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Von allem ein bisschen: Lukas Klostermann und seine Zukunft bei RB

Unterschreibt bis 2021: Lukas KLostermann. Quell: Gepa Pictures

Unterschreibt bis 2021: Lukas KLostermann. Quell: Gepa Pictures
Copyright: GEPA pictures/ Roger Petzsche

Ob rechts oder links – Hauptsache außen. So hat Verteidiger Lukas Klostermann zum Auftakt der zweiten Trainingswoche seine Lieblingsposition in der Viererkette von RB Leipzig beschrieben und erklärt: „Ich will offensiv noch ein bißchen gefährlicher werden.“

Das „bißchen“ ist freilich eine Einschränkung, die sinnbildlich für die vergangene Saison des U-21-Nationalspielers steht. Immer war er ein bißchen hier, da, mal weniger gut, mal mehr. Klostermann hat 2017/2018 39 Pflichtspiele bestritten, ein Scorerpunkt aber sprang nur heraus. Es war sein Tor beim 2:1 gegen den 1. FC Köln am 7. Spieltag.

Heiß begehrt: Offensive Abwehrleute

Früher hätte man gesagt: Das ist okay für einen Abwehrmann. Mittlerweile aber ist ein Tor und keine Vorlage zu einem Treffer für einen Außenverteidiger zu wenig. Das moderne Spiel hat vor allem auf den Außenbahnen unausgeschöpftes Potenzial. Verteidiger, die auch stürmen, treffen und flanken können, sind deshalb heiß begehrt.

Nicht umsonst hat Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl vergangene Saison den eigentlich im Zentrum vor der Viererkette heimischen Abwehrmann, Konrad Laimer, zum Rechtsverteidiger umgeschult. Just also für die Position, auf der Klostermann zuvor fest gebucht gewesen ist. Der zwölffache U-21-Auswahlspieler des DFB wurde danach zum Springer zwischen rechts und links.

Nach einem Jahr mit RB in der 2. Liga, einer verlorenen ersten Oberhaussaison durch einen Kreuzbandriss und einer durchwachsenen dritten Spielzeit hat er seinen Stammplatz verloren – und mit den Zugängen Jordi Mukiele (innen) und Marcelo Sarrachi (links) starke Konkurrenz bekommen – gerade in Bezug auf die Pläne des neuen Trainers Ralf Rangnick, in der kommenden Saison auch mit einer Dreierkette agieren zu wollen.

Klostermann: „Auch mal torgefährlich“

Klostermann wird sich also vor allem im Offensivspiel strecken müssen, um sich in die Startelf zu spielen. Er hat sich vorgenommen, das hinzubekommen. „Ich will, dass meine Hereingaben besser kommen und ich auch mal torgefährlich werde.“

Doch die Sprache ist ein Indiz dafür, mit welcher Wucht er an seinen Schwächen arbeiten will. Klostermann zog es im Gespräch mit dem kicker (Printausgabe) vor, etwa auch beim Thema Nationalmannschaft im Vagen zu bleiben. Kann sein, wäre schön, muss aber nicht. Immerhin ist er seit der U-17-DFB-Spieler und war bei Olympia-Silber 2014 einer der Säulen des Erfolgsteams. Er sagt zum Thema Wiederaufbau DFB-Elf und ob das ein Ziel für ihn sei: „Ich mache mir keinen Druck und sage, ich will bei der nächsten Maßnahme dabei sein. Aber natürlich wünscht man sich, dass man mal dabei sein.“

Vor diesem Hintergrund wäre ein Wechsel zum AS Rom vielleicht eine Option gewesen, aus der Komfortzone zu springen. Das Angebot aus Italien habe zur Kenntnis genommen. Gründe für einen Transfer sieht er aber nicht. „Mir fällt keiner ein“, sagte der 22-Jährige und verwies auf die für ihn gemütlichen Verhältnisse bei RB: „Wichtiger als Geld ist mir, dass ich mich bei einem Verein wohlfühle, geschätzt werde und mit meinen Leistungen einiges bewirken kann.“

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