weltfußballs annehmen. "Fußball kommt an zweiter Stelle. Zuerst müssen wir dieses Match gegen den Coronavirus gewinnen", sagte der Schweizer in einer Videobotschaft: "Natürlich müssen wir an der Zukunft arbeiten und die Schäden, die im Fußball angerichtet wurden, angehen. Aber das hat jetzt nicht Priorität." Die FIFA hat jüngst zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Kampagne für den richtigen Umgang mit der Pandemie ins Leben gerufen.

10.13 Uhr: Deutschlands größtes repräsentatives Sport-Umfrageportal bundesligabarometer.de hat Fans befragt, wie sie die Situation der Bundesliga und der Klubs in der Corona-Krise beurteilen. Die Teilnehmer
äußerten u.a. zu den Themen "Geduld vs. Aktionismus", "Existenzsorgen der Klubs" und "Befürwortung Geisterspiele". Hier gibt es die Ergebnisse.

+++ Montag, 23. März 2020 +++

15.43 Uhr: Der Chemnitzer FC hat als weiterer Fußball-Drittligist auf Kurzarbeit umgestellt. Damit reagierten die Sachsen am Montag auf die Aussetzung des Spielbetriebs bis 30. April. Die Beantragung des Kurzarbeitergeldes betreffe die gesamte Drittliga-Mannschaft, die Geschäftsstelle sowie die hauptamtlichen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum.

10.58 Uhr: Der zur Zeit häufig zitierte Virologe Christian Drosten hat sich öffentlich über die Wiedergabe eines Interviews mit dem Stern geäußert, in dem der Eindruck erweckt wurde, er rechne nicht vor März 2021 mit Bundesligaspielen vor Publikum. Er sei schockiert von der Zuspitzung der Autoren. 

+++ Sonntag, 22. März 2020 +++

12:25 Uhr: Marcel Halstenberg findet, es gibt wichtigeres als die Spannung der Meisterschaft aktuell hochzuhalten. Zum Beispiel die Gesundheit der Familie.

11:30 Uhr: Lorenzo Sanz, ehemaliger Präsident von Real Madrid, ist an den Folgen des Corona-Virus gestorben.

08:21 Uhr: Auch der Bayern-Profi Robert Lewandowski hat sich entschieden, den Kampf gegen die Pandemie gemeinsam mit seiner Frau finanziell zu unterstützen. "Wir sind uns alle der schwierigen Situation um uns herum bewusst. Heute spielen wir alle in einer Mannschaft. Lasst uns in diesem Kampf stark sein", zitiert die Bild-Zeitung das Ehepaar, das eine Millionen Euro spendet.

08.15 Uhr: Robin Gosens berichtet aus Bergamo vom Ausnahmezustand in Norditalien. Die Situation sei "an Traurigkeit nicht zu überbieten", so der deutsche Mittelfeldspieler im ZDF.

+++ Samstag, 21. März 2020 +++

18.51 Uhr: Bei Eintracht Frankfurt ist ein weiterer Spieler positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Das teilte der Verein via Twitter mit. Wie bereits im ersten Fall wurde der Name des Betroffenen nicht genannt. Bei 23 Personen aus dem Umfeld der Profi-Mannschaft fiel der Test hingegen negativ aus. Weitere Testergebnisse sollen folgen.

17.15 Uhr: RB Leipzig und andere Profiteams trainieren übrigens auch deswegen individuell beziehungsweise in kleinen Gruppen, weil das Gesundheitsministeriums für das Land Sachsen verfügt hat, dass im Zuge der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus vorerst keine Trainingseinheiten in Mannschaftsstärke mehr stattfinden dürfen.

16.41 Uhr: Die Profis und der Trainerstab von Zweitligist Dynamo Dresden verzichten bis zum 30. Juni 2020 im Zuge der Corona-Krise auf mehr als 300.000 Euro ihres Gehaltes. Das Geld soll zu großen Teilen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins zugutekommen, die sich seit dieser Woche in Kurzarbeit befinden. Zudem sollen 50.000 Euro für soziale Zwecke gespendet werden.

15.09 Uhr: Laut Kicker-Informationen kommt das DFL-Präsidium am Dienstag ein weiteres mal zusammen, um darüber zu beraten, wie es weitergeht. Bislang ist die Liag biszum 2. April ausgesetzt. Wahrscheinlich ist eine Verlängerung der Pause. Am 30. März wollen sich alle Klubvertreter erneut treffen.

14.43 Uhr: Auch RB-Spieler Lukas Klostermann beteiligt sich an WeKickCorona, der Spenden-Aktion der Bayern-Spieler Joshua Kimmich und Mats Hummels:

07.50 Uhr: Traditionsclub Rot-Weiss Essen stellt aufgrund der finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf Kurzarbeit um. Wie der Regionalligist am Freitag mitteilte, haben auch der komplette Kader und der Betreuerstab einstimmig dieser Maßnahme zugestimmt. "Damit verzichten Spieler und Funktionsteam zur Entlastung des Vereins auf einen signifikanten Teil ihres Gehalts und tragen einen wichtigen Teil dazu bei, die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für Rot-Weiss Essen so gering wie möglich zu halten", schrieb der ehemalige Bundesligist und Deutsche Meister von 1955.

07.10 Uhr: EURO 2020 - oder doch nicht? Die Europäische Fußball-Union hat mit Blick auf die Namensgebung der ins Jahr 2021 verschobenen Europameisterschaft für Verwirrung gesorgt. Zunächst teilte die UEFA am Freitag mit, dass das Turnier weiter unter EURO 2020 geführt werde, später zog der Verband seine Mitteilung aber wieder zurück. Es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, schrieb die UEFA auf Twitter und entschuldigte sich für den Fehler. Die EM wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben und soll nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden.

06.33 Uhr: Der FC Schaklke 04 hat seine durch die Corona-Krise verursachte Trainingspause verlängert. Die Profis werden nicht wie ursprünglich geplant am nächsten Montag, sondern erst ‪am kommenden Freitag‬ wieder zusammentreffen. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, werden mit "dieser zweiwöchigen Teampause auch empfohlene Verhaltensmaßnahmen des Robert-Koch-Instituts" eingehalten. "Unter diesen außergewöhnlichen und schwierigen Umständen für viele Menschen ist Fußball alles andere als wichtig. Dennoch ist es unsere Pflicht, uns in unserem Beruf so professionell wie möglich zu verhalten", sagte Trainer David Wagner, dessen Team zuletzt am 13. März gemeinsam trainiert hatte. Der Revierclub hatte die Spieler mit Spinningrädern, Gewichten und weiterem Equipment ausgestattet, damit sie sich in den vergangenen Tagen daheim fit halten konnten. "Wir hoffen, dass es ‪am 27. März‬ einen neuen Informationsstand gibt und wir weitere Signale der DFL erhalten haben, mit welchem Zeitplan die weitere Saison angegangen wird. An diesem werden wir unsere weiteren Überlegungen hinsichtlich der Trainingssteuerung ausrichten", sagte Wagner.

