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Jean-Kevin Augustin ist ein „gutes Gesamtpaket“

Mit der Entwicklung von Jean-Kevin Augustin ist Ralph Hasenhüttl sehr zufrieden. „Jika macht uns besser“, erklärt der Coach von RB Leipzig im Kicker (Print). „Jika“ ist der Spitzname des französischen Offensivspielers.

In Augustin sieht Hasenhüttl „ein gutes Gesamtpaket. Er ist schnell und technisch versiert.“ In Sachen Torgefahr bestehe allerdings noch Verbesserungsbedarf. Das gilt auch für das Verhalten nach Ballverlust, wo sich der Franzose „noch Pausen nimmt“. Das sei „für Neuzugänge aber nicht ungewöhnlich“. Grundsätzlich habe er aber „schon viel verinnerlicht, was für unser Spiel wichtig ist“ und „schaltet nach Ballverlust nicht ab“.

Suspendierung von Jean-Kevin Augustin gut für das Vereinstraining

Dass Jean-Kevin Augustin schon früher von der französischen U21-Nationalmannschaft zurück kam, weil er dort suspendiert wurde, sieht Hasenhüttl als Vorteil. „Für uns aus Vereinssicht war sein früheres Zurückkommen nicht so schlecht, weil er hier zwei Einheiten mitmachen konnte, die für ihn wichtig sind.“ Den Rest der Angelegenheit bespreche man „intern“. Augustin hatte auf seiner Länderspielreise verärgert auf eine Auswechslung in der Halbzeit reagiert und wurde vom französischen U21-Coach Sylvain Ripoll nach Hause geschickt.

Ob Jean-Kevin Augustin am morgigen Freitag im Spiel von RB Leipzig beim Hamburger SV auflaufen wird, ist noch unklar. Konkurrent Yussuf Poulsen stünde nach auskurierter Blessur wieder zur Verfügung, hat aber auch zwei Wochen ohne volles Training hinter sich. Ralph Hasenhüttl hat sowieso keine Probleme mit der Entscheidung. „Ich fühle mich schon immer wohl, wenn ich Yussi dabei habe. Es wird in Zukunft einige Luxusentscheidungen geben. Wir werden beide brauchen“, gibt er beiden Stürmern Rückendeckung.


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