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Die linke Seite bei RB Leipzig: Nagelsmann entscheidet sich für Laimer und nicht gegen Saracchi

Konrad Laimer bekam bei RB Leipzig in Osnabrück den Vorzug auf der linken Seite und musste u.a. gegen Amenyido ganz schön beißen.

Konrad Laimer bekam bei RB Leipzig in Osnabrück den Vorzug auf der linken Seite und musste u.a. gegen Amenyido ganz schön beißen.
Copyright: imago images / Nordphoto

Eine überraschende Entscheidung hat Julian Nagelsmann vor dem Spiel von RB Leipzig beim VfL Osnabrück getroffen. Auf der linken Seite neben bzw. vor einer Dreierkette tauchte keiner der in den Testspielen dort eingesetzten Spieler, sondern Konrad Laimer auf. Der hatte in der Vorsaison unter Rangnick zumindest schon mal auf der linken Zehn gespielt, war aber in der Vorbereitung als Rechtsverteidiger oder auf der Sechs im Einsatz gewesen.

Konrad Laimer empfiehlt sich über Trainingsleistungen für Startelf von RB Leipzig

Konrad Laimer setzte sich bei der Wahl des Linksverteidigers gegen Marcelo Saracchi durch, der nach 70 Minuten in die Partie kam. „Saracchi war noch nicht lange genug im Training und ist noch nicht im Rhythmus“, begründete Julian Nagelsmann nach dem Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals seine Entscheidung. Auf der rechten Seite, wo Laimer eigentlich zu Hause wäre, hatte Nagelsmann Lukas Klostermann den Vorzug gegeben.

Da Laimer in der Vorbereitung „immer Gas gegeben“ hat, suchte der Coach einen anderen Platz für den Österreicher. „Es war eine Entscheidung für Laimer und nicht gegen Saracchi“, wollte Nagelsmann die Wahl aber nicht als Misstrauensvotum gegen den Konkurrenten aus Uruguay verstanden wissen, der in der Vorsaison sehr unzufrieden mit mangelnder Spielzeit war. Laimer spielte wie üblich sehr engagierte und gegen den Ball aggressive 70 Minuten, hatte defensiv phasenweise aber auch Schwierigkeiten mit Anas Ouahim und Etienne Amenyido und blieb offensiv ohne Wirkung.

Halstenberg fehlt anschlagen, Candido aus Leistungsgründen

Gar keine Rolle spielte für die Partie auf der linken Seite Marcel Halstenberg, der angeschlagen zu Hause blieb. Bezüglich des deutschen Nationalspielers ging Nagelsmann am Sonntagabend davon aus, dass er am Sonntag beim Spiel bei Union Berlin wieder zur Verfügung stehen wird.

Überraschend derweil das Fehlen eines zweiten Kandidaten für die linke Seite. Neuzugang Luan Candido war eigentlich als gelernter Offensivspieler, der in Brasiliens Nachwuchsnationalmannschaft Linksverteidiger spielte, dazu auserkoren, bei RB Leipzig als Linksverteidiger mit viel Offensivanteilen in einer Fünferkette aufzulaufen. In Osnabrück fehlte der 18-Jährige allerdings komplett. Das hatte im Gegensatz zu Halstenberg allerdings keinen Verletzungshintergrund, war also eine leistungsbezogene Entscheidung. Eine erste kleine Enttäuschung für das Talent, das fußballerisch sehr gute Ansätze mitbringt, während sich im Gegensatz dazu U19-Mann Tom Krauß über einen Platz im Kader für das Osnabrück-Spiel freuen durfte.

(RBlive/ mki)

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