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Fokus auf Entspannung: Flugverbot bei RB Leipzig in normalen Trainingswochen

Die Spieler von RB Leipzig sollen in Zukunft nicht mehr so oft privat, sondern vornehmlcih mit dem Team abheben.

Die Spieler von RB Leipzig sollen in Zukunft nicht mehr so oft privat, sondern vornehmlcih mit dem Team abheben.
Copyright: imago images / Eibner

Den Fußballprofis von RB Leipzig werden die Flügel gestutzt. Der Fußball-Bundesligist erteilt den Profis Flug- und Shoppingverbot. „Es hängt viel an der Belastung. Es ist bei uns nicht gern gesehen, wenn Spieler während einer normalen Trainingswoche an ihren freien Tagen durch Europa fliegen. Wenn du anderswo La Paloma machst und dann wieder zurückfliegst, dann verursacht das Stress, es belastet dich“, sagte Sportdirektor Markus Krösche der Sportbild (Print) und fügte an: „Wir sensibilisieren die Jungs dafür, die freien Tage als Erholung zu sehen und nicht als Shopping-Möglichkeit in Paris oder New York.“

Der Verein hat da sicherlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. In der vergangenen Spielzeit nutzten vor allem die Franzosen um den extrovertierten Stürmer Jean-Kevin Augustin, der in dieser Saison an AS Monaco ausgeliehen wurde, einzelne freie Tage zu Shopping-Ausflügen.

Spieler von RB Leipzig auch weiterhin im Luftraum unterwegs

Anders sieht es in der Länderspielpause aus: RB-Cheftrainer Julian Nagelsmann hat dem in Leipzig verbliebenen Team von Mittwoch bis mindestens Sonntag frei gegeben. Flüge nach Mallorca sind beispielsweise erlaubt, lange Reisezeiten wie nach Südafrika hingegen nicht. „Julian hat damit gute Erfahrungen gemacht, es macht Sinn. Weil man neben der körperlichen auch immer die mentale Belastung der Spieler sehen muss“, erklärte Krösche zur längeren Trainingspause bei RB, in der die Spieler, die nicht bei Nationalmannschaften spielen, mit individuellen Fitnessplänen unterwegs sind.

Einen großen Effekt haben die neuen Flugregelungen bei RB Leipzig in den kommenden Wochen nicht. Nach der Länderspielpause hat der Klub drei englische Wochen am Stück mit vier Spielen in der Bundesliga, zwei Spielen in der Champions League und einem Spiel im DFB-Pokal. Pausen zwischen den Spielen, in denen Zeit für private Flüge bliebe, gibt es dann sowieso nicht mehr. Flugzeuge sehen die Spieler trotzdem weiterhin von innen. Unter anderem reist der Klub dann zum Champions-League-Spiel nach St. Petersburg.

(dpa/ RBlive)

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