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Ralph Hasenhüttl: Saisonziel ist die Qualifikation für die Champions League

Als Saisonziel für die aktuelle Spielzeit hat Trainer Ralph Hasenhüttl die erneute Qualifikation für die Champions League ausgegeben. Dafür müsste man in der Bundesliga mindestens Platz 4 erreichen.

Qualifikation für Champions League steht über Spielen in der Europa League

„Das Hauptziel ist, dass wir uns wieder für die Champions League qualifizieren“, erklärte er bei einem Auftritt in der Sendung Sport und Talk im Hangar-7 bei Servus TV.

Entsprechend sei das Abschneiden in der Europa League nicht entscheidend. Man freue sich auf eine „interessante Erfahrung“ in der K.o.-Runde gegen den SSC Neapel und wolle in jedem Fall weiterkommen. Allerdings bedeute ein langer Verbleib in der Europa League auch eine hohe Belastung.

Ralph Hasenhüttl mit bisheriger Saison von RB Leipzig zufrieden

„Ob wir unbedingt ins Finale der Europa League kommen müssen“, wisse Ralph Hasenhüttl entsprechend nicht. In einer engen Bundesliga werde es einfacher, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren, „wenn man in der Europa League nicht bis ins Finale kommt. Aber wir nehmen mit, was wir mitnehmen können.“

Mit der Hinrunde von RB Leipzig zeigt sich Ralph Hasenhüttl insgesamt zufrieden. Allerdings habe man in der Champions League „noch ein bisschen grün“ agiert und sei vor allem im Duell mit Porto mehr möglich gewesen. Auch in der Bundesliga „ist uns am Ende ein bisschen die Puste ausgegangen“.

Vertragsverlängerung bei RB Leipzig für Hasenhüttl noch zu früh

Hinsichtlich einer Verlängerung seines Vertrags bei RB Leipzig bleibt Ralph Hasenhüttl dabei, dass es noch zu früh für Entscheidungen sei. Man werde jetzt erstmals miteinander reden, aber noch nichts unterschreiben. „An der Stelle von RB Leipzig würde ich mir genau anschauen, wie sich das Trainerteam im ersten Jahr mit den Belastungen von drei verschiedenen Wettbewerben bis zum Saisonende schlägt. Ein echtes Fazit kann man erst im Sommer ziehen“, erklärt er in Sportbild (Print).

Dabei treffe er im Normalfall keine Bauchentscheidungen. „Ich sammle und bewerte immer alle Argumente, die für und gegen eine Entscheidung sprechen. Am Ende muss man dann schließlich auch den Mut haben, die Sache durchzuziehen.“ Das sei schon beim Wechsel von Ingolstadt nach Leipzig der Fall gewesen. Es sei Hasenhüttl schwer gefallen, Ingolstadt zu verlassen, aber im Sinne der eigenen Entwicklung sei der Schritt notwendig gewesen.

Ralph Hasenhüttl noch nicht reif für einen Verein wie den FC Bayern

Für einen Verein wie Bayern München hält sich Ralph Hasenhüttl weiterhin für noch nicht gut genug. „Ich bin erst drei Jahre in der Bundesliga“, erklärt er bei Servus TV. „Ich habe gemerkt, dass ich in vielen Bereichen noch nicht die Erfahrung habe, um einen großen Verein wie die Bayern zu trainieren.“ Ein solcher Verein könne erst am Ende einer Entwicklung kommen.

Hasenhüttl glaubt zudem nicht, dass die Bayern auf einen Trainer wie ihn schauen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern jemanden haben wollen, der so wenig Erfahrung auf internationalem Niveau hat wie ich.“ Aktuell gilt für den RB-Trainer sowieso, dass er froh ist, „in Leipzig, auf allerhöchstem Niveau“ seinen Weg gehen zu können. Mit dieser Aufgabe identifziere er sich „zu 100%“.


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