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Ex-Union-Sportdirektor Christian Beeck zum Stimmungsboykott: „Was soll es bewirken?“

Christian Beeck sieht den geplanten Stimmungsboykott von Union-Fans beim Spiel gegen RB Leipzig kritisch.

Christian Beeck sieht den geplanten Stimmungsboykott von Union-Fans beim Spiel gegen RB Leipzig kritisch.
Copyright: imago images / Steffen Kuttner

Christian Beeck reiht sich in die Reihe derer ein, die den geplanten, 15-minütigen Stimmungsboykott zum Bundesligaauftakt gegen RB Leipzig kritisch sehen. Zuvor hatten auch beispielsweise Union-Keeper Rafal Giekiewicz und RB-Sportdirektor Markus Krösche den Sinn der Aktionsform angezweifelt, während das Wuhlesyndikat diese in einer Stellungnahme verteidigte und unter anderem Unterstützung von Vereinspräsident Dirk Zingler oder Innenverteidiger Neven Subotic erfuhr.

„Absolut schade!“, findet Beeck nun den Stimmungsverzicht in der BILD. „Was soll es bewirken? Man schadet nur sich selbst“, glaubt der Ex-Sportdirektor von Union Berlin. Durch den Stimmungsboykott gehe auch „die Aktion mit den Verstorbenen unter. Dieser Boykott hätte warten können, um den Jungs nochmals die letzte Ehre zu erweisen. Das ist aus meiner Sicht wichtiger als RB Leipzig.“ Vor dem ersten Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte werden Banner mit Fotos von verstorbenen Fans hochgehalten, die den historischen Tag nicht mehr miterleben können. Mit mehreren Hundert Bannern wird gerechnet.

Christian Beeck fordert Respekt vor RB Leipzig ein

Generell glaubt Christian Beeck, dass man RB Leipzig mit mehr Respekt und weniger Ablehnung begegnen sollte, „weil RB ein genehmigtes Konstrukt ist. Jeder kann doch machen, was er will. Und RB macht es gut. Das hat Respekt verdient, Union verlangt ja auch Respekt für das, was sie machen.“

Einst trat Beeck ins Fettnäpfchen, als er Anfang 2011 ein Union-Testspiel gegen RB Leipzig vereinbarte und dieses auf Druck von Fans und Vereinsführung abgesagt werden musste. „Ja, ja, die Fan-Seele. Heute kann ich über die Entscheidung schmunzeln. Ich denke, dass man mittlerweile bei Union weiter ist als damals. Kommerzialisierung, Wirtschaftlichkeit, Bundesliga – Union ist mitten drin, macht nichts anders als die Konkurrenz, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

(RBlive/ mki)

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