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Nur zwei Neu-Wolfsburger sind im Winter teurer als Upamecano

Dayot Upamecano war bei seinem Wechsel der drittteuerste Zugang bei RB Leipzig.

Dayot Upamecano war bei seinem Wechsel der drittteuerste Zugang bei RB Leipzig.
Copyright: imago/Christian Schroedter

Die Uhr läuft. Nur noch wenige Stunden bleiben den 18 Fußball-Bundesligisten, um personell nachzubessern. Schließlich endet am Dienstabend die Winter-Transferfrist. Doch schon vor dem Run auf letzte Schnäppchen wurde eine Rekordsumme investiert. Mitte drin: RB Leipzig. 

RB Leipzig hat seine Aktivitäten auf dem Transfermarkt für diesen Winter offiziell für beendet erklärt. Doch wenn am Dienstagabend die Winter-Transferfrist endet, wird RBL-Sportdirektor Ralf Rangnick seinen Klub in Puncto Transfer-Ausgaben einmal mehr in die Spitzengruppe der Bundesliga geführt haben.

Mehr als 68 Millionen Euro für 20 neue Spieler in der Bundesliga

Doch überhaupt galt in der Bundesliga in diesem Winter: Mehr Umsatz, mehr Mut – die Fußball-Bundesliga steuert bei den Wintertransfers auf Rekordkurs. Bereits einen Tag vor Ende der Wechselfrist am Dienstagabend (18.00 Uhr) wurde die zwei Jahre alte Bestmarke in Höhe von 65 Millionen Euro übertroffen. Nach einer Erhebung der Deutschen Presse-Agentur investierten die 18 Clubs ausgenommen der Leihgebühren bisher insgesamt geschätzte 68 Millionen Euro für mehr als 20 neue Spieler. Dem stehen Erlöse in Höhe von rund 91 Millionen Euro gegenüber.

Besonders großen Bedarf, den Kader zu verstärken, hatte der ins untere Tabellendrittel abgerutschte VfL Wolfsburg. Für Yunus Malli überwiesen die Norddeutschen 12,5 Millionen Euro an den FSV Mainz. „Er hat die Genialität in seinem Spiel“, schwärmte Trainer Valérien Ismaël. Dagegen gilt der nur 500.000 Euro billigere Riechedly Bazoer (Ajax Amsterdam) als Investition in die Zukunft. Dass die Wolfsburger mit insgesamt 29,5 Millionen Euro die höchste Summe investierten, erscheint nicht nur aufgrund der sportlichen Krise nachvollziehbar. Schließlich war die Vereinskasse nach dem Verkauf von Weltmeister Julian Draxler (42 Millionen Euro) an Paris Saint-Germain gut gefüllt.

Dayot Upamecano drittteuerster Wintertransfer

Drittteuerster Profi im Winterschlussverkauf war der ehemalige Salzburger Dayot Upamecano. Für das von anderen Clubs umworbene französische Abwehrtalent zahlte RB Leipzig rund zehn Millionen Euro.

Wer nun aber erwartet, RB Leipzig werde im kommenden Sommer nun endgültig über alle Maßen investieren, der irrt. Selbst für den Fall einer Champions-League-Qualifikation will der Aufsteiger keine fertigen Superstars verpflichten. „Wir wollen uns weiter Schritt für Schritt entwickeln, und das bedeutet auch, dass wir finanziell keine verrückten Sachen machen und unserer Linie treu bleiben werden“, sagte Vorstandschef Oliver Mintzlaff dem „Kicker“.

Für Talente und junge Stars wie Upamecano, Timo Werner oder Naby Keita investierten die „Roten Bullen“ in dieser Saison knapp 60 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte dieser Summe floss jedoch innerhalb der Red Bull-Fußballgesellschaft  an Schwesterklub Red Bull Salzburg – nämlich für Benno Schmitz, Bernardo, Keita und eben Upamecano.

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