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Emil Forsberg zur Kapitänswahl: „Keiner hat mich genommen“

Im Plan: Emil Forsberg will 2018/19 30 Scorerpunkte in der Bundesliga schaffen. Drei hat er schon.

Im Plan: Emil Forsberg will 2018/19 30 Scorerpunkte in der Bundesliga schaffen. Drei hat er schon.
Copyright: imago/osnapix

Emil Forsberg sieht sich bei RB Leipzig stärker noch als in der Vergangenheit in einer Leaderrolle. „Ich versuche immer, den Jungs Feuer zu geben. Ich möchte mich hier selbst und jeden anderen auch besser machen“, erklärt er im Interview mit der Sportbild (Print).

Dass er nicht zum Kreis der Mannschaftskapitäne gehört, sieht der Schwede dabei nicht so dramatisch. „Wir haben in der Mannschaft gewählt, und keiner hat mich genommen (lacht).“ Er sei in der Kabine nicht derjenige, der permanent laut ist, „aber wenn dann muss es wichtig sein“.

Emil Forsberg mit Ralf Rangnick auf einer Wellenlänge

In Sachen Einstellung liegt er auch auf einer Wellenlänge mit Trainer Ralf Rangnick und dessen Entscheidung Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin für ein Spiel zu suspendieren. „Wir haben Regeln. Wenn man sich nicht daran hält, muss etwas passieren. Der Erfolg darf eben nicht gefährdet werden. Das muss jeder begreifen.“ Er hoffe, die beiden Franzosen hätten ihre Lektion gelernt.

Mit Ralf Rangnick pflegt Emil Forsberg auch sonst ein vertrauensvolles Verhältnis, weswegen ein Vereinswechsel für den Schweden im Sommer auch kein Thema war, nachdem Rangnick als Trainer übernommen hatte. „Wir denken beide groß und wollen immer das Maximum. Mein Ziel ist es, mit RB bei den ganz großen Spielen dabei zu sein. Und das möchte er auch. Erfolg steht für uns an erster Stelle – ohne Kompromisse. So haben wir uns gegenseitig immer angetrieben.“

Forsberg mit Baby im Rücken von der Zehn aus wieder mit mehr Spaß und Erfolg

Entgegen komme Forsberg dabei auch, dass er unter Rangnick in der offensiven Mittelfeldzentrale spielen darf. „Das ist eine Super-Position für mich. So kann ich die Mitspieler besser einsetzen als von der linken Seite aus.“ Dass er in dieser Position spielen dürfe, liege auch daran, dass Keita, der früher in diese Zonen gezogen ist, den Verein verlassen hat.

Zu seinen verbesserten Leistungen trägt aber auch die Geburt von Töchterchen Florence bei. „Sie hat mich freier für den Fußball gemacht. Es verschiebt sich plötzlich, was wichtig ist. Der Fußball steht nicht mehr allein an erster Stelle.“ Forsberg grübele jetzt nicht mehr über jede Kleinigkeit, sondern könne nun zu Hause auch einfach mal abschalten. „Dadurch genieße ich den Fußball mehr als früher.“ Bei bisher schon drei Toren und drei Vorlagen in elf Pflichtspielen schlägt sich das auch in Zahlen nieder.

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