Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo
von Martin Henkel

Willi Orban im Interview (Teil 2): „Champions-League-Gegner? Je größer, desto besser!“

Im Gespräch mit RBlive: Willi Orban.

Im Gespräch mit RBlive: Willi Orban.
Copyright: Roger Petzsche

Im September geht sie wieder los, die Champions League. Für RB Leipzigs Kapitän Willi Orban ist es die zweite Runde Königsklasse nach der Debüt-Saison vor zwei Jahren. Damals setzte es im ersten Auswärtsspiel eine ohrenbetäubende Niederlage gegen Besiktasd Istanbul. Im Gespräch mit RBlive im Teamhotel des Bundesligisten im österreichischen Mösern, erklärt der 26 Jahre alte Abwehrchef, was damals los war, in welchem Stadion er gern spielen würde – und wie es um seine Ambition aufs Kapitänsamt bestellt ist.

Herr Orban, Wenn Sie entscheiden könnten, welche Teams würden Sie sich in Ihre Champions-League-Gruppe losen?
Je größer der Name, desto besser. Wir waren noch nicht in der Premier League, das wäre schon cool. Spanien fehlt auch noch.

In welchen Stadien würden Sie gern spielen?
Anfield Road. (lacht) Das macht dort vermutlich schon ein bisschen Spaß. Aber die Mannschaft wäre das schwerste Kaliber. Manchester City wäre auch ein schönes Los.

„Mittlerweile sind wir reif genug“

Erinnern Sie das erste Champions-League-Auswärtsspiel vor zwei Jahren gegen Besiktas Istanbul? Das ist Ihnen um die Ohren geflogen.
Stimmt. Vor zwei Jahren waren wir noch grün hinter den Ohren. Da sind wir in eines der lautesten Stadien Europas marschiert und haben gedacht: Das ist sie also, die Champions League, von der man als Kind geträumt hat. Das wird uns nicht mehr passieren.

Was erwarten Sie dieses Mal von der Königsklasse?
Wir wollen die Gruppenphase überstehen, die Qualität haben wir dafür.

Ihr Kollege Marcel Sabitzer meinte neulich, es fehle dem Team an mehr Erfahrung. Wie sehen Sie das?
In den letzten Jahren hätte ich gesagt: ja, hat er Recht. Mittlerweile sind die meisten von uns aber in einem Alter, in dem wir selbst genügend Erfahrung haben. Die meisten von uns sind Nationalspieler, wir haben Champions und Europa League gespielt. Und nicht zu vergessen: Viele sind mittlerweile Väter.

Das hilft?
Ich habe zwar selber keine Kinder, aber ich sehe, wie die Persönlichkeit der Jungs reift, wenn sie plötzlich welche haben. Früher waren sie nur Fußballer. Kommen heim, regen sich vielleicht noch auf, weil ein Spiel verlorenging oder das Training nicht gut war. Und jetzt: Wohnungstür auf, der Fußballer bleibt draußen, der Vater geht rein. Da bist du gleich viel mehr in Balance.

Apropos Balance, Sie bekleiden drei Ämter gleichzeitig: Innenverteidiger, Abwehrchef und Kapitän. Wie steht es um Ihre Wiederwahl?
Das ist gerade keine Frage, mit der ich jeden Morgen aufwache.

Das könnte Dich auch interessieren