+++ Freitag, 20. März 2020 +++

16.35 Uhr: Die TSG 1899 Hoffenheim verlängert die wegen der Corona-Krise verhängte Auszeit und lässt auch in der kommenden Woche das Mannschaftstraining ruhen. Die Profis und die U23-Spieler werden sich weiterhin individuell zuhause fit halten, teilte der Verein am Freitag mit. "Es geht um die Gesundheit. Deshalb gilt es, alles dafür zu tun, die Verbreitung des Virus so effektiv wie möglich zu verlangsamen", begründete Profi-Chef Alexander Rosen die Maßnahme. Der Spielbetrieb in der Bundesliga ist vorerst bis zum 2. April ausgesetzt. In der Woche ab dem 30. März wollen die 36 Profivereine auf einer Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga über das weitere Vorgehen beraten. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Verlängerung der Saison-Pause zu erwarten. Die TSG-Spieler befinden sich seit vergangenen Dienstag zu Hause.

14.55 Uhr: Bei Hertha BSC gibt es keine weiteren positiven Befunde auf das Coronavirus. "Alle Tests unserer Spieler des Lizenzspielerkaders sowie des Trainer- und Funktionsteams sind negativ ausgefallen", teilten die Berliner am Freitag mit. "Dennoch muss an der angeordneten zweiwöchigen Quarantäne bis Ende März festgehalten werden." Am Dienstag waren nach einem positiven Befund auf das Coronavirus bei einem Spieler Mannschaft, Trainer- und Funktionsteam unter eine zweiwöchige häusliche Quarantäne gestellt worden. Ursprünglich war für diesen Tag wieder eine Trainingseinheit angesetzt gewesen. Seitdem halten sich die Spieler individuell fit, mehrere Profis zeigten sich in kurzen Internetvideos auf Spinningrädern. Der positiv getestete Spieler, dessen Namen die Berliner nicht bekanntgaben, habe über die üblichen Symptome geklagt. Er sei dann umgehend von der Gruppe getrennt worden.

13.41 Uhr: Die unterbrochene Saison in der Fußball-Bundesliga könnte einem Medienbericht zufolge im Modus eines EM-Turniers an festen Spielorten in kurzer Zeit zu Ende gespielt werden. Im Rahmen ihrer Notfall-Überlegungen prüfe die Deutsche Fußball Liga feste Austragungsorte in allen Regionen des Landes, an denen dann mehrere Partien pro Tag angesetzt würden, berichtete der "Sportbuzzer" am Donnerstag. Um die Risiken der Coronavirus-Pandemie zu minimieren, würden demnach an allen Standorten Hotels nur für die Erst- und Zweitligisten gebucht, die dann von dort ins Stadien und nach den Spielen direkt wieder weggebracht würden.

Dies sei aber nur eines von drei möglichen Szenarien für eine schnelle Durchführung der verbleibenden neun Spieltage. Denkbar sei auch, dass die Spielzeit mit Partien in ganz kurzer Abfolge innerhalb von nur 16 Tagen zu Ende gebracht wird, heißt es in dem Bericht. Auch eine Serie englischer Wochen mit nur wenigen Tagen Pause zwischen den Partien sei eine der Optionen.

11.15 Uhr: Die Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben mit einer Eigenbeteiligung von einer Million Euro eine Internet-Plattform zur Bewältigung der Coronakrise ins Leben gerufen. Mit der Initiative "We Kick Corona" soll karitativen, sozialen oder medizinischen Einrichtungen geholfen werden, die aufgrund der Pandemie auf sofortige Hilfe angewiesen sind. "Corona schlagen wir nur im Team", teilte Goretzka mit, jetzt sei Solidarität im Kleinen wie im Großen notwendig, ergänzte Ex-RB-Profi Kimmich.

Aus dem Millionen-Topf, den Goretzka und Kimmich bereitgestellt haben, können Einrichtungen Soforthilfe beantragen. Gleichzeitig rufen beide dazu auf, sich mit Spenden an der Aktion zu beteiligen, "um noch mehr Einrichtungen unterstützen zu können". Mit #WeKickCorona solle "denen in ganz Deutschland" geholfen werden, "die anderen helfen. Dass auch unser Engagement dabei nur einen kleinen Beitrag leisten kann, ist jedem von uns bewusst."

11.03 Uhr: Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung (Paywall) spricht sich Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV,für einen sachlich Umgang mit der Forderung nach Gehaltsverzicht der Bundesliga-Profis aus. "Viele Spieler sind den Klubs bereits entgegengekommen und haben teilweise auch Spenden für Bedürftige angekündigt. Ich werbe für Sachlichkeit, denn es geht darum, eine Pandemie zu besiegen und gleichzeitig wirtschaftliche Probleme zu lösen. Dies schaffen wir nicht durch öffentlichen Druck auf bestimmte Berufsgruppen, sondern nur durch die Entwicklung seriöser Hilfsszenarien und durch vernünftige Gespräche", sagte Baranowsky. Öffentliche Diskussionen oder aufgebauter Druck seien der falsche Weg: "Jeder muss für sich entscheiden, was er leisten kann und will. Es wäre aber völlig unangemessen, wenn einer vorgibt, was wer zu tun hat. Es ist für mich nachvollziehbar, wenn Hilfsbereitschaft nicht an die große Glocke gehängt wird. Häufig passiert sehr viel Gutes im Stillen."

9.16 Uhr: Fußballtrainer Daniel Stendel will wegen der Folgen der Corona-Krise vorerst komplett auf sein Gehalt beim schottischen Erstligisten Heart of Midlothian verzichten. „Auch ich bin kein Millionär und habe Familie. Aber ich will als gutes Beispiel vorangehen», sagte der Ex-Profi von Hannover 96 der Bild-Zeitung (Freitag). Stendel sagte weiter: „Wir alle wollen, dass sich der Club am Leben hält.” Er hatte den Posten beim Verein aus Edinburgh Anfang Dezember des Vorjahres angetreten.

