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"Neues Derby aufbauen": Terrence Boyd will Aufstieg mit Halle

Der Zyklop ist zurück: Terrence Boyd und seine Familie haben die Stadt lieben gelernt.

Der Zyklop ist zurück: Terrence Boyd und seine Familie haben die Stadt lieben gelernt.
Copyright: Foto: imago/VIADATA.

Terrence Boyd ist zurück in Leipzig, zumindest wohnt er wieder in der Messestadt. Der „Zyklop”, der bis 2017 zweinhalb Jahre bei RB Leipzig unter Vertrag stand, absolvierte zwar nur acht Spiele (drei Tore) für die erste Mannschaft der Leipziger. Publikumsliebling ist der einstige US-Nationalspieler dennoch. Als er vor dem Champions-League-Sieg gegen Zenit St. Petersburg ans Stadionmikrofon gebeten wurde, gab es reichlich Applaus in der Fankurve.

Nach Engagements beim SV Darmstadt und dem Toronto FC ist Boyd seit Sommer zurück in der Region. Der 28-Jährige avancierte mit sechs Toren in neun Spielen zum Top-Torjäger des Drittligisten Hallescher FC. Zur Arbeit pendelt vom benachbarten Leipzig aus. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir mal zurückkehren, aber es ist umso schöner, weil wir die Stadt lieben gelernt haben”, sagte Boyd im Gespräch mit Stadionsprecher Tim Thoelke.

Boyd: „HFC-Aufstieg wäre cool für den Osten”

Über die Erfahrungen in der Major League Soccer beim kanadischen Klub Toronto will er lieber nicht mehr sprechen. „Das war eine Erfahrung, das wars auch”, sagte Boyd kurz angebunden. Lieber blickt er auf die aktuelle Situation. Als Tabellenführer ist der HFC heißer Kandidat für den Aufstieg. „Man gibt Gas, und dann mal schauen, wo die Reise hingeht”, sagte Boyd und schob lächelnd hinterher: „Es wäre cool für den Osten, dann können wir hier ein neues Derby aufbauen.” Gemeint ist offenbar das Derby Halle gegen Leipzig, dass es zuletzt 2012/13 in der 3. Liga gab.

Boyd fühlt sich wohl in der Nachbarstadt, er habe ein „geiles Team” vorgefunden, „alle sind charakterlich gut drauf, so wie es hier auch der Fall war”. Von seinen alten Leipziger Kollegen hat der 1,88-Meter-Mann zu „meinem Jungen” Marcel Halstenberg den engsten Kontakt.

Übrigens: Weil er gerade ein Interview mit der Sport-Bild führte, war der gebürtige Bremer in unmittelbarer Nähe, als der Attentäter Stephan B. in Halle versuchte, ein Blutbad in der Synagoge anzurichten und zwei Menschen tötete. Boyd musste sich im Restaurant verschanzen, kam mit dem Schrecken davon. „Nach dem Anschlag bin ich umso glücklicher, dass es für den Verein so gut läuft”, sagt der Stürmer. „Wir wollen den Hallensern die Freude zurückgeben.” (RBlive/ukr)

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