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von Ullrich Kroemer

Gesperrter Benfica-Trainer Lage: 60.000 Fans sollen ihn vertreten

Bruno Lage.

Bruno Lage.
Copyright: imago/GlobalImagens

Es waren vor allem zwei Themen, die Benfica Lissabon vor dem Champions-League-Auftakt gegen RB Leipzig an diesem Dienstag (21 Uhr) beschäftigten. Erstens: Dass die Stürmer Haris Seferovic (einst Eintracht Frankfurt) und Zugang Raul de Tomas von Real Madrid derzeit nicht treffen. Und zweitens: Dass Trainer Bruno Lage wegen seines Ausrasters im Rückspiel der Europa League gegen Eintracht Frankfurt in der Vorsaison nicht auf der Bank sitzen kann. Zudem hat Benfica auch noch fünf Verletzte, deren Fehlen ein Verlust ist: die Stürmer Vinicius und Chiquinho, die Zehner Gabriel und Gedson Fernandes sowie Sechser Florentino sind allesamt nicht einsatzfähig.

Bruno Lage: „Ich bin halt physisch nicht da“

Doch Coach Lage, Typ hagerer Fußball-Philosoph, moderierte die Probleme beim portugiesischen Rekordmeister (37 Meistertitel) allesamt mit sonorer Stimme und Autorität weg. Torflaute? „Wir müssen hieraus kein Problem entstehen lassen”, sagte er am Montagabend im Bauch des Estadio da Luz. Er thematisiere das gar nicht mit den betreffenden Spielern.

Zu einem Journalisten gewandt, sagte Lage: „Wenn ich Ihnen immer und immer wieder einrede, sie sähen blass aus und seien vielleicht krank, glauben Sie es irgendwann auch.” Das Team schieße schließlich Tore, nur gerade nicht in vorderster Reihe, so Lage. Ihn störte vielmehr der generelle Auftritt des Teams im letzten Ligaspiel gegen Aufsteiger Gil Vicente: „Obwohl wir 2:0 gewonnen haben, haben wir nicht mit dem Ball gespielt.”

Und seine Absenz auf der Bank? Die wolle er nutzen, um mal ein Spiel bei den Fans zu schauen: „Ich will die Atmosphäre miterleben”, so Lage. „Es ist kein Problem, dass ich nicht in der Bank sitze. Ich bin halt physisch nicht da. Sie kennen mich, ich schreie auch nicht viel ins Feld hinein”, sagte er in Richtung der Journalisten. „Unser technisches Team ist auf die Herausforderung vorbereitet.” Und: „Wir werden 60.000 Zuschauer haben, die beim Team sein werden.”

 

 

„Wie RB als Kollektiv spielt, hat mich beeindruckt”

Wichtiger sei ohnehin die Arbeit vor Anpfiff, „dass wir uns gut vorbereiten, auf die verschiedenen Szenarien auf die Spielanlage des Gegners”. Die lobte der portugiesische Fußballlehrer, der wie José Mourinho aus dem kleinen Hafenstädtchen Setubal bei Lissabon stammt, ausdrücklich: „Die Art und Weise, wie sie als Kollektiv spielen, hat mich beeindruckt”, sagte er. „Man hat im Spiel gegen Bayern gesehen, dass sie im Spiel das System wechseln können und damit die Dynamik des Spiels. Leipzig hat einen guten Trainer und gute Spieler.” Lage hat analysiert: „RB versucht, hinten aufzubauen, in Gassen zu spielen um in die Räume auf den Flügeln zu kommen.”

„Erwarte sechs kämpferische Spiele”

Dennoch ist Lage vor den Leipzigern, bei denen er in der Videoanalyse auch Schwächen ausgemacht hat, keineswegs bange. „Wir gehen so in das Spiel herein, dass wir gewinnen möchten”, betonte der 43-Jährige. Generell sei die Gruppe äußerst ausgeglichen. „Ich erwarte sechs sehr kämpferische Spiele.” Am Ende will Lage mit Benfica wie zuletzt 2017 gegen den BVB wieder in die K.o.-Phase der Champions League: „Wir haben unser Ziel vom ersten Tag an formuliert: Wir wollen uns den Herausforderungen mit einem kompetetiven Kader stellen. Wir haben ein motiviertes Team”, betonte der Cheftrainer. Von wegen Probleme!?

(RBlive)

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