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Nachwuchs bleibt bei RB Leipzig außen vor

Eigentlich klingt es paradox, wenn RB Leipzig als jüngste Mannschaft der Liga es nicht schafft, die Eigengewächse aufzubauen. Aber Ralph Hasenhüttl erklärte am Dienstag, warum er Elias Abouchabaka und Co. momentan wenig Chancen geben kann.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig?

Junge Spieler stehen bei RB Leipzig regelmäßig auf dem Platz, im Training und auch in der Startelf. Nur kommt davon eigentlich nie einer aus der eigenen Nachwuchsakademie, die zu den besten zählt, die man im professionellen Fußball vorfinden kann. „Das große Problem in dieser Saison ist die Tatsache, dass wir sehr wenig trainieren. Wir haben sehr wenig Einheiten, wo wir die Jungs auch entwickeln können“, erklärte Ralph Hasenhüttl die missliche Lage. Dabei hatte man eigentlich die U19 besser integrieren wollen, schließlich wurde die U23 abgesetzt. Und Ralf Rangnick betonte selbst, wie wichtig die frühzeitige Spielpraxis unter Erwachsenen ist.

Kaum echtes Training mit dem Profiteam bei RB Leipzig

Vorerst müssen sich Elias Abouchabaka, Nicolas Kühn, Kilian Ludewig und andere mit ihren Altersgenossen zufrieden geben. „Es macht absolut mehr Sinn, wenn sie sich dort entwickeln, wo sie auch spielen am Wochenende.“ Abhilfe verschafft im Grunde nur eine Länderspielpause, bei der der Nachwuchs die Profimannschaft auffüllen kann. „Wenn wir so wie letzte Woche weniger Mann im Training sind, sind sie mit dabei. Das ist nicht optimal, aber so ist im Moment die Situation“, so Ralph Hasenhüttl.


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