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Einkaufstrategie bei RB Leipzig: „Phantasie für Entwicklung“

RB Leipzigs Verantwortliche möchten Phantasie bei der Entwicklung neuer Spieler sehen. Foto: imago

RB Leipzigs Verantwortliche möchten Phantasie bei der Entwicklung neuer Spieler sehen. Foto: imago

Was wurden in den vergangenen Tagen nicht schon Namen ausgegraben, an denen Ralf Rangnick, respektive RB Leipzig interessiert sein soll. An Breel Embolo gab es im Sommer tatsächlich Interesse. Im Vorfeld des Duells gegen RB Leipzig kommentierte Christian Heidel dessen Entscheidung für Schalke. Ralph Hasenhüttl gab daraufhin Einblicke in die Einkaufsstrategie bei RB Leipzig.

Ralf Rangnick zog Interesse öffentlich zurück

Breel Embolo stand schon während der EM auch im Fokus der Bundesligaclubs Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg. RB Leipzig soll ein Gebot abgegeben, Manchester United sogar noch mehr geboten haben. Letztendlich wollte der Spieler in die Bundesliga, allerdings stieg Ralf Rangnick damals öffentlich aus dem Transfer aus. Grund dafür sollen überzogene Forderungen gewesen sein.

Breel Embolo und Schalke 04 – eine emotionale Entscheidung?

Just vor dem Duell gegen Ralf Rangnicks ehemaligen Club betont Christian Heidel, der FC Schalke habe keinen Cent mehr geboten als RB Leipzig. Stattdessen soll es eine Entscheidung des Herzens gewesen sein. Embolos Entscheidung für Schalke sei keine finanzielle, sondern eine „rein emotionale“ gewesen. Dabei habe Heidel dem 19-Jährigen „Bilder und Filme von der Atmosphäre auf Schalke gezeigt“.

Ralph Hasenhüttl kein Fan von Winterneuzugängen

Seitdem in den letzten Wochen immer häufiger Namen von angeblichen Spielern im Fokus kursierten, klärte Ralph Hasenhüttl über seine Haltung zu möglichen Transfers auf. Er sei generell überhaupt kein Fan von Verpflichtungen im Winter. Denn die müsse man nur tätigen, wenn man „im Sommer viel falsch gemacht“ habe. Was offensichtlich nicht der Fall ist.

Der einzige Grund für eine personelle Korrektur könne also eine weitere Verletzung sein. Oder, wie Ralf Rangnick zuletzt sagte, wenn sich etwas ergibt, das man schon im Sommer hätte machen wollen. Damit wird er wohl nicht Breel Embolo gemeint haben.

Do-it-yourself statt „eingepreister Entwicklung“

Auch dessen geplatzten Wechsel kommentierte Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vorm Schalke-Spiel. RB Leipzig setze in erster Linie darauf, die Entwicklung eines Spielers selbst in die Hand zu nehmen. Oder, wie er es selbst formulierte: „Spieler, die die Hardware haben und die Software packen wir drauf. Wir wollen Phantasie in der Entwicklung des Spielers drin haben.“ Bei Embolo sei ein großer Teil der Entwicklung schon eingepreist gewesen.