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Pokal-Pyro: RB ermittelt gegen Fans und kündigt harte Strafen an

Roter Rauch steigt auf: Die RB-Kurve beim DFB-Pokalfinale in Berlin

Roter Rauch steigt auf: Die RB-Kurve beim DFB-Pokalfinale in Berlin
Copyright: imago/Revierfoto

RB Leipzigs Klubboss Oliver Mintzlaff will die Verantwortlichen für die Pyrotechnik-Aktion beim DFB-Pokalfinale in Berlin zur Rechenschafft ziehen. Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung (Print und in voller Länge bei mzweb.de) sagte der 43-Jährige: „Die Fans, die Sie ansprechen, sind ein verschwindend geringer Teil, der sich etwa beim Pokalfinale daneben benommen hat, als in einem Block, in dem sich auch viele Familien aufgehalten haben, Pyro gezündet wurde. Dagegen gehen wir scharf vor.” Und weiter: „Die Ermittlungen laufen. Aber gehen Sie davon aus, dass wir jeden, den wir erwischen, hart bestrafen werden.”

RB verfolge beim Thema Pyrotechnik „eine Null-Toleranz-Politik”. Mintzlaff betonte: „Wir bauen unser Stadion bis auf den Gästebereich sektorenfrei um. So etwas geht nur, wenn wir alle friedlich und achtsam miteinander umgehen.” Die Leipziger waren vom DFB für die Zündelei beim Pokal-Endspiel mit 7000 Euro Strafe belegt worden. Gegner Bayern München hatte 47.000 Euro zahlen müssen.

Mintzlaff: „Sportverein ist keine politische Plattform”

Beim Thema Fanbetreuung räumte Leipzigs Geschäftsführer Versäumnisse in der Vergangenheit ein. „Wir haben sehr wohl erkannt, dass es bei der Fanbetreuung Nachholbedarf gibt und haben jetzt Torsten Hahmann als neuen Leiter eingestellt, der hohe soziale Kompetenz und Erfahrung mitbringt”, erklärte Mintzlaff. „Wir erhoffen uns, dass wir deutlich mehr Anliegen und Themen der Fans besprechen und lösen können. Das war ein absolut berechtigter Kritikpunkt.”

Zu konkreten Ergebnissen des Fandialogs im Frühjahr mochte sich Mintzlaff nicht im Detail äußern. Angesprochen auf das gesellschaftliche Engagement aus der aktiven Fanszene sagte der Vereinsvorsitzende nur: „Wir wollen für die Grundwerte der Gesellschaft einstehen, sind auch offen für soziale Themen, für die unser Verein steht und für die wir uns auch gerademachen. Wir stehen für Vielfalt und gegen Diskriminierung und Rassismus. Aber grundsätzlich ist das ein Sportverein, in dem Fußball gespielt wird. Das ist keine politische Plattform, auf der jeden Samstag neue politische Botschaften transportiert werden sollen.”

Die ultraaffinen RB-Fans von Rasenballisten und Red Aces hatten in der Vergangenheit immer wieder mangelnde Kommunikation und Unterstützung vonseiten der Klubführung sowie den unpolitischen Kurs des Klubs beklagt. (RBlive/ukr)

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