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„Die RB-DNA ist die Basis“: Neue sportliche Leitung stellt sich in Leipzig vor

Die Neuen: Julian Nagelsmann (l.) und Markus Krösche.

Die Neuen: Julian Nagelsmann (l.) und Markus Krösche.
Copyright: Imago/Picture Point LE

Die Stunde Null bei RB Leipzig zu Beginn der Vorbereitung auf die Saison mit dem neuen Trainer Julian Nagelsmann und dem neuen Sportdirektor Markus Krösche begann mit etwas Altem. Der Erzählung von Klubchef Oliver Mintzlaff, wie es zur Verpflichtung der beiden kam.

Neue Zeitrechnung

Für seine Verhältnisse hielt sich die Ausführung in Grenzen, so daß Mintzlaff schneller als gedacht zum Kern dieser Pressekonferenz kam, nämlich: „Heute beginnt eine neue Zeitrechnung!“

Und tatsächlich: Beider Vorgänger Ralf Rangnick hätte sich vermutlich nicht im Trikot des Klubs auf eine Pressekonferenz von RB Leipzig gesetzt. Ansonsten aber galt: So viel Neues wird es – vorerst – nicht geben. Julian Nagelsmann sagte relativ früh im Gespräch mit den Medien: „Die Art und Weise und die Mentalität, was die Defensive angeht und das Spiel gegen den Ball anbetrifft, die die Burschen in den letzten Jahren entwickelt haben, da muss ich nichts ändern. Ich bin in Hoffenheim in dieser Philosophie groß geworden. Sie ist eine meiner Steckenpferde. Ich liebe diese Art zu spielen. Sie emotionalisiert sehr, die RB-DNA wird deshalb die Basis sein. Wenn eine Mannschaft erfolgreich ist, musst du nicht viel verändern.“

Nagelsmann: „Ich will nichts ersetzen, sondern on top setzen“

Heißt aber nicht, dass der Neue nicht auch seine eigenen Ansätze mitbringt. Die liegen vor allem im Ballbesitzfußball und da ließ der 31-Jährige keinen Zweifel, dass er an diesem Punkt mit dem Kader arbeiten wird. Er sagte: „Ich habe ein paar Ansätze, die den eigenen Ballbesitz anbetrifft. Es gibt vier Phasen in einem Spiel: Ballbesitz, gegenerischen Ballbesitz und zwei Umschaltphasen. Das will ich bedienen. Ich will nichts ersetzen, sondern nur etwas on top zu setzen.“

Was das im Detail bedeutet, kann man sich aus den beiden letzten Spielzeiten bei Nagelsmanns altem Verein abschauen, der im Spiel auf das Tor des Gegners variantenreicher agierte als RB unter Rangnick – aber weniger erfolgreich zumindest, was die vergangenen Saison anbetrifft. RB wurde Dritter, die TSG Neunter.

Nagelsmann wird deshalb zu Beginn nicht allzu viel verändern. Aber dass er „einen Fußabdruck“ hinterlassen will, machte er deutlich. „Hier ist eine klare Philosophie vorgegeben, das mag ich sehr. Ich fand es immer unangenehm, gegen RB zu spielen. Das hat mich gereizt, hier als Trainer zu arbeiten. RB ist ein sehr junger Klub, man kann mitgestalten und wird gehört. Ich liebe es, meinen Fußabdruck zu hinterlassen.“

Das war auch das zentrale Argument für den neuen Sportchef Krösche, sich für RB zu entscheiden. Der frühere Manager von Aufsteiger Paderborn sagte: „Der Verein passt zu mir, er ist dynamisch und innovativ. Auch die Art und Weise, wie hier Fußball gespielt hat, passt zu hundert Prozent zu mir.“ Alles dufte deshalb, auch – und gerade – zwischen den beiden Neuen. Vor drei Wochen haben er und Nagelsmann das erste Mal miteinander am Telefon gesprochen, sagte Krösche. „Wir haben schnell gemerkt, dass das passt. Wir haben jetzt schon eine innige Beziehung.“ (RBlive/mhe)

 

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