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Drei Spiele Sperre – Hasenhüttl schützt Rotsünder Naby Keita

RB Leipzig muss für drei Bundesligaspiele auf Naby Keita verzichten. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittag bekannt. RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl verteidigte die Spielweise seines Stars.

Wegen „eines rohen Spiels gegen den Gegner” (DFB) muss Keita in der Bundesliga gegen Augsburg, Frankfurt und Köln pausieren. Beim 2:2 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach hatte der Guineer seinen Gegenspieler Christoph Kramer mit den Stollen im Gesicht getroffen und dafür Rot gesehen. Kramer musste an der Oberlippe genäht werden, konnte aber weiterspielen.

Hasenhüttl über Naby Keita: „Manchmal ist das Bein zu hoch”

Trainer Ralph Hasenhüttl verteidigte seinen Spielmacher am Montagmittag. „Man muss die Kirche im Dorf lassen. Es war kein Vergehen, in dem jemand fahrlässig und absichtlich verletzt wurde”, sagte der Österreicher. Und: „Er versucht jedes Mal, den Ball zu stoppen. Er saugt Bälle von hoch oben herunter, das macht er oft überragend. Manchmal ist das Bein zu hoch. Dass er den Spieler getroffen hat, tut ihm selbst am meisten leid.”

Vorwürfe macht der Cheftrainer seinem besten Spieler deswegen nicht. „Für mich wäre es schlimmer, wenn er nicht diese aufopferungsvolle Art zu spielen hätte. Er gibt immer alles und möchte auf dem Platz immer alles regeln. Das gefällt mir an Naby Keita”, so der 50-Jährige.

Sperre nach Roter Karte nur für die Bundesliga

Spieler und Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt, das Urteil ist rechtskräftig. Auf Keitas Einsatz in der Champions League bei Besiktas Istanbul hat die Sperre keine Auswirkung; auch im DFB-Pokal dürfte er mitwirken, wenn in dem Zeitraum Pokalspiele stattfänden. Hätte RBL noch eine zweite Mannschaft wäre der Ausnahmespieler auch für die Reserve gesperrt.


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