8.27 Uhr: Eintracht Frankfurt muss sich wegen eines Coronavirus-Falls im Team für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Ein Spieler der Hessen habe zuletzt über Unwohlsein und die typischen Krankheitssymptome geklagt, ein Corona-Test sei positiv ausgefallen, teilte der Klub am Donnerstagabend mit. „Vermutlich war das leider nur eine Frage der Zeit. Wir werden aber auch diese schwierige Situation überstehen", wurde Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zitiert. Die komplette Mannschaft, der Trainerstab sowie weitere Betreuer und Mitarbeiter würden sich nun in die Selbstisolation begeben. Zudem müsse sich jeder einem Test auf Sars-CoV-2 unterziehen. Chefcoach Adi Hütter hatte die Profis eigentlich zum Individualtraining gebeten, um die Infektionsgefahr zu minimieren. "Es kann jeden treffen! Und deshalb auch in diesem Zusammenhang ganz klar an alle Menschen: Jeder muss Verantwortung übernehmen und zuhause bleiben", sagte Bobic.

+++ Donnerstag, 19. März 2020 +++

16.24 Uhr: Wegen der Coronavirus-Krise lässt die Uefa den Klubs mehr Zeit, um die Vorgaben des Financial Fairplays zu erfüllen. Als „erste Maßnahme” und „Reaktion auf die aktuelle außergewöhnliche Situation” wurde die Frist für die Vereine, um nachzuweisen, dass sie keine ausstehenden Zahlungen gegenüber anderen Vereinen, ihren Mitarbeitern und Steuerbehörden haben, um einen Monat bis 30. April verlängert. Das teilte die Uefa am Donnerstag mit. Außergewöhnliche Ereignisse, die außerhalb der Kontrolle von Vereinen stehen, werden als „höhere Gewalt” angesehen und können zu einer anderen Beurteilung im Rahmen des Financial Fairplays (FFP) führen. Durch das FFP wird die wirtschaftliche Situation der Klubs geprüft. Die Ausgaben dürfen die Einnahmen in einem Dreijahres-Zeitraum um höchstens 30 Millionen Euro übersteigen. Diesen Betrag dürfen Geldgeber oder Investoren maximal ausgleichen. Bei Verstößen können Vereine aus den europäischen Wettbewerben ausgeschlossen werden, wie zuletzt bei Manchester City geschehen.

14.13 Uhr: Auch Union-Keeper Rafal Gikiewicz verzichtet auf einen Teil seines Gehalts. „Aufgrund der jüngsten Diskussionen, die ich für notwendig halte, habe ich beschlossen, einen Teil meiner Einnahmen abzugeben, um meinem Verein zu helfen, diese schwere Zeit zu überstehen”, schrieb der Torhüter bei Twitter.

09.09 Uhr: Fußball-Bundestrainer Joachim Löw, DFB-Direktor Oliver Bierhoff und BVB-Chef Hans-Joachim Watzke gehen mit gutem Beispiel voran. Gegenüber DFB-Präsident Fritz Keller (62) haben Löw (60) und Bierhoff (51) ihre Bereitschaft angedeutet, auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten zu wollen. Watzke hat, so hat es der «Kicker» aus Dortmunder Vereinskreisen erfahren, eine Reduzierung seines Gehalts von einem Drittel vorgeschlagen - so lange der Ball in der Bundesliga nicht rollt.

08.34 Uhr: Die Verträge von Patrik Schick, Angelino und Ethan Ampadu enden im Juni 2020, unabhängig vom Corona-Virus. Wenn die Saison länger dauert, muss RB mit den Spielern eine neue Lösung finden, so Arbeitsrechtler Johan-Michel Menke im Interview mit dem Sport-Informationsdienst (SID).

+++ Mittwoch, 18. März 2020 +++

16.12 Uhr: RB Leipzig gab via Twitter bekannt, dass der Spielbetrieb auch bei den Frauen und dem Nachwuchs vorerst mindestens bis zum 19. April ausgesetzt wird. Zudem werden ab Donnerstag auch die Fanshops schließen, da sie nicht zur Deckung der Grundbedürfnisse nötig sind. Hier gibt es immerhin als Alternative für alle RB-Fans die Onlinebestellung.

11.02 Uhr: Der frühere deutsche Nationalkeeper Jens Lehmann hat sich durch Aussagen zum Coronavirus einen kleinen Shitstorm bei Twitter eingehandelt. "Bist du zu oft gegen den Pfosten gelaufen?", schrieb eine Userin und eine andere meinte: "Jens, Liebchen, du warst mal ein ganz guter Torwart, zu diesem Thema kannst du dich ganz sicher professionell äußern. Zu Pandemien und insbesondere Maßnahmen gegen ebenjene solltest du aber einfach mal die Klappe halten", meinte eine andere.Der 50-Jährige hatte unter anderem die Maßnahmen zur Bekämpfung von Sars-CoV-2 infrage gestellt. "Was ist, wenn wir mehr Schaden mit dem Schließen von allem anrichten? Ist es besser, zu Hause zu bleiben, gegen etwas unter Quarantäne gestellt zu werden, das wir in den vergangenen Jahren nicht messen konnten, den Job jetzt zu verlieren oder ein erfolgreiches Unternehmen?", schrieb Lehmann: "Wird es mehr Menschen geben, die wegen großer finanzieller Probleme krank werden als durch das Virus? Wer kann das beantworten?" Lehmann, der in seiner Karriere für den FC Schalke 04, Borussia Dortmund, VfB Stuttgart, AC Mailand und FC Arsenal spielte, hatte auch schon früher mit Aussagen polarisiert. Er wünschte aber allen Erkrankten eine schnelle Genesung.

07.40 Uhr: Beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin gibt es einen weiteren prominenten Corona-Fall. Der französische Weltmeister Blaise Matuidi hat sich mit dem Virus infiziert und befindet sich derzeit in einer freiwilligen Quarantäne zu Hause. Das teilte der Serie-A-Club am Dienstag mit. Der 32-Jährige zeige keine Symptome der Lungenkrankheit Covid-19, schrieb Juve. Als erste Infektion im italienischen Spitzenfußball war der Fall von Juventus-Verteidiger Daniele Rugani bereits in der vergangenen Woche bekannt geworden. Zuletzt hatte der Verein von Ex-Weltmeister Sami Khedira mitgeteilt, dass nach Ruganis positivem Befund 121 Personen in häuslicher Quarantäne seien. Die italienische Regierung hat sämtliche Sportveranstaltungen im Land bis zum 3. April ausgesetzt.

