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Polizeibilanz: Drei Straftaten rund um #RBLBVB – Bundespolizei prüft Hinweis

Die Partie zwischen RB Leipzig und dem BVB hatte wegen der Attacken von Dortmunder Gewalttätern auf RB-Fans vor einem Jahr in Dortmund durchaus Brisanz. Doch Leipziger Polizei und Bundespolizei ziehen ein weitgehend positives Fazit des Einsatzes rund um das Spiel. Dass Fans am Hauptbahnhof homophobe und rassistische Parolen gegrölt haben sollen, können die Beamten nicht bestätigen. Die Bundespolizei geht dem Fall nach.

Wie die Polizei Leipzig Mitteldeutscher Zeitung und RBLive mitteilte, gab es in Zusammenhang mit der Begegnung am Samstagabend drei Straftaten. Dabei handelte es sich um ein Beleidigungs-, ein Körperverletzungs-Delikt sowie eine Widerstandshandlung. „Angesichts von Menschenmenge und Ereignis”, so ein Polizeisprecher, „sind dies vollkommen marginale Sachverhalte”.

Rassistische und homophobe Parolen? Bundespolizei bittet um Mithilfe

Die für die An- und Abreise der Fans am Hauptbahnhof zuständige Bundespolizei hat keine Straftaten registriert, geht aber einem Hinweis nach, der per Twitter veröffentlicht wurde. Demnach hätten Fans des BVB rassistische, nationalistische und homophobe Parolen gegrölt.

Weder Bundespolizei, noch Leipziger Polizei konnten den Vorfall bestätigen. „Homophobe oder rassistische Fangesänge sind uns soweit unbekannt geblieben”, so die lokale Polizei. „Rein fußballtypisch provokante Äußerungen blieben hingegen – ungeachtet ihrer aus moralischen beziehungsweise geschmacklichen Gründen abzulehnenden Komponente – ohne Belang.”

Die Bundespolizei Pirna teilte RBLive mit: „Uns sind diese Vorkommnisse nicht bekannt.” Die Beamten sind aber noch bei der Aufarbeitung des Einsatzes und baten per Twitter um weitere Informationen beziehungsweise eine offizielle Beschwerde.