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Bernardo versteht, dass er wenig Einsatzzeit hat

Bernardo. (Foto: imago)

Bernardo. Längst nicht so unwichtig für RB Leipzig, wie man meinen könnte. (Foto: imago)

Nicht ganz so glücklich verläuft bisher die Saison für Bernardo. Der Außenverteidiger von RB Leipzig kam bisher in 20 von 39 RB-Pflichtspielen zum Einsatz, allerdings nur 14 mal von Beginn an. Auch nach der langfristigen Verletzung von Marcel Halstenberg ist der Brasilianer nicht gesetzt.

Bernardo versteht Ralph Hasenhüttls Entscheidungen

„Ich verstehe den Trainer. Er war mit meiner Leistung in Freiburg nicht zufrieden, also muss er etwas probieren“, sieht Bernardo im Kicker (Print) einen sachlichen Grund für seine geringe Einsatzzeit. „Wenn du viele gute Spieler hast und einer macht keinen guten Job, dann bekommt ein anderer die Chance zu spielen.“

Bernardo ist eigentlich Linksverteidiger, kam in der Vergangenheit aber häufig als Rechtsverteidiger zum Einsatz. Dort hat sich allerdings Konrad Laimer festgespielt, während Lukas Klostermann wie bei Olympia 2016 auf der linken Seite verteidigt.

Bernardo wird bei RB Leipzig offensiv besser, sieht sich aber als Defensivspieler

Unzufrieden mit seiner Entwicklung ist Bernardo aber nicht. „Auch in dieser Saison habe ich einen guten Job gemacht“, sieht er bei sich selbst gute Einsätze in der Bundesliga und international. „Ich glaube, dass ich mit dem Ball besser geworden bin. Als ich nach Leipzig kam, war ich ein sehr defensiv denkender Spieler. Zuletzt habe ich versucht, mehr für die Offensive zu tun. Und mein rechter Fuß ist besser geworden.“

Auch