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Köln abgehakt – Hasenhüttl versprüht Optimistismus

Sieben mal schoss sich RB Leipzig in Führung, vier mal konnte die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl nicht gewinnen. Der Gipfel war die jüngste Niederlage gegen den Abstiegskandidaten FC Köln, der auch der Stimmung nicht gut tat. Am Donnerstag vor dem Spiel gegen Dortmund wurde viel Optimismus versprüht.

Ralph Hasenhüttl mit Gesprächsbedarf

Denn unter der Woche hatte die Mannschaft aufgearbeitet, was auszuarbeiten war. „Wir haben viele Gespräche geführt. Sowohl in der Gruppe, als auch einzeln“, erklärte der RB-Coach die ausgiebige Meinungsanalyse. „Wir wollten auch hören, was sie als Gründe ausgemacht haben.“ Die Unterredungen bezeichnete Hasenhüttl als sehr produktiv, gab im Nachhinein auch sich und dem Trainerteam die Schuld an den verlorenen drei Punkten. „Das, was gut war, haben wir in der zweiten Halbzeit körperlich nicht mehr bringen können.“ Nur habe er darauf als Trainer mit einem „anderen Programm“ reagieren müssen. „Wir haben alle unsere Fehler gemacht, ich auch, denn ich habe es zu spät erkannt.“

RB Leipzig vor BVB um Selbstvertrauen bemüht

Gegen die miese Stimmung half neben viel Reden auch viel Spaß beim Training. Den habe er auch der Abteilung Attacke und vor allem Timo Werner gegönnt, der zuletzt nicht mehr so frisch und leicht frustriert wirkte aufrund seiner kleinen Torflaute. Gegen den BVB will Hasenhüttl wieder auf alles vorbereitet sein, egal ob sein RB Leipzig in Rückstand geht oder eben wieder mal in Führung. „Wir wissen, dass wir uns nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen dürfen“, kündigte der RB-Coach mehr Kampfgeist an.

Dazu erinnert Hasenhüttl an das mental schwere Rückspiel der Europa League. „Wir haben einen großen Brocken aus dem Weg geräumt, das gibt Selbstvertrauen.“ Der passenden Plan soll seiner Mannschaft das Gefühl geben, auch nach einem schlechten Start wieder zurückkommen zu können – und umgekehrt.


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