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Die ersten Schritte von Dominik Franke bei RB Leipzig

Dominik Franke schnupperte an der Seite des Kapitäns Dominik Kaiser schon mal Bundesliga-Luft. Foto: Imago.

Dominik Franke (li) schnupperte an der Seite des Kapitäns Dominik Kaiser schon mal Bundesliga-Luft. Foto: Imago.

Die aktuelle Verletzungsmisere bei RB Leipzig ist natürlich auch eine Chance für Talente. Fünf Defensivspieler (Lukas Klostermann, Ken Gipson, Bernardo, Marvin Compper und Kyriakos Papadopoulos) sind aktuell verletzt. Weswegen Dominik Franke zuletzt zweimal im Kader von RB Leipzig stand.

Der 18-Jährige ist Linksverteidiger und spielt derzeit in der U23 von RB Leipzig in der Regionalliga. Vom Alter her könnte er sogar noch in der U19 des Klubs spielen. 2011 wechselte er vom Heimatverein SC Riesa zu RB Leipzig und durchlief bei RB seitdem alle Altersklassen. Auch in die Nachwuchsnationalmannschaft Deutschlands ist er inzwischen Stammgast.

Dominik Franke als Stammgast im RB-Training

Nun macht er also auch im Verein den nächsten Schritt. Zumindest im Training lernt er das Niveau der Profis kennen. Und als Kaderspieler durfte er in Leverkusen und Freiburg an der Atmosphäre in der Bundesliga schnuppern.

Für Dominik Franke war das eine tolle Erfahrung, wie er der Mitteldeutschen Zeitung berichtet. „Man kriegt viel mehr mit, wenn man da unten sitzt. Man erlebt das Gefühl der Mannschaft und des gesamten Staffs mit. Es ist alles nochmal einen Tick intensiver und schöner, als wenn man von der Tribüne aus zuschaut. Ich habe das jetzt zwei Mal erlebt – ein tolles Gefühl.“ Aber auch eines, das mit Aufregung verbunden war.

Vor der Saison hatte Franke gehofft, „dass ich ein-, zweimal pro Woche bei den Profis mittrainieren darf, um mich zu zeigen und zu beweisen“. Das darf er nun schon als übererfüllt abhaken. Trotzdem sieht er sich weiterhin eher im Regionalligateam, wo er im Männerfußball ankommen und lernen will. „Das, was ich bei den Profis zusätzlich mache, lerne ich nur dazu.” In der Regionalliga hat er bisher 13 Spiele absolviert, 12 davon über die volle Distanz.

Traum von der Bundesliga – Lob von Ralph Hasenhüttl

Natürlich träumt einer wie Dominik Franke auch von der Bundesliga. Allerdings weiß er auch um die Tücken und darum, wie viel Arbeit hinter dem Ziel steckt. „Man weiß es erst dann mit Gewissheit, wenn man wirklich dabei ist und oben im Geschäft angekommen ist. Vorbereiten, nachbereiten, Leistung zeigen – dann kommt alles nach und nach.“

Lob bekommt er auf seinem bisherigen Weg auch von Ralph Hasenhüttl. Der RB-Trainer lobt seinen Außenverteidiger als einen, „der schnell lernt und versucht, sich dem Niveau anzugleichen”. Und weiter: „Ein guter Junge, ich bin froh, dass wir ihn haben.“