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Leipziger Stadtrat entscheidet über Verkauf der Red Bull Arena

Ganz so extrem wird der nächste Umbau nicht ablaufen, aber ab Sommer 2018 werden Bauarbeiter an der Red Bull Arena wieder zum Alltag gehören.

Ganz so extrem wird der nächste Umbau nicht ablaufen, aber ab Sommer 2018 werden Bauarbeiter an der Red Bull Arena wieder zum Alltag gehören.
Copyright: imago

Der Verkauf der Red Bull Arena von Michael Kölmel geht in seine entscheidende Phase. Am morgigen Mittwoch (18. Oktober) steht im Stadtrat Leipzig die Abstimmung zu den Verträgen an.

Red Bull übernimmt 94% der Anteile an der Stadiongesellschaft

Bei Unterstützung der Vorlage durch den Stadtrat „stimmt die Stadt Leipzig dem Übergang der mit Anteilskauf- und Übertragungsvertrag zwischen der EMKA Immobilienbeteiligungs GmbH und der Red Bull GmbH sowie dem RasenBallsport Leipzig e. V. verkauften sämtlichen Geschäftsanteile an der Zentralstadion Leipzig GmbH zu.“

Das bedeutet, dass die Anteile an der Zentralstadion Leipzig GmbH, die die Red Bull Arena besitzt zu 94% von Red Bull und zu 6% von RB Leipzig übernommen werden. Als Verkaufspreis sind 70 Millionen Euro im Gespräch.

Zeit für den Stadionverkauf drängt

In der Beschlussvorlage wird auch darauf hingewiesen, dass RB Leipzig auf einen Verkauf noch im Oktober drängt, um den Umbau planmäßig im Sommer 2018 beginnen zu können. Die Red Bull Arena soll sukzessive auf bis zu 57.000 Plätze ausgebaut werden.

Bis 2040 Fußball in der Red Bull Arena

Im Rahmen des Verkaufs wurden auch Vertragsdetails neu ausgehandelt. Demnach verpflichten sich die Käufer, in der Red Bull Arena bis 2040 Fußball zu spielen. Nutzt man die Red Bull Arena nach 2040 nicht mehr als Fußballstadion, kann die Stadt Leipzig das Stadion zum Verkehrswert (also dem Wert des Stadions zum jeweiligen Zeitpunkt) zurückkaufen.

Wird schon vor 2040 in der Red Bull Arena kein Fußball mehr gespielt, kann die Stadt das Stadion zu einem geringen Wert von bis hinunter zu einem Euro zurückerwerben. Die Käufer haben zudem das Recht, das Stadion zwischen 2040 und 2050 ohne Angabe von Gründen für einen Euro an die Stadt zurückzuverkaufen.

Verkauf des Stadions und Änderung des Stadionnamens weiter zustimmungspflichtig

Bei einem Weiterverkauf der Red Bull Arena durch Red Bull und RB Leipzig ist die Stadt weiterhin zustimmungspflichtig. Allerdings müssen sachliche Gründe vorliegen, um den Weiterverkauf zu verweigern. Dies gilt genauso für mögliche Änderungen beim Stadionnamen, denen der Stadtrat zustimmen müsste.

Bund muss Verkauf der Red Bull Arena noch zustimmen

Der Verkauf der Red Bull Arena an RB Leipzig und Red Bull ist allerdings auch nach einer Zustimmung durch den Stadtrat noch nicht endgültig abgeschlossen. Vielmehr muss auch der Bund in Form des Innenministeriums noch zustimmen. Der Bund war beim Umbau des Zentralstadions Hauptgeldgeber.

Bedingung für die Förderung war unter anderem, dass pro Jahr vier „im öffentlichen und gesamtstaatlichen Interesse liegende Sportveranstaltungen“ im Stadion stattfinden können und unter anderem die Festwiese frei zugänglich bleibt. Die entsprechenden Bedingungen müssen RB Leipzig und Red Bull als Käufer übernehmen. Die Zustimmung des Bundes zum Verkauf gilt als sicher. Über den Zeitrahmen, in dem die Zustimmung erfolgt, ist nichts bekannt.

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