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Gulacsi über Pleite in Freiburg: „Wir haben Zufallfußball gespielt!“

Gulacsi nach dem 0:1 durch Nils Petersen.

Gulacsi nach dem 0:1 durch Nils Petersen.
Copyright: imago/Picture Point LE

Peter Gulacsi hat deutliche Worte für das 0:3 in Freiburg gefunden. Der Keeper von RB Leipzig erklärte die herbe Niederlage mit „Zufallfußball“, den seine Vorderleute gespielt hätten.

Ein frühes Gegentor durch Nils Petersen (12.), der Nackenschlag durch das 0:2 von Luca Waldschmidt vom Elfmeterpunkt Sekunden vor dem Ende der 1. Halbzeit und der Knockout durch Mike Frantz sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff erklärte Gulacsi vor allem mit dem hektischen Agieren der Sachsen bei eigenem Ballbesitz. „Wir hatten keine Ruhe im Spiel“, sagte der Ungar, „wir waren nicht aggressiv genug, haben viele zweite Bälle verloren und waren zu hektisch mit dem Ball. Das waren zu viele lange Bälle.“

Sabitzer grantelt: „Das war heute nix!“

Gulacsi, der vor Petersens Tor einen Schuss von Luca Waldschmidt auf die Hacke des Stürmers hatte prallen lassen, erklärte weiter, dass die Treffer zwei und drei RB schließlich zu Boden gerunden hätten. „Die Tore fielen immer zu einem schlechten Zeitpunkt, das 2:0 kurz vor der Pause und das dritte gleich danach. Für Freiburg“, so der 28-Jährige, „war das ein verdienter Sieg.“

Auch Marcel Sabitzer kritisierte das eigene Spiel harsch. „Das war wohl heute nix“, sagte der Österreicher, der mitschuld war am 3:0 durch Frantz, weil er den SC-Kapitän vor dem Treffer ungehindert köpfen ließ. „Ich habe mäßig gespielt. Aber wenn du 3:0 untergehst, hat keiner gut gespielt.“

Sabitzer schimpft: „Spielen nur hohe Bälle”

Wie Gulacsi monierte auch der Mittelfeldmann die lange Bälle, die reihenweise über den Platz flogen. „Wir haben eine schlechte Leistung gezeigt und überhaupt nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir gewinnen gegen Gladbach, kommen hier her und spielen nur hohe Bälle und das Spiel von Freiburg mit. Das ist nicht unsere Stärke.“

Was Leipzig die Heimreise verdarb, löste natürlich Vergnügen bei den Gegnern aus. Torschütze Waldschmidt fand: „Es hat Spaß gemacht. Die Partie war intensiv, es ging hin und her. Leipzig hatte gegen Gladbach gut gespielt und kam mit viel Selbstvertrauen. Aber wir waren von Anfang an voll da, haben ihnen das Leben schwergemacht und die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt.“

Petersen: „Leipzig hatte nicht den Hauch einer Chance”

Torschütze Nils Petersen ergänzte: „Leipzig hatte heute nicht den Hauch einer Chance. Wir haben sie an einem guten Tag für uns erwischt, aber wir haben auch viel investiert, dass die Leipziger gar nicht zur Entfaltung kommen.” Der gebürtige Wernigeroder analysierte weiter: „Heute ist uns vieles gelungen, wir haben viele 50:50-Duelle gewonnen und hatten perfektes Spielglück. Dass wir zu Hause 3:0 führen und das so nach Hause bringen, ist eigentlich untypisch für uns.”

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