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RB-Marketingchef: „Wer ist jünger, dynamischer und innovativer?“

Kommunikationsdirektor Florian Scholz mit Frau Julika und Oliver Mintzlaff auf der Weihnachtsfeier von RB.

Kommunikationsdirektor Florian Scholz mit Frau Julika und Oliver Mintzlaff auf der Weihnachtsfeier von RB.
Copyright: Imago/Eibner

In einem Interview mit der Fan-Community rb-fans.de hat RB Leipzigs Kommunikations- und Marketingdirektor Florian Scholz u.a. näher erläutert, was der Klub als seine DNA versteht. Dabei hat er Vergleiche zu anderen Bundesliga-Klubs gezogen und zusammengefasst, dass kein zweiter Verein so jung, dynamisch, innovativ und sexy sei.

Fan-Nähe und soziale Verantwortung

Vorausgegangen war eine Bitte um nähere Erläuterung, was der Klub unter DNA verstehe. Scholz antwortete: „Es geht um … Spielstil, Anforderungsprofil der Spieler, medizinischer Bereich, Ernährung, Nachwuchs sowie natürlich die Geschäftsstelle, Fan-Kultur und Fan-Nähe, Identifikation mit der Stadt, Region und den Menschen, soziale Verantwortung, Leidenschaft, Entwicklung, Glaubwürdigkeit. … Welcher Klub hat so eine klare Transferphilosophie? Spielphilosophie? Trainerausbildung? … Das jüngste Team auf und neben Platz? Eine starke Marke wie Red Bull an der Seite? Wer hat schlankere und schnellere Strukturen? Wer hat ein friedlicheres und familienfreundlicheres Publikum? Wer alles hat ein so modernes Trainingszentrum? … Wo stellen sich Spieler permanent der Öffentlichkeit und den Fans? Wo sind die Fans näher am Spieler?“

Die Selbstdarstellung erfolgte kurz nach Bekanntwerden der geplatzten Kooperation mit Aufsteiger SC Paderborn, in deren Zuge RB mancherorts unterstellt wurde, der Verein überschreite mit seinen Plänen sportethische Grenzen. Das Bild vom gierigen Red Bull Klub wurde reaktiviert. Scholz meinte dazu: „Die Marke RB Leipzig ist jung, attraktiv und hat in so kurzer Zeit eine große Strahlkraft – wenn ihr wollt sogar sexy.“ Imageprobleme könne er deshalb nicht erkennen: „Es werden immer mehr Sympathisanten und auch Fans. Ich wurde heute bereits schon von Medien damit konfrontiert, dass es sich momentan um einen Platz unter den Top 4 handeln soll. Schön zu hören. Zeitgleich wissen wir, dass wir nach Bayern am stärksten polarisieren. Das ist auch gut so.“

„Das Thema wurde ziemlich hysterisch behandelt“

Ohne große Erregung kommentierte er in diesem Zusammenhang auch die ad acta gelegten Pläne für eine Zusammenarbeit mit dem SCP, die in der Szene der aktiven Fans sowohl in Paderborn als auch in Leipzig auf Kritik und Widerstand gestoßen war: „Die Ängste waren völlig unbegründet, da wir lediglich mit unserer bislang erworbenen Expertise im sportlichen Bereich auf Wunsch von Paderborn unterstützen wollten – generell wurde das gesamte Thema ziemlich hysterisch behandelt“, sagte der frühere Reporter der Sport Bild. „Es gab den Wunsch nach einer Kooperation, mit Leben waren die Inhalte noch nicht gefüllt. Am Ende kamen wir in den vergangenen zwei Wochen allerdings überein, dass es inhaltlich doch nicht so sinnvoll ist wie anfangs gedacht. Paderborn verwies zudem darauf, dass es nichts mit anderen Beweggründen zu tun habe, dass auch sie, nicht nur RB Leipzig, inhaltlich Abstand nehmen wollen.“

Scholz verneinte damit, dass die Kooperation aufgrund des öffentlichen Drucks beendet wurde. „Ich kann zunächst einmal nur für uns sprechen und klar sagen: RB Leipzig würde nicht einknicken, nur weil jemand laut ruft. Zweitens: Warum sollte Paderborn vor bundesweit nicht einmal 3000 Menschen, die die Online-Petition gegen die Kooperation unterschrieben, einknicken? Das steht in keinem Verhältnis zur breiten Masse an Fans.“

Desweiteren äußert sich Scholz in dem Gespräch zur Suche nach den Pyro-Veranstaltungen vom Pokalfinale, zu Umbaudetails der Arena und der Umgestalung der Fanarbeit. Das ganze Interview findet sich hier. (RBlive)

 

 

 

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