Seite neu laden

Shoppen mit „Ralf Bull“

Ralf Rangnick vor dem Rathausbalkon in Leipzig bei der Aufstiegsfeier. Quelle: imago

Rangnick kauft Red Bull Salzburg leer! Das stimmt zwar so nicht ganz, im Sommer sind es nur zwei Spieler gewesen, die der Sportdirektor von RB Leipzig dem Mutterverein aller Red Bull alimentierten Fußball-Filialen, Red Bull Salzburg, abkaufte. Aber summa summarum waren es zuletzt acht, und wie Rangnick diesen Sommer die zwei Stammspieler Naby Keita und Bernardo auf dem kleinen Dienstweg nach Leipzig geholt hat, sorgt jetzt enndgültig sowohl intern als auch vor der Tür des österreichischen Meisters für wachsenden Unmut. Vor allem stößt die Art und Weise auf, wie Rangnick sich bedient – und was das für eine Botschaft innerhalb der Red Bull Fußball-Familie vermittelt.

Salzburgs Trainer Oscar Garcia hat sie nach dem Bernardo-Abschied nur wenigen Stunden vor dem Spitzenspiel bei Rapid Wien (0:0) am vergangenen Wochenende aufgegriffen und mit Blick auf den RB-Ausbildungsverein FC Liefering gemeint, jetzt wisse jeder, es gebe Liefering A und Liefering B.

B steht für den FC Liefering in der 2. Liga und A für Red Bull Salzburg. Garcia schwieg zu dieser Auslegung. Aber der Kommentator von Laola1.tv hatte dazu reichlich was zu sagen. Er hat Rangnicks Einkaufsverhalten und was das für RB Salzburg bedeutet unter das Brennglas gelegt. Rauch garantiert! Und ein neuer Name für den streitbaren Shopper auch!

http://www.laola1.at/de/red/kommentare/bernhard-kastler/kommentar–in-der-welt-von-ralf-bull/