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Fast 40 Millionen Euro? Red Bull mit Abstand größter Sponsor bei RB Leipzig

RB Leipzig darf sich auch dank Red-Bull-Unterstützung über gute Wirtschaftszahlen freuen.

RB Leipzig darf sich auch dank Red-Bull-Unterstützung über gute Wirtschaftszahlen freuen.
Copyright: imago images / Jan Huebner

Red Bull ist seit 2009 der wichtigste Geldgeber von RB Leipzig. Damals stampfte der Getränkeproduzent den Klub aus dem Boden und übernahm die Männermannschaften und deren Spielrecht vom SSV Markranstädt.

Red Bull lässt alle anderen Sponsorings verblassen

Wie Sponsors berichtet, beträgt die Höhe der jährlichen Sponsoringzahlungen durch Red Bull an RB Leipzig knapp 40 Millionen Euro. Darin enthalten sind 35 Millionen Euro unter anderem für das Trikot-Sponsoring und rund drei Millionen Euro für den Stadionnamen.

Die Investitionen anderer Sponsoren verblassen dahinter deutlich. So investiert Nike dem Überblick zufolge als Ausrüster rund vier Millionen Euro, die CG Gruppe zahlt für die Trikotärmel rund zwei Millionen Euro. VW, Unibet, Hanwha Q Cells, Porsche, Ur-Krostitzer und die Fenger Gruppe sind die anderen Top10-Sponsoren und zahlen jeweils unter zwei Millionen Euro.

Red Bull kann in Zukunft Eigner von RB Leipzig werden

Zu den Sponsoringzahlungen kommen allerdings bei Red Bull auch noch die Darlehen, die man als Anteilseigner des Klubs gewährt. Zuletzt hatte RB Leipzig im Jahresabschluss 2018 ausgewiesen, dass man die Darlehensschuld bei Red Bull von 134 Millionen Euro auf 121 Millionen Euro verringert hat. Ein Großteil der Darlehen läuft langfristig und wird nicht kurzfristig zur Rückzahlung fällig. Bei RB Leipzig gehört es zur wirtschaftlichen Strategie, das Spielervermögen über Darlehen und vor allem über Darlehen von Red Bull zu finanzieren.

Red Bull verfügt bei RB Leipzig über 99% der Anteile am Stammkapital, aber der Verein über mehr als 50% der Stimmanteile an der RB Leipzig GmbH. Formal hat der RB Leipzig e.V. also die Entscheidungshoheit über die GmbH und nicht Red Bull. Laut GmbH-Satzung geht die Stimmhoheit aber „unverzüglich“ an Red Bull über, sollte die 50+1-Regel wegfallen. Nach 20 Jahren könnte ein Ausnahmeantrag gestellt werden und Red Bull auf regulärem Weg die formale Entscheidungsgewalt in der GmbH herstellen. Dann wäre man nicht nur wichtigster Geldgeber, sondern gleichzeitig auch Eigner des Klubs.

(RBlive/ mki)



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