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Tim Bendzko: „Tradition ist schön und gut – aber nicht alles“

Sänger Tim Bendzko hat nichts gegen RB Leipzig. Foto: imago

Sänger Tim Bendzko hat nichts gegen RB Leipzig. Foto: imago

Tim Bendzko ist in erster Linie bekannt dafür, „nur noch kurz die Welt zu retten.“ Der Berliner Sänger hat aber auch eine Fußballvergangenheit.

In seiner Jugend war er selbst für Union Berlin aktiv und drückt daher dem Zweitligisten auf Aufstiegskurs alle Daumen. „Union gegen Hertha in der höchsten Spielklasse – das wäre einfach nur überragend! Dieses Duell ist ja mehr als Fußball“, schrieb der 32-Jährige in der Welt am Sonntag. „Es treffen zwei ganz unterschiedliche Teile Berlins aufeinander, unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Philosophien.“ Statt einer Fußballkarriere hatte er sich im Alter von 16 Jahren für die Musik entschieden.

Tim Bendzko wünscht Union Berlin den Aufstieg

Für seinen ehemaligen Verein wäre der Aufstieg in die erste Bundesliga eine Premiere und einer der größten Vereinserfolge, 2001 schaffte man es immerhin bis ins DFB-Pokalfinale gegen den FC Schalke 04. Einige Fans fürchten allerdings, der traditionsreiche Verein könne sich im Fußballoberhaus zu stark verändern. Dazu Bendzko: „Tradition ist schön und gut – aber nicht alles. Ich habe im Gegensatz zu einigen anderen auch nichts gegen RB Leipzig.“ Mit etwas Glück wird er die Sachsen dann zur nächsten Saison an der Alten Försterei begrüßen dürfen. Aktuell liegt der FC Union Berlin mit drei Punkten Abstand auf den Erstplatzierten VfB Stuttgart auf Rang vier.

(dpa/RBlive)