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Hitzfeld lobt Hasenhüttl – Vertragsgespräche erst im Sommer?

Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff waren am Freitag im Sportbuzzer Fantalk 3.0 . Dabei ging es auch mal wieder um die Zukunft von Ralph Hasenhüttl, um den sich aus den verschiedensten Gründen immer mal Spekulationen ranken.

Mintzlaff über Hasenhüttl als 1a-Lösung

Oliver Mintzlaff zeichnete zunächst nochmal nach, wie Ralph Hasenhüttl als Wunschtrainer nach Leipzig gekommen war. „Wir hatten das Glück, in der Zeit mit Ralf Rangnick keinen neuen Trainer holen zu müssen. Mit Zorniger kam man zu dem Entschluss, dass es nicht mehr gepasst hat.“ Damals hätten viele geschrieben, RB Leipzig finde keinen Trainer auf dem Markt. „Es gab genug, die dann hätten anfangen wollen, aber keine 1a-Lösung für uns. Deswegen hat Ralf Rangnick dann in Doppelfunktion Verantwortung übernommen und das war ein Idealszenario mit ihm als Backup“, so Mintzlaff.

Hitzfeld: „Er ist ein Psychologe“

Auch der Champions-League-Gewinner Ottmar Hitzfeld, der zuletzt wieder vom BVB kontaktiert wurden, hatte einiges über den österreichischen Trainer im Dienste von RB zu sagen. „Es hat mich gefreut, dass ein Trainer sagt, ich möchte bleiben, bei einem Club, der mir die Chance gegeben hat. Er hatte in Ingolstadt schon Erfolg, Leipzig ist aber eine andere Kategorie.“ Dort habe er mit Ralf Rangnick einen Spiritus Rektor, der entscheidende Tipps geben kann.“Wir kennen uns aus der Zeit bei den Bayern. Er ist einer, der weiß, wie man eine Mannschaft führen muss und der Verständnis hat, wenn es mal nicht so läuft. Und er ist ein Psychologe. Das ist wichtig, um unter Druck Leistung abzurufen“, so Hitzfeld.

Rangnick: Gespräch mit Hasenhüttl erst im Sommer?

Dann kam die Sprache zwangsläufig auf den Vertrag des Trainers. „Es gibt nichts neues, der Vertrag läuft noch bis 2019. Ralph gefällt es, aber er möchte erstmal feststellen, wie wir abschneiden und ob die Mannschaft zusammenbleibt. Das ist auch völlig legitim“, erklärte Rangnick erneut. Und weiter: „Gegebenenfalls setzen wir uns auch erst im Sommer zusammen. Das ist nicht ideal, sehen wir beide so.“ Aber das Beispiel Pep Guardiola zeige, dass auch das möglich ist. „Und er hat in der letzten Saison das Double geholt“, so Rangnick vielsagend.