+++Dienstag, 17. März 2020 +++

15.32 Uhr: Die Mächtigen des europäischen Fußballs konferierten mehrere Stunden, einer Krisensitzung folgte die nächste, ehe das Unausweichliche feststand: Die Fußball-EM 2020 findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie erst im Sommer 2021 statt. Das paneuropäische Turnier sollte mit München als einem von zwölf Gastgebern ursprünglich in diesem Sommer ausgetragen werden - die Clubs und Ligen drängten in der weltweiten Krise aber auf die Verlegung, um selbst mehr Zeit zu gewinnen. Den endgültigen Beschluss fasste das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union am Dienstag.

Inwieweit die UEFA die historische Endrunde im nächsten Jahr unter gleichen Voraussetzungen ausrichten will und kann, blieb zunächst offen. Fest steht das Datum: Gespielt werden soll vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2021.

Den Ligen haben dadurch über einen Monat mehr Zeit, um die derzeit ausgesetzte Saison doch noch unter einigermaßen regulären Umständen beenden zu können. Stichtag ist dann erst der 30. Juni, an dem normalerweise auslaufende Verträge enden.

Auch Champions und Europa League wurden vorerst ausgesetzt.

12.38 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie lässt auch 1899 Hoffenheim den regulären  Trainingsbetrieb ruhen. "Das war vorerst die letzte Laufeinheit am Trainingszentrum", teilten die Kraichgauer am Dienstag bei Twitter mit. Die Profis sollen nun "bis auf Weiteres mit individuellen Plänen zu Hause" trainieren. Wann ein gemeinsames Mannschaftstraining wieder aufgenommen werden soll, ist offen.

12.25 Uhr: Hertha BSC hat nach einem positiven Befund auf das Coronavirus bei einem Spieler Mannschaft, Trainer und Funktionsteam unter eine zweiwöchige häusliche Quarantäne gestellt. Das teilte der Berliner Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Das für diesen Dienstag angesetzte erste Training nach einer Pause wurde dementsprechend abgesagt.

Der Spieler, dessen Namen die Berliner nicht bekanntgaben, habe über die üblichen Symptome geklagt. Er sei dann umgehend von der Gruppe getrennt worden. "Wir werden jetzt beobachten, ob noch weitere Fälle dazukommen, denn davon ist der Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining abhängig", sagte Mannschaftsarzt Dr. Uli Schleicher.

Der Berliner Profi ist der zweite Corona-Fall in der Bundesliga. Zuvor war Luca Kilian vom SC Paderborn positiv auf das Virus getestet worden.

11.03 Uhr: Der Norwegische Fußball-Verband (NFF) fordert im Zuge der Coronakrise ein internationales Transferverbot durch die FIFA. "Wir haben den Fußball-Weltverband gebeten, alle Spielertransfers zu untersagen, solange wir diese außergewöhnliche Situation haben", sagte Verbandspräsident Terje  Svendsen der Zeitung Verdens Gang. In den großen Ligen wie der Bundesliga ist das nächste Transferfenster in der Regel zwischen dem 1. Juli und dem 31. August geöffnet. In vielen kleineren Ligen gelten andere Zeiträume, in Norwegen etwa ist das aktuelle Fenster bis 1. April offen, dann wieder im kompletten August.

Hintergrund von Svendsens Vorschlag: "In den Standardverträgen der
Spieler gibt es Klauseln, wonach die Verträge nicht mehr bindend sind, wenn jemand 14 Tage beurlaubt ist." Beurlaubungen seien aber für kleinere Klubs ein Mittel, der aktuellen Lage Herr zu werden. Wären Verträge dann aber nicht mehr bindend, könnten vielen Vereinen Ablösesummen entgehen, sofern Transfers weiterhin erlaubt blieben.

09.55 Uhr: Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat mit seinen abwehrenden Aussagen zur Solidarität innerhalb der Bundesliga Unruhe ausgelöst. "Ich weiß nicht, was ihn dazu getrieben hat. Ich halte das für absolut unsolidarisch", sagte Fortuna Düsseldorfs Vorstandschef  Thomas Röttgermann der Rheinischen Post: "Es war weder der richtige Zeitpunkt noch der richtige Inhalt."

Watzke hatte angesichts der Aussetzung des Spielbetriebes aufgrund der Corona-Pandemie in der ARD-Sportschau erklärt: "Am Ende können nicht die Klubs, die ein bisschen Polster angesetzt haben in den letzten Jahren, die Klubs, die das nicht getan haben, dafür auch noch belohnen."

Watzke sieht durchaus eine "große Solidarität", er befürwortet aber eine "ehrliche" Haltung: "Wir haben ein Wirtschaftsunternehmen und sind auch Konkurrenten." Wenn eine Tranche des TV-Geldes zurückgezahlt werden müsse, zahlten Vereine wie der BVB, 2005 selbst vor dem Kollaps, und der damalige Helfer Bayern München "anteilsmäßig auch mehr zurück".

08.45 Uhr: Immer mehr Bundesliga-Klubs setzen das Training aus. Am Dienstag reagierten auch der 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Lucien Favre und sein Trainerteam statteten die Spieler mit individuellen Trainingsplänen aus und gaben bis kommenden Montag frei. In Köln ist das nächste gemeinsame Training am Geißbockheim erst wieder für den 27. März vorgesehen.

