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Ralf Rangnick hat Suche nach Nachfolger „im Hinterkopf“

Kein Thema ist für Ralf Rangnick aktuell, sich RB Leipzig ohne ihn vorzustellen, wie er der LVZ verrät. Er habe sein „Hobby zum Beruf gemacht und eine sehr hohe Jobzufriedenheit“. Gleichwohl hat er „die Suche nach einem geeigneten Nachfolger bereits in meinem Hinterkopf“. Wie lange es für ihn selbst in Leipzig weitergeht, ist unklar. Aktuell läuft der Vertrag bis 2019. Für eine Verlängerung gebe es momentan „keinen Handlungsbedarf“.

Hinsichtlich der weiteren Saison ist sich der Sportdirektor sicher, dass RB Leipzig nicht mehr absteigen wird. Man habe das Saisonziel einer sorgenfreien Saison also schon erreicht. „Wir haben zwölfmal richtig gut gespielt, zweimal ordentlich und zweimal schlecht. Wir sind nicht so vermessen, davon auszugehen, dass wir wieder einen Schnitt von 2,25 Punkten holen.“ Aber man werde weiter von Spiel zu Spiel schauen und versuchen, das eigene Spiel zu verbessern.

Naby Keita schon gegen Frankfurt wieder für RB Leipzig auf dem Platz?

Dass Emil Forsberg (rotgesperrt) und Naby Keita (aktuell verletzt) zum Start gegen Eintracht Frankfurt fehlen könnten, macht Ralf Rangnick keine großen Sorgen. ein, „Wir haben auch schon in der Hinrunde gegen Hoffenheim und Dortmund ohne Emil und Naby in der Startelf gespielt und aus diesen beiden Partien vier Punkte geholt.“

Zudem sei es das Ziel, dass Naby Keita am Wochenende gegen die Glasgow Rangers eine Halbzeit bestreitet und zu einer Option für das Frankfurt-Spiel wird. Das gilt auch für Marcel Halstenberg. Beide sind zur Behandlung bei Kurt Mosetter nach Konstanz gereist.

Eine Herabsetzung der eigenen medizinischen Abteilung sieht Ralf Rangnick darin nicht. „Ich lasse auf unseren Staff nichts kommen. Trainerteam, unser Sportpsychologe, die Therapeuten, Ärzte, Videoanalysten, Betreuer – das ist der beste Staff, mit dem ich bisher zusammengearbeitet habe.“ Eitelkeiten gebe es im Funktionsteam aber nicht, sodass es auch kein Problem ist, externe Spezialisten einzubeziehen.

Ralf Rangnick will noch lange mit Zsolt Löw zusammenarbeiten

Noch lange zusammenarbeiten will Rangnick auch mit Zsolt Löw, der aktuell Co-Trainer bei RB Leipzig ist. „Zsolt ist menschlich ein super Typ und hat sich fachlich fantastisch entwickelt. Dass ein Mann mit seinen Qualitäten irgendwann Cheftrainer werden kann und möchte, ist doch klar. Im Moment sind er und wir mit seiner derzeitigen Rolle hochzufrieden.“

Problematisch sei die Situation von Naby Keita in Bezug auf seine Familie. Da diese keine dauerhaften Visa bekommt, sind regelmäßige Besuche schwierig. „Wir arbeiten an Lösungen. Naby soll sein gewohntes Umfeld möglichst regelmäßig um sich haben.“ Aktuell lasse sich die Situation aber nicht ändern.


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