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Sebastian Popp: Rücktritt als Frauen-Trainer zeitlich begründet

Die Frauenmannschaft von RB Leipzig. Symbolbild: imago

Die Frauenmannschaft von RB Leipzig. Symbolbild: imago
Copyright: motivio/Florian Eisele

Die RB-Frauen sind in der abgelaufenen Saison unter Trainer Sebastian Popp Vierter geworden. Mit dem Aufstieg hat es also nicht gleich geklappt. Aber das war nicht der Grund für seinen Rücktritt, wie er den RB-Fans erklärte.

Starke Entwicklung der Frauenmannschaft bei RB Leipzig

Der Fußballlehrer schaffte mit RB Leipzig ein Jahr zuvor noch den Sprung in die Frauen-Regionalliga. Ein Durchmarsch wie bei den Herren blieb zwar aus, aber „wenn man sich aber den Saisonverlauf anschaut und wie sich die Spielerinnen entwickelt haben, kann man in der Summe sehr zufrieden sein“, resümiert Popp. Denn sowohl körperlich, als auch mental habe die Mannschaft immer weiter zugelegt. „Meine Mannschaft war am Anfang etwas zu ängstlich und hat sich zu stark davon beeindrucken lassen. Es hat eine Weile gedauert, ehe die Zweikämpfe aggressiver gestaltet wurden.“ Im Jahr 2018 haben die RB-Frauen aber nur noch ein Spiel verloren. So kann sich die neue Trainerin Katja Greulich auf eine schlagkräftige Truppe freuen, mit der die zweite Bundesliga anvisiert ist.

Große Unterstützung der Fans bei den RB-Frauen

Als große Stärke der Mannschaft macht Popp Kämpfermentalität und Zusammenhalt aus. So sei Lisa Reichenbach beispielsweise nach einem Kreuzbandriss stark zurückgekommen. Auch, weil der Mannschaftsgeist groß war. „Es war nie Missgunst in der Truppe, alle haben sich gegenseitig geholfen. Der Teamspirit hat über die gesamte Saison gestimmt.“ Und nicht zuletzt zeigt sich Popp auch vom Zuspruch der Anhänger begeistert. „Einige Fans kommen sogar aus anderen Städten, um uns anzufeuern. Das weiß natürlich auch die Mannschaft sehr zu schätzen“, freute er sich über den Support.

Trainerjob bei RB Leipzig als Hauptberuf keine Option

Überraschend kam dann die Nachricht, dass RB Leipzig in der nächsten Saison nicht mehr mit Sebastian Popp zusammenarbeitet. Schon in der Winterpause habe er gemerkt, dass die Trainertätigkeit nicht mehr ohne Abstriche mit seinem Hauptberuf in Einklang zu bringen war. „Ich musste viele Termine an meinen Co-Trainer abgeben und dann ist es irgendwann schwierig zu erklären, warum der Co-Trainer immer vor Ort ist und der Chef-Trainer fehlt.“ Die Anstellung bei RB Leipzig auszuweiten, war aber nie eine Option, der Trainerjob eher ein „anspruchsvolles Hobby“, als eine Berufung.

Popp blickt auf zwei erfolgreiche Jahre

Dennoch blickt Popp zurück auf zwei erfolgreiche Jahre und „viele schöne Momente“. Zumal er hofft, dass die auch in Zukunft auf das Team warten. „Ich übergebe die Mannschaft in einem guten Zustand mit viel Potenzial.“ Er ist sich sicher, dass Katja Greulich nahtlos anknüpfen kann. Bestenfalls punktuelle Verstärkungen würden der Mannschaft gut zu Gesicht stehen, ansonsten setze Popp am ehesten auf den eigenen Nachwuchs. Zumal RB Leipzig nicht kurzfristig die Ziele hochsteckt, sondern langfristig plant.

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