+++Montag, 16. März 2020 +++

20.51 Uhr: Die Unterbrechung der 3. Fußball-Liga geht in die Verlängerung. In einer Videokonferenz beschlossen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Vertreter der 20 Clubs am Montag, die Saison angesichts der Coronavirus-Pandemie vorerst bis zum 30. April auszusetzen. Eigentlich sollte nach der Absage von zwei Spieltagen am Wochenende wieder gespielt werden. "Die Tragweite der aktuellen Krise ist immer noch nicht in vollem Ausmaß abzusehen. Unter Abwägung aller Aspekte und Interessen sind Verantwortung und Vernunft für uns die obersten Gebote. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Ausschuss die heutige Entscheidung, die in Absprache mit den Clubs getroffen worden ist. Wir brauchen untereinander die größtmögliche Solidarität", sagte Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga. Der festgelegte Zeitraum bis Ende April orientiert sich an den aktuell vorliegenden behördlichen Anordnungen. Die verlängerte Pause soll die Möglichkeit offen halten, dass die Saison doch noch zu Ende gespielt werden kann. Noch stehen elf Spieltage aus. Durch die Unterbrechung müssten acht Termine nachgeholt werden. Dies könnte durch Englische Wochen sowie eine Ausweitung der ursprünglich bis 16. Mai laufenden Saison möglich sein. Bis 30. Juni muss die Spielzeit beendet werden, da auslaufende Verträge an diesem Tag ihre Gültigkeit verlieren. Im Vorfeld des Gipfels hatten sich mehrere Clubs für einen Abbruch der Saison eingesetzt. So hatten sich einige Ost-Clubs vorher abgesprochen und auf eine gemeinsame Strategie verständigt. Bereits am Sonntag hatten sich der FSV Zwickau, FC Carl Zeiss Jena und Hallesche FC für ein sofortiges Saisonende eingesetzt. Der Präsident des HFC, Jens Rauschenbach, ist nach einer Reise nach Österreich selbst an Covid-19 erkrankt. Der Unternehmer führt den Verein aus der Quarantäne im eigenen Haus.

20.18 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Fußball-Stars dazu aufgerufen, auf Millionen zu verzichten, um ihren Vereinen in der Corona-Krise zu helfen. Denn er sieht dies derzeit nicht als zentrale Aufgabe der Politik an. "Ganz ehrlich: Es ist nicht die wichtigste und vordringlichste Aufgabe jetzt, dafür zu sorgen, dass die Profivereine wirtschaftlich überleben könne"», sagte Söder am Montag in einem Live-Interview der "Bild"-Zeitung. Wichtiger sei nun die Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Söder sagte stattdessen, er fände es in Ordnung, wenn viele derjenigen Spieler, "die ganz große Gehälter bekommen", ihren Arbeitgebern gegenüber nun etwas zurückhaltender wären. Hier würden jedes Jahr Millionen verdient. Und um die Phase jetzt zu überbrücken, sei Solidarität nicht nur von den Vereinen, sondern auch von den Spielern gefragt - die lebten schließlich von den Vereinen. "Deswegen wäre vielleicht jetzt mal die Idee, dass da jeder seinen Beitrag macht, damit sein Verein, die Liga und der Sport auch dann wieder stattfinden kann, wenn - so hoffen wir - die Krise überwunden wurde."

16.28 Uhr: Der Mehrheitsgesellschafter Martin Kind von Hannover 96 hat nach der vorläufigen Stilllegung des Profifußballs ein Umdenken in dieser Branche gefordert. Er hoffe, dass die Coronakrise als Chance begriffen wird, um über Dinge wie zu hohe Gehälter, Berater-Honorare und Ablösesummen, nachzudenken, sagte der 75-Jährige dem Sportbuzzer. "Wir müssen alles auf den Prüfstand stellen und eine Linie der Vernunft erarbeiten. So leben wir doch von der Hand in den Mund, das ist kein Geschäftsmodell", sagte Kind weiter. Den Klubs der 1. und 2. Liga drohen in dieser Krise Einnahme-Ausfälle in Millionenhöhe.

14.36 Uhr: Anstelle einer möglichen Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft 2020 wegen des Coronavirus hat sich Russland als Ersatz-Gastgeber ins Gespräch gebracht. „Wir sind für einen Schulterschluss bereit”, sagte der Chef des Organisationskomitees für die EM 2020 in St. Petersburg, Alexej Sorokin, russischen Sportmedien zufolge. „Wir müssen zunächst aber darüber diskutieren, wie das Format aussehen könnte und wie viele Spiele stattfinden könnten. Es besteht einfach die Bereitschaft Russlands, in der schwierigen Situation zu helfen, in der sich die Organisatoren womöglich befinden.” Ähnlich hatte sich zuvor Vize-Regierungschef Dmitri Tschernyschenko geäußert.

In Russland gibt es nach offizieller Darstellung im Vergleich zu anderen Ländern vergleichsweise wenige Corona-Fälle. Die UEFA will am Dienstag über die Verlegung der EM 2020 entscheiden. Die Ausrichtung in zwölf Ländern im Sommer (12. Juni bis 12. Juli) erscheint aufgrund der Coronavirus-Pandemie illusorisch. In der nordrussischen Millionenmetropole St. Petersburg sollten vier EM-Spiele ausgetragen werden. Im Sommer 2018 war Russland Gastgeber der vom Weltverband FIFA organisierten Weltmeisterschaft.

10.20 Uhr: Der Arbeitsrechtler Johan-Michael Menke hält angesichts der Coronakrise auch im deutschen Fußball Kurzarbeit für möglich. "Um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus abzumildern, könnte aus Clubsicht über die Möglichkeit von Kurzarbeit nachgedacht werden", sagte Menke dem Kicker (Montag).

10.15 Uhr: Die vereinsnunabhängige Interessengemeinschaft "Unsere Kurve" fordert angesichts der aktuellen Lage: "Der Profifußball muss sich aus eigener Kraft helfen und auf die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen verzichten. Dies kann durch die Einrichtung eines eigenen Fonds realisiert werden." Demnach könnten Topverdiener bei Spielern und Funktionären "nach Einkommen gestaffelt für eine bestimmte Zeit auf Anteile ihres Gehalts verzichten".

09.39 Uhr: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke erntet für seine Aussagen bezüglich der Corona-Pause harte Kritik. "Ganz ehrlich: Wir sollten es nicht übertreiben. Denn die aktuelle Gesundheitsgefahr für eine Mannschaft, die aus kompletten Athleten besteht, die würde ich jetzt auch ohne Virologe zu sein als nicht so gravierend einstufen", hatte er in der Sportschau gesagt. Und anschließend angedeutet, dass die Solidarität reicher Vereine wie Borusasia Dortmund und Bayern München nicht überstrapaziert werden dürfe.

08.31 Uhr: Die Vertreter der 36 Profivereine beraten an diesem Montag auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den weiteren Saisonverlauf in der 1. und 2. Bundesliga. Ein Abbruch der Saisoon wird aktuell nicht erwartet.

