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Trotz 13 Toren in 13 Spielen: Timo Werner kann es noch besser

Timo Werner schwebt bei RB Leipzig derzeit über den Dingen.

Timo Werner schwebt bei RB Leipzig derzeit über den Dingen.
Copyright: imago images / Eibner

Dass Timo Werner neulich den Kürzeren zog, passt so gar nicht zu seinem aktuellen Lauf. Als sein Club RB Leipzig einen weiteren Spieler für sein E-Sports-Team suchte, wollte Werner dem Vernehmen nach auch an der Konsole das rot-weiße Trikot tragen. Doch die Mannschaft entschied sich gegen den Fußball-Nationalspieler und betraute Diego Demme mit der Aufgabe. Der Kapitän sei einfach der bessere Zocker, hieß es.

Timo Werner: Die Tore fallen zwangsläufig

In der realen Welt hat Werner diesen Rückschlag gut verkraftet. Der 23-Jährige trifft derzeit, wie er will - und ist deshalb selbst ein wenig ratlos. "Wenn ich wüsste, woran es liegt, wäre es einfach. Wir spielen in dieser Saison deutlich offensiver und zielstrebiger nach vorn. Da sind Tore zwangsläufig", sagte Werner.

Mit 13 Toren aus 13 Liga-Spielen steht der Stürmer so gut da wie nie zuvor in seiner Karriere. Optimistische Träumer sind schon dabei, diese Quote auf die gesamte Saison hochzurechnen. Mit dann 34 Toren wäre Werner der beste Torschützenkönig seit 1977. Selbst der famose Robert Lewandowski hat bisher ein Maximum von 'nur' 30 Toren in der Statistik stehen.

Diesen Fantasien will sich Werner nicht hingeben. Lieber konzentriert er sich auf seine tägliche Arbeit und darauf, noch besser zu werden. Denn sein Limit hat der Schwabe laut seinem Trainer längst nicht erreicht. "Wenn Timo weiter aufmerksam zuhört, wird er sich in einigen Bereichen noch verbessern. Das kann ich versprechen. Seine Entwicklung ist noch nicht am Ende", betonte Julian Nagelsmann.

Timo Werner spielt unter Nagelsmann bei RB Leipzig flexibler

Dabei hat Nagelsmann in seinen gut fünf Monaten in Leipzig Werner bereits deutlich weiterentwickelt. Sein Tempo ist zwar weiterhin die herausragende Eigenschaft des Stürmers, doch er ist nicht mehr allein darauf beschränkt. Werner hat sich nicht nur technisch in der An- und Mitnahme des Balles verbessert. Er gestaltet zudem sein Positionsspiel auf dem Platz deutlich variabler.

Dazu gehört, dass er auch schon mal in der eigenen Hälfte als Balleroberer zu finden und mehr ins Spiel der Mannschaft eingebunden ist. "Timo sieht in seinen Aktionen nicht mehr nur den Abschluss", erklärte Nagelsmann. Heißt: Werner versteht sich auch als Zwischenstation und nicht immer als Ende einer Offensiv-Aktion. Fünf Tore hat er in der Liga bereits vorbereitet. Am Ende der Saison dürfte der 29-malige Nationalspieler in dieser Statistik erstmals zweistellig sein.

Beispielhaft für den neuen Werner war das jüngste Spiel in der Champions League. Dort bereitete er in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich mit einer butterweichen Flanke vor - und jubelte danach, als hätte er selbst getroffen. Und spätestens dann war auch seine vorerst geplatzte Karriere als Konsolen-Virtuose vergessen.

(dpa)

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