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Nach Positiv-Test von Bayerns Gnabry Keine Corona-Infektion bei RB Leipzig

Mindestabstand: Christopher Nkunku gegen Serge Gnabry.

Mindestabstand: Christopher Nkunku gegen Serge Gnabry.

Bei Bayern M├╝nchen r├Ątseln sie dar├╝ber, wo und wie sich Serge Gnabry mit dem Coronavirus infiziert haben k├Ânnte. Bei RB Leipzig sind sie froh, dass der Nationalspieler beim Topspiel offenbar keinen Leipziger angesteckt hat. Nach RBlive-Informationen hat sich trotz des Kontakts mit dem eingewechselten Gnabry im Spiel kein RB-Spieler infiziert ÔÇô zumindest Stand Mittwochabend. Somit d├╝rften die Leipziger ohne weitere Ausf├Ąlle das Ausw├Ąrtsspiel beim SV Werder Bremen bestreiten k├Ânnen.

Am Dienstag hatte der FC Bayern mitgeteilt, dass der Offensivspieler positiv getestet worden war. Am Mittag hatte Trainer Hansi Flick von Halsschmerzen bei Gnabry berichtet.

Zwei Zweitligisten in Komplettquarant├Ąne

Dem Leistungstr├Ąger gehe es so weit gut, hie├č es in einer Mitteilung. Gnabry befindet sich in h├Ąuslicher Isolation. Der 25-J├Ąhrige war im Oktober bereits einmal falsch positiv getestet worden. Bei Bayerns Viertelfinalgegner Paris St. Germain fehlen in Alessandro Florenzi und Marco Verratti zwei italienische Nationalspieler, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

In der 2. Liga mussten die beiden Zweitligisten Karlsruher SC und SV Sandhausen ihre kompletten Mannschaften in Isolation schicken. Die DFL k├Ânnte als Reaktion ihren Beschluss vom Dienstag, die Teams nicht in Corona-Trainingslager zu schicken, revidieren und die 36 Profiklubs doch abschotten, um die Fortsetzung der Saison zu retten. Eine derartige ÔÇ×NotbremseÔÇŁ hatte sich das Pr├Ąsidium ausdr├╝cklich vorbehalten.

Saison-Zeitplan in Gefahr

Schlie├člich scheint es lediglich ein gl├╝cklicher Zufall zu sein, dass bisher ausschlie├člich Zweitligisten (Sandhausen, Karlsruhe, Holstein Kiel, Jahn Regensburg, Hannover 96) von einer Quarant├Ąne-Anordnung f├╝r das gesamte Team betroffen waren. Da sich die Corona-Hygienekonzepte der 36 Profiklubs nicht unterscheiden, drohen auch den Bundesligisten in den verbleibenden sechs Wochen bis zum Ende der Spielzeit am 22. Mai ├Ąhnliche Szenarien - mit wesentlich schwerwiegenderen Folgen als in der 2. Liga.

Denn viel Spielraum f├╝r Verlegungen von Partien gibt es nicht mehr. Bereits am 30. Mai sollen s├Ąmtliche Relegationsspiele abgeschlossen sein, schon tags darauf beginnt die Abstellungsperiode f├╝r die EM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli). Auch das DFB-Pokalfinale am 13. Mai und das Endspiel der Champions League am 29. Mai verringern die M├Âglichkeiten im Terminkalender. (RBlive/ukr/sid)