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Wegen Werner-Poker: Kritik an RB Leipzig durch Spielervertretung

Die Spielervertretung FIFPRO findet den Umgang von RB Leipzig mit Timo Werner nicht gut.

Die Spielervertretung FIFPRO findet den Umgang von RB Leipzig mit Timo Werner nicht gut.
Copyright: imago images / Picture Point LE

Der Europa-Generalsekretär Jonas Baer-Hoffmann von der Fédération Internationale des Associations de Footballeurs Professionnels (FIFPRO) kritisierte die Äußerungen von Verantwortlichen von RB Leipzig, dass Timo Werner entweder verlängern oder für eine handelsübliche Ablösesumme den Verein in diesem Sommer verlassen soll. „Spieler haben selbstverständlich das Anrecht, dass ihre Verträge von Seiten der Vereine eingehalten werden“, sagte Jonas Baer-Hoffmann dem mit Sky Sport News HD.

FIFPRO: Unterschwellige Drohungen bei Timo Werner nicht hinnehmbar

Laut der FIFPRO habe der Fall Adrien Rabiot in Frankreich gezeigt, dass manche Vereine „Spieler gezielt unter Druck setzen, um einen Ablauf der Vertragslaufzeit zu verhindern, bloß um von späteren Transferzahlungen zu profitieren“. Baer-Hoffmann sieht da Parallelen zur Causa Werner: „Sollten sich diese unterschwelligen Androhungen bei Timo Werner fortsetzen, ist dies nicht hinnehmbar. Es ist inakzeptabel, meist junge Spieler, die lediglich ihren Vertrag erfüllen, medial und öffentlich an den Pranger zu stellen“, betonte er. Ein Spieler müsse „ohne Druck und Androhungen möglicher Konsequenzen in der Lage sein, diesen einzuhalten und danach frei über den weiteren Verlauf seiner Karriere bestimmen zu können“.

Finden Werner und RB zur Win-Win-Situation?

Ralf Rangnick, der seine Posten als Cheftrainer und Sportdirektor ab 1. Juli an Julian Nagelsmann beziehungsweise Markus Krösche übergibt und dann im RB-Konzern die Verantwortung für die Red-Bull-Standorte in Brasilien und den USA übernimmt, will im Fall des 23-jährigen Werner bis Ende des Monats „eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung zu finden“.

Dessen Vertrag läuft bis 2020. Der Verein möchte, dass Werner entweder seinen Vertrag verlängert oder gegen Ablöse den Klub verlässt. Rangnick erklärte im Kicker-Interview am Montag, dass es „von Timo keine gute Idee ist, in ein letztes Vertragsjahr zu gehen. Das könnte, je nachdem wie seine Leistung ausfällt, auch schwierig werden mit den Fans“.

(dpa/ RBlive)

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