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von Ullrich Kroemer ,  Martin Henkel

RBL in Seefeld, Tag 2: Nagelsmann bolzt aufs Tor, Forsberg Kondition

Zurück am Ball: Emil Forsberg im Trainingslager in Seefeld gegen Marcel Sabitzer.

Zurück am Ball: Emil Forsberg im Trainingslager in Seefeld gegen Marcel Sabitzer.
Copyright: imago/eu-images

RBL-Tag zwei in Seefeld hielt deine Morgen-Überraschung für die Sachsen parat: Es regnete nicht, was im Vergleich zum Lager vor zwei Jahren ein großer Fortschritt ins Sachen Wetter ist. Und es stach auch keine Sahara-Sonne vom Tiroler Himmel. Auch das eine Novum. Vergangenes Jahr kochte die Hochebene unter täglich 30 Grad.

Keine Blutgrätsche – nada!

Ein Kostverächter, wem diese Bedingungen nicht aufs Gemüt schlagen. So deluxe sind diese bei milden 20 Grad und heiter bis wolkigem Himmel in diesem Jahr, dass nicht einmal der Ansatz eines Zoffs zustande kam bislang. Keine Blutgrätsche wie die von Naby Keita vor zwei Jahren. Und auch keine übergewichtigen Franzosen, wie vergangenen Sommer. Nada!

Wo soll das noch hinführen? Für Demme übrigens nicht in die RB-Offensive, wie sich am Vormittag beim Schusstraining zeigte.

Ähnliches gilt auch für Julian Nagelsmann und seinen Trainerstab. Beim Nachmittagstraining bolzten sich die Fußballlehrer Standards gegenseitig zu. Der Chef trat vom Elfmeterpunkt gegen Torwarttrainer Frederik Gößling an, legte sich die Bälle 20 Meter vor dem Tor zum Freistoß zurecht und warf sich gemeinsam mit Assistent Moritz Volz in Flanken von Co-Trainer Robert Klauß. Der ein oder andere Ball fand den Weg in die Maschen, andere landeten am Alu-Gehäuse und einige wenige gingen auch daneben. Gaudi für die Übungsleiter.

Zusammenbruch der Taktiktafel

Als dann die Mannschaft aufs Feld kam, klappte Nagelsmann liebstes Utensil – die Taktiktafel – krachend zusammen. Hoffentlich kein schlechtes Omen für die Matchpläne des neuen Trainers. Der gebürtige Bayer stellte die Tafel wieder auf, versammelte die Mannschaft wie gewohnt davor und erläuterte seine Übungen.

Gemäß dem Schwerpunkt in der Trainingslager-Woche ließ er Pressing-Gegenpressing üben, ließ ein Team von hinten heraus spielen und forderte lautstark Nachschieben, gedanklich schnelles Positionsspiel und Tempo im Spiel nach vorn ein. Wenn der Ball einmal erobert war, sollte die gegnerische Mannschaft in nur fünf Sekunden zum Abschluss kommen. Mächtig Tempo also im Training mit viel Zug zum Tor. Timo Werner zeigte sich dabei gut aufgelegt und erzielte in der Spielform zwei Treffer.

Mvogo, Demme, Bidstrup fehlen

Nach einer knappen Stunde war die Einheit, die unter anderem von einer laut surrenden Drohne aus mehreren Perspektiven aufgezeichnet wurde, bereits wieder vorüber. Zumindest für die meisten Spieler. Nur die Torhüter übten noch individuell. Das Keeper-Trio war dezimiert, weil Yvon Mvogo genau wie Diego Demme und Nachwuchsmann Mads Bidstrup wegen muskulärer Probleme individuell trainierte.

Forsberg absolviert Extra-Schichten

Extraschichten mit Intervallläufen schob Emil Forsberg, der nach seiner Fußverletzung ebenso wie bereits am Montag das nachmittägliche Teamtraining mit absolvierte. Vormittags schuftet der Schwede im Kraftraum, am Nachmittag bolzt er zusätzlich Kondition, um den Trainingsrückstand aufzuholen. Athletiktrainer Kai Kraft schaute auf die Stoppuhr und bescheinigte dem pumpenden Forsberg gute Laufzeiten.

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