RB Leipzig

Erste Gespräche mit Gladbach schon im Winter: Seitdem wollte Hannes Wolf RB Leipzig verlassen

Von (RBlive/ukr) 05.08.2020, 16:07
„Marco Rose und Gladbach – geiler geht es gerade nicht”: Hannes Wolf an seiner neuen Arbeitsstelle.
„Marco Rose und Gladbach – geiler geht es gerade nicht”: Hannes Wolf an seiner neuen Arbeitsstelle. imago/Team 2

Hannes Wolf und RB Leipzig – das war ein einjähriges Missverständnis. Bereits im Winter wollte Wolf wechseln – und zwar nach Gladbach. Das bestätigte der Offensivspieler nun im Interview mit der Sport-Bild. „Seit es im Winter die ersten losen Gespräche gab, war für mich klar: Ich will nur hierhin”, sagte Wolf. „Für mich ist Gladbach genau der richtige Schritt.”

Zwar ist er zunächst nur für ein Jahr an den Niederrhein ausgeliehen. Doch eine Zukunft bei RB kann er sich nicht vorstellen. „Mein Ziel ist es, länger als nur dieses eine Jahr hierzubleiben”, sagte der Österreicher. Ein Grund dafür ist auch die erneute Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Trainer Marco Rose. „Marco Rose und Gladbach – geiler geht es gerade nicht”, sagte Wolf.

Der 21-Jährige betonte, dass die Fans in Deutschland den wahren Hannes Wolf noch gar nicht kennenlernen konnten. „Wenn du bei RB nicht funktionierst, hat der Klub eben auch die finanziellen Möglichkeiten, um direkt einen anderen Spieler für deine Position zu holen”, sagte er mit Blick auf die Verpflichtung von Dani Olmo.

Hannes Wolf: „Habe nicht alles richtig gemacht”

Doch Wolf fand auch selbstkritische Worte. Angesprochen auf sein Auftreten in Leipzig – dazu gehörten auch mangelnder Trainingseifer und selbstdarstellerische Instagram-Posts und -Vidoes – bekannte er: „Ich habe in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht, das gehört zur Wahrheit dazu, und dessen bin ich mir bewusst. 

Was er sich bei den Posts gedacht habe, „weiß ich ehrlich gesagt nicht mal mehr”, so Wolf. „Aber es hätte nicht sein müssen.” Aussagekraft über seine fußballerische Qualität habe das jedoch nicht. „Sportlich habe ich in der Bundesliga noch nicht viel liefern können. Es liegt an mir, das jetzt zu ändern.”