08.26 Uhr: Die Mitgliederversammlung von RB Leipzig war für den vergangenen Samstag geplant und wurde kurzfristig abgesagt, berichtet die Bild-Zeitung. Oliver Mintzlaff habe einen Großteil der geladenen Gäste selbst telefonisch informiert. Neben 19 stimmberechtigten Mitgliedern wären bis zu 400 Fördermitglieder dabei gewesen.

+++ Sonntag, 15. März 2020 +++

19.41 Uhr: Der EM-Test zwischen Spanien und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist nun auch offiziell abgesagt worden. Das bestätigte ein Sprecher des spanischen Fußballverbandes RFEF der Süddeutschen Zeitung. Das Spiel sollte am 26. März in Madrid stattfinden, fiel aber nun erwartungsgemäß der Coronavirus-Pandemie zum Opfer.

Der Deutsche Fußball-Bund konnte das noch nicht bestätigen. „Spanien hat gestern den Notstand ausgerufen. Es ist noch nicht offiziell, aber ich gehe davon aus”, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius in der ARD-Sportschau am Sonntag. Spanien ist von der Krise stark betroffen. Im ganzen Land gilt eine Ausgangssperre. Die Profis von Real Madrid stehen unter Quarantäne, der Fußball-Spielbetrieb ist eingestellt.

9.53 Uhr: Luca Kilian, der als erster Profi aus der Fußball-Bundesliga positiv auf den Coronavirus getestet wurde, geht es nach zwei Tagen mit Fieber und Schüttelfrost wieder besser. Das berichtete der Sportgeschäftsführer des SC Paderborn, Martin Przondziono, in einem Interview der Süddeutschen Zeitung.

U21-Nationalspieler Kilian war am Freitag positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Wegen einer Oberschenkelverletzung hätte der Verteidiger aber in dem ursprünglich für Freitag geplanten Meisterschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf nicht spielen können.

Przondziono sprach in dem Interview auch von den Geschehnissen vor dem Spiel, als es Trainer Steffen Baumgart schlecht ging, „da kamen wir natürlich auf die Thematik: Corona. Wir dachten: Jetzt warten wir mal ab über Nacht. Er hat dann Fieber bekommen, dann nahm alles seinen Lauf”. Der Tag sei ihm vorgekommen wie ein „Thriller”.

Beim SC Paderborn befinden sich weitere Mitarbeiter in Quarantäne. Gesundheitliche Probleme hat bislang außer Kilian keiner.

9.48 Uhr: Für die Europäische Fußball-Union ist nach Informationen der britischen Zeitung Telegraph die Verlegung der EM in den Winter eine Option. Mit einer Austragung des Kontinentalturniers im Dezember 2020 könnten die Klub-Wettbewerbe im Sommer noch zu Ende gespielt werden. Es wird erwartet, dass am Dienstag die Uefa angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Alternativen für die EM-Endrunde überlegt. Dass angesichts der Pandemie das geplante paneuropäische Turnier in gleich zwölf Ländern wie geplant am 12. Juni in Rom angepfiffen wird, erscheint derzeit unwahrscheinlich.

Erste Alternative wäre die Verlegung der EM in den Sommer 2021. Dadurch würde das Turnier aber mit der reformierten Klub-WM kollidieren. So käme wohl auch dem Weltverband FIFA ein EM-Turnier im Winter gelegen. Es wäre zugleich ein Testlauf für die Winter-WM 2022 in Katar.

Auch Fans für Verlegung der EM

Auch fast die Hälfte der Fans sind für eine Verlegung der EM in den Winter. Das geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage zum Thema „Corona und Fußball” durch das Meinungsinstitut Bundesliga-Barometer in Kooperation mit Sport1 hervor.

Demnach sind 49,1 Prozent der Fans für eine EM im Sommer 2021, eine Komplettabsage befürworten 26,2 Prozent. Weitere 21,3 Prozent sprechen sich dafür aus, das Turnier solange zu verschieben, bis die Ligen ihre Saison beendet haben. Nur 3,3 Prozent wollen, dass die EM wie geplant stattfindet.

+++ Samstag, 14. März 2020 +++

19.03 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in der italienischen Seria A ist auf zehn gestiegen. Am Samstag wurde Fabio Depaoli bereits als sechster Spieler von Sampdoria Genua positiv getestet. Zuvor hatte es schon Omar Colley, Ex-HSV-Profi Albin Ekdal, Antonino La Gumina, Morten Thorsby und Manolo Gabbiadini erwischt. Auch der Mannschaftsarzt habe sich angesteckt.

Stark betroffen ist auch der AC Florenz, bei dem Patrick Cutrone und German Pezzella nach Angaben des Clubs am Samstag positiv getestet wurden. Auch beim Physiotherapeuten des Teams sei eine Ansteckung nachgewiesen worden. Ihr Mannschaftskamerad Dusan Vlahovic hatte sich zuvor schon den Virus eingefangen.

10.46 Uhr: RB Leipzigs Spieler absolvieren gerade ein Spielersatztraining am Cottaweg. Danach wird entschieden, wie es beim Bundesliga-Dritten weitergeht.

10.39 Uhr: Bereits am späten Freitagabend war bekanntgeworden, dass es einen ersten Corona-Patienten in der Fußball-Bundesliga gibt. Luca Kilian vom SC Paderborn hat sich infiziert. Das teilte der Klub mit.

10.03 Uhr: Der argentinische Klub River Plate hat bekanntgegeben, das für Samstagabend angesetzte Spiel in der Copa Superliga gegen den Tucamán nicht auszutragen. Der Klub werde ab dem 14. März den Betrieb auf unbestimmte Zeit einstellen, hieß es. Damit reagierte der Verein umsichtiger als der Verband, der an diesem Spieltag Geisterspiele austragen lassen will. „Der Verein erkennt an, dass der Wettbewerb ernsthafte Risiken für das Team und alle, die involviert sind, bergen”, heißt es bei River Plate.

9 Uhr: Der deutsche Ex-Nationalspieler Sami Khedira vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin hat in der Coronavirus-Krise zu Geldspenden aufgerufen. "Wir bei Juventus Turin unterstützen das Sammeln von Geldspenden für Krankenhäuser in Turin und der Region Piemonte. Auch ihr könnt spenden, wenn ihr mögt. Danke und Ciao Euer Sami", sagte der 32-Jährige am Freitagabend in fließendem italienisch in einem Video auf seinem Twitter-Account. Alle seien in einer Ausnahmesituation, der einzige Weg daraus sei der Zusammenhalt aller. "Junge Menschen helfen älteren, die gesunden den kranken", sagte der gebürtige Stuttgarter. Es sei wichtig, "zu Hause zu bleiben, soziale Kontakte einzuschränken und das Problem ernst zu nehmen, ein Vorbild für alle Menschen zu sein." Italien ist besondes hart von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen.

