Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

"Entspricht nicht der Realität" RB-Nachwuchsleiter dementiert Bericht über horrende Gehälter 

Sebastian Kegel, hier noch als Nachwuchscoach bei RB im Einsatz, hält die Gehälter im RBL-Nachwuchs offenbar nicht für zu hoch.

Sebastian Kegel, hier noch als Nachwuchscoach bei RB im Einsatz, hält die Gehälter im RBL-Nachwuchs offenbar nicht für zu hoch.

Laut eines Berichts des MDR aus dem April verdienen bereits die Nachwuchsspieler bei RB Leipzig teilweise fünfstellige Monatslöhne. Es stehen Summen von monatlich 5.000 bis 10.000 Euro im Raum, mit denen RB seine Junioren-Kicker an den Cottaweg locken soll. In der Spitze sollen die Gehälter sogar bis 30.000 Euro betragen - wie gesagt im Monat.

RB hat rund 50 Spieler für den Profibereich ausgebildet

RB Leipzigs Nachwuchsleiter Sebastian Kegel hat diese Darstellung nun im Interview mit dem Sportbuzzer zurückgewiesen. "Nein, das entspricht aktuell ganz klar nicht der Realität", sagte der 38-Jährige. Vielmehr würden sich die Entschädigungen im U19- und U17-Bereich "grundsätzlich nicht in dem benannten Segment befinden, sondern sich im Durchschnitt deutlich darunter bewegen." Ausnahmen gebe es aber für U19-Akteure mit Lizenzspielerverträgen, gab er zu. Über genaue Summen sprach Kegel nicht. Nach RBlive-Informationen liegt das Durchschnittgehalt der U19-Bundesligamannschaft im unteren vierstelligen Bereich.

Insgesamt hat RB in den vergangenen Jahren rund 50 Spieler ausgebildet, die europa- und weltweit im Profibereich tätig sind. Beim Vizemeister und Vizepokalsieger selbst hat es allerdings noch kein Talent geschafft, sich in der ersten Mannschaft zu etablieren. Zumindest feierten unter Julian Nagelsmann gleich drei Eigengewächse ihr Bundesliga-Debüt: Dennis Borkowski und Tom Krauß (beide an 1. FC Nürnberg verliehen) sowie Joscha Wosz, der ebenfalls verliehen werden soll. (RBlive/fri)