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von Ullrich Kroemer

RB in Seefeld, Tag 4: Schulterschluss und Standards bei Nkunkus Premierentraining

Erstes Training bei RB Leipzig: Christopher Nkunku gegen Matheus Cunha.

Erstes Training bei RB Leipzig: Christopher Nkunku gegen Matheus Cunha.
Copyright: imago/Picture Point LE

Auf eine Teambuildingeinheit verzichtet RB Leipzig in diesem Trainingslager bewusst. Trainer Julian Nagelsmann will die knapp bemessene Zeit lieber intensiv im Training nutzen. So bot wenigstens die Erwärmung beim donnerstäglichen Nachmittagstraining etwas Gelegenheit für die Spieler, sich näher zu kommen. In zwei Gruppen bildeten die Kicker Kreise, legten sich die Arme gegenseitig um die Schultern und bewegten sich hüpfend fort, während sie den Ball in der Luft hielten. Die beiden mäandernden Rondos auf dem Platz vor der Toni-Seelos-Schanze boten ein durchaus illustres Bild. Und ganz offensichtlich hatten die Spieler auch ihren Spaß.

Erstmals mit dabei war auch der französische Zugang Christopher Nkunku, der bei der anschließenden Spielform mit vier kleinen und zwei großen Toren noch etwas überfordert wirkte und sich von Kevin Kampl & Co. auswackeln ließ. Doch wer will es ihm verdenken. Schließlich war der 21-Jährige erst am Morgen eingeflogen worden.

Nagelsmann: „Es müssen noch ein paar Schritte folgen”

Inhaltlich boten die beiden Trainingseinheiten am Donnerstag durchaus Neues. In der intensiven Einheit am Vormittag ließ Nagelsmann seinen Spielern im Vergleich zu den Vortagen mehr Raum und Zeit für Kreativspiel mit Ball. „Die Jungs machen gute Entwicklungsschritte, wir machen kleine Steps nach vorn. Ein paar Dinge sind schon zu sehen. Es müssen aber noch ein paar Schritte folgen”, forderte der 31-Jährige. Das betrifft vor allem die Einheiten mit Ball. „Jeder Spieler ist in der jahrelangen Ausbildung darauf getrimmt, dem Gegner möglichst Zeit und Raum zu nehmen. Aber die andere Komponente ist, wenn wir den Ball am Fuß haben. Dass wir da umswitchen können, ist ein kleiner Prozess”, so der Fußballlehrer.

Zwischen den beiden Einheiten äußerte sich Nagelsmann in einer halbstündigen Pressekonferenz sehr ausführlich dazu, wie er Ballbesitz und Konterspiel verbinden will (mehr dazu am Freitag bei RBlive). Kurz darauf präsentierte Markus Krösche durchaus zufrieden dreinblickend seinen ersten Transfer Nkunku, der lässig vor dem Alpenpanorama posierte.

Erstes Standardtraining unter Nagelsmann

Am Nachmittag ließ Nagelsmann dann nach der Erwärmung Schulter an Schulter erstmals Standards trainieren. Bei Ralf Rangnick hatte das Standardtraining in der Vorbereitung der Vorsaison ein Drittel eingenommen. Nun durften Marcel Halstenberg, Emil Forsberg, Kevin Kampl und Neuzugang Luan Candido erstmals unter dem neuen Chefcoach die Bälle hereinbringen, wobei der Brasilianer seine Hereingaben noch deutlich zu lang ansetzte.

Nur individuell trainierten Stefan Ilsanker, der nach überstandenem Infekt nach Seefeld eingeflogen wurde, und Diego Demme, der Probleme am Hüftbeuger hat. Marcel Sabitzer trat wegen einer leichten Erkältung am Morgen kürzer, durfte aber am Nachmittag schon wieder mit den Kollegen üben.

Am Abend üben dann noch die mitgereisten Journalisten und die Kommunikationsabteilung von RBL den Schulterschluss bei einem gemeinsamen Hüttenabend am Büffet. Pfiat Euch!

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