+++ Freitag, 13, März 2020 +++

21.49 Uhr: Der EM-Test der Fußball-Nationalmannschaft gegen Italien am 31. März ist abgesagt. Wie der DFB am Freitagabend mitteilte, untersagte die Stadt Nürnberg wegen der Coronavirus-Krise Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen, wodurch eine Absage des Spiels für den Deutschen Fußball-Bund unumgänglich wurde.

„Da durch die beiden Mannschaften, die Betreuer und die Medienvertreter mit mehr als 100 Menschen gerechnet werden müsse, sei eine Absage des Spiels unumgänglich”, hieß es in einer Mitteilung des DFB. Wegen der Pandemie hatte das Spiel ohne Fans stattfinden sollen. Das für den 26. März in Madrid geplante erste Testländerspiel in diesem Jahr der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw gegen Spanien ist weiterhin sehr fraglich.

16.20 Uhr: Nun also doch: Die DFL sagt sämtliche Spiele der 1. und 2. Bundesliga ab. Damit wird es keinen Geisterspieltag geben. Der Verband begründete das mit Verdachtsfällen bei den Klubs.

14.18 Uhr: Karl-Heinz Rummenigge hat sich positiv zu der Entscheidung geäußert, am Wochenende noch zu spielen. Dabei gehe es auch um viel Geld. "Es geht am Ende des Tages um Finanzen und um eine hohe Zahlung der TV-Broadcaster an die Vereine, die noch aussteht. Wenn diese Zahlung ausbleiben würde, würden viele Verein finanzielle Probleme kriegen. Deshalb halte ich es für richtig, dass der Spieltag unter diesen Voraussetzungen stattfindet", so der Vorstandschef der Münchner.

11.14 Uhr: Die UEFA hat am Freitagvormittag bekannt gegeben, dass aufgrund der Verbreitung von COVID-19 in Europa und der damit verbundenen Entscheidungen der verschiedenen Regierungen alle Spiele der UEFA-Klubwettbewerbe, die für nächste Woche angesetzt waren, verschoben werden.  Dazu gehören die verbleibenden Spiele des Achtelfinales der UEFA Champions League am 17. und 18. März 2020; alle Spiele des Achtelfinales der Europa League am 19. März 2020; alle Spiele des Viertelfinales der Youth League am 17. und 18. März 2020.  Die für den 20. März angesetzte Auslosung der Champions League und des Viertelfinales der Europa League wurde ebenfalls verschoben.

10.33 Uhr: Update: Die Fußball-Bundesliga soll wegen der Coronavirus-Pandemie ab kommenden Dienstag bis zum 2. April unterbrochen werden. Diesen Vorschlag des Präsidiums will die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag den Proficlubs unterbreiten. "Ziel ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen – aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Clubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte", hieß es von der DFL. Der 26. Spieltag soll noch planmäßig und ohne Zuschauer stattfinden.

10.16 Uhr: Sachsens Fußballer müssen in den kommenden Wochen pausieren. Wie der Sächsische Fußball-Verband (SFV) am Freitag auf seiner Homepage mitteilte, wird der Spielbetrieb aufgrund des grassierenden Coronavirus bis einschließlich zum 22. März ausgesetzt. Auch der Fußballverband der Stadt Leipzig schloss sich dieser Regelung an. Vizepräsident Dirk Majetschak wird auf der Homepage des Stadtverbandes zitiert: „Es ist eine Entscheidung der Vernunft und zum Wohle der Gesundheit unserer Mitglieder. Wir möchten als Stadtverband unseren Beitrag dazu leisten, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und hoffen auf das Verständnis unserer Vereine.“

8.33 Uhr: Der niederländische Fußballverband KNVB hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Spielbetrieb ausgesetzt. Die Maßnahme gelte zunächst bis zum 1. April, teilte der Verband am Donnerstag mit. Betroffen seien alle Partien im Profi- sowie im Amateurfußball. Auch geplante Spiele des Oranje-Teams gegen die Nationalmannschaften der USA und Spaniens könnten nicht wie geplant stattfinden. Zuvor hatte die Regierung in Den Haag alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen untersagt.

8.30 Uhr: Der spanische Trainer des FC Arsenal, Mikel Arteta, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Club der deutschen Fußballprofis Bernd Leno, Mesut Özil und Shkodran Mustafi am Donnerstagabend mit. Der 37 Jahre alte Arteta befindet sich bereits in Quarantäne. Der Verein erwarte, dass sich eine "signifikante" Anzahl von Personen, "einschließlich des gesamten Kaders und des Trainerteams der ersten Mannschaft", ebenfalls abschotten müsse. Welche Auswirkungen der Befund auf den Spielplan der englischen Premier League hat, ist unklar. Arsenal kann für mindestens 14 Tage - die maximale Dauer der Inkubationszeit des Virus - keine Spiele mehr absolvieren. Die nächste Partie wäre am Samstag das Auswärtsspiel bei Brighton and Hove Albion gewesen.

+++ Donnerstag, 12. März 2020 +++

19.20 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund beschäftigt sich mit einem Saisonabbruch, wie Generalsekretär Friedrich Curtius in einem Gastbeitrag für den "Kicker" schrieb. "Aktuell kann noch niemand die Folgen des Coronavirus für den Fußball in ihrem gesamten Ausmaß absehen. Wir müssen uns mit allen Szenarien beschäftigen, um vorbereitet zu sein, wenn der Fall eintreten sollte, dass der Spielbetrieb unterbrochen oder die Saison sogar vorzeitig beendet werden müsste." Über das Test-Länderspiel am 26. März in Spanien gegen Deutschland, für das Kroos durch die Quarantäne-Maßnahmen nicht zur Verfügung stehen dürfte, will der spanische Verband als Gastgeber am Freitag beraten.

17.46 Uhr: Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München vermag keine Prognose abzugeben, was die Coronavirus-Epidemie für die nahende Fußball-EM für Auswirkungen haben wird. Der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters erwartet aber in den kommenden Tagen Entscheidungen für den weiteren Saisonverlauf. "Kein Mensch kann heute seriös voraussagen, wie lange uns das Thema Coronavirus noch beschäftigen wird. Die EM ist eine pan-europäische Veranstaltung. Das macht das Thema noch komplizierter und erfordert daher eine besonders sensible Handhabung", sagte Rummenigge. Bei den Geisterspielen vom Mittwochabend vermisste er "Stimmung und Emotionalität", schränkte aber ein: "Der gesamte Fußball muss seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und seinen Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen".

16.00 Uhr: Laut "The Athletic" wurden alle Spieler des FC Chelsea am Donnerstag angewiesen, nicht zum Training zu erscheinen, da sich eine Bezugsperson des Kaders mit Coronavirus-Symptomen gemeldet hatte. Nach aktuellem Stand wurde die Person noch nicht positiv getestet.

15.55 Uhr: Nach Informationen der französischen Sportzeitung "L'Equipe" wird die Uefa bei ihrem für Dienstag einberufenen Treffen verkünden, dass Champions und Europa League vorerst ausgesetzt werden - und die EM von 2020 auf 2021 verschoben wird. Damit soll genügend Zeit gewonnen werden, um die Europapokal-Saisons zu Ende zu bringen. Außerdem stehen noch EM-Play-off-Spiele an, die ebenfalls vor der Absage stehen. Die Europäische Fußball-Union trifft sich kommenden Dienstag (17. März) mit Vertreter von allen 55 Mitgliedsverbänden, um in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen nach dem Ausbruch der Pandemie beraten. Thematisiert werden dabei neben der paneuropäischen EM, die vom 12. Juni bis 12. Juli in zwölf Ländern stattfinden soll, auch "alle nationalen und europäischen Wettbewerbe". Im Anschluss an das Treffen will die UEFA über das weitere Vorgehen berichten. Die spanische Tageszeitung «Marca» hatte zuvor am Donnerstag berichtet, dass die Uefa den Spielbetrieb in Champions League und Europa League aussetze. Der spanische Verbandsboss Luis Rubiales bestätigte am Donnerstag, dass es entsprechende Überlegungen gebe. Eine offizielle Bestätigung der Uefa gab es zunächst nicht.

15.43 Uhr: Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 gibt es einen zweiten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Spielers. Wie der Club am Donnerstag mitteilte, wurde nach Timo Hübers auch Jannes Horn positiv getestet. Als Reaktion darauf stehen alle Spieler der Profimannschaft von Hannover 96 «ab dem heutigen Donnerstag für die nächsten 14 Tage aus Vorsichtsgründen unter häuslicher Quarantäne», hieß es in einer Erklärung der Niedersachsen. Der Club beantragt bei der Deutschen Fußball Liga zudem die Absetzung der Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden am Sonntag und eine Woche später beim VfL Osnabrück.

14.19 Uhr: Seit Tagen gibt es bereits Spekulationen um eine mögliche Verschiebung der Fußball-EM um ein Jahr in den Sommer 2021. Das paneuropäische Turnier soll am 12. Juni ausgerechnet in Rom angepfiffen werden, was die Planungen zusätzlich erschwert, da Italien das in Europa am stärksten betroffene Land ist. Für die Uefa ist eine EM-Verschiebung noch kein Thema. Sollte es doch so kommen, würden andere Fußball-Wettbewerbe tangiert werden. Das Finale der Nations League (2. bis 6. Juni) könnte entgegen Medienberichten noch vor einer EM stattfinden. Allerdings würde das Kontinentalturnier mit der erstmals geplanten Fifa-Klub-WM mit 24 Teams in China kollidieren.

13.34: Auch die Menschen im Heimatland von BVB-Profi Erling Haaland müssen wegen der Corona-Krise bis auf Weiteres auf Profifußball verzichten: Der Spielbetrieb in allen oberen norwegischen Fußballligen wird zunächst bis zum 15. April eingestellt. Offizielle Partien sowohl in den Männer- als auch in den Frauenligen werden frühestens Anfang Mai ausgetragen, wie der norwegische Fußballverband am Donnerstag mitteilte. Die erste Liga der Männer, die Eliteserien, sollte eigentlich am 4. April in die neue Saison starten. Zuvor hatte bereits Dänemark mitgeteilt, dass alle Spiele der führenden Ligen wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Dort gilt die Maßnahme jedoch zunächst nur bis zum 29. März.

13.30 Uhr: Das Gesundheitsamt des Erzgebirgskreises empfiehlt eine Absage des Heimspiels des FC Erzgebirge Aue gegen den SV Sandhausen am Samstag. Wie der Fußball-Zweitligist Aue am Donnerstag mitteilte, ist der Grund für die Maßnahme, dass sich zwei mit dem Coronavirus infizierte Fans am vergangenen Wochenende beim Spiel gegen Dynamo Dresden im Stadion befunden haben. Eine der beiden Personen hielt sich im Auer Fanbereich auf, die andere Person in verschiedenen Bereichen des Rudolf-Harbig-Stadion. Zudem waren beide Anhänger zusammen mit weiteren Fans zum Sachsenderby angereist.

12.38 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wird in Spanien der Spielbetrieb der 1. und 2. Liga eingestellt. Das teilte die Profiliga mit. Sie gelte zunächst für die nächsten zwei Runden. Kurz zuvor hatte Rekordmeister Real Madrid mitgeteilt, dass die Spieler der Fußball- und auch des Basketball-Teams wegen eines infizierten, namentlich nicht genannten Basketball-Profis, unter Quarantäne gestellt werden. Die Königlichen um Nationalspieler Toni Kroos, die in der Primera División zwei Punkte hinter Tabellenführer und Meister FC Barcelona liegen, sollten am Freitag den SD Eibar empfangen. Die Quarantäne gilt für 14 Tage. In Spanien war am Mittwoch bereits das ursprünglich für den 18. April in Sevilla angesetzte Finale des spanischen Fußball-Pokals zwischen Real Sociedad San Sebastián und Athletic Bilbao wegen der Coronavirus-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der Verband und die Behörden hatten zuvor am Mittwoch auch die Aussetzung aller Begegnungen der unteren Ligen sowie aller Frauen- und Futsal-Meisterschaften für zwei Wochen beschlossen. Spanien ist inzwischen nach Italien das von der Epidemie am stärksten betroffene Land Europas. Nach amtlichen Angaben hatten sich bis Donnerstag rund 2300 Menschen mit dem Covid-19-Erreger infiziert. 64 Menschen davon seien gestorben. (RBlive/dpa/mhe/ukr/agr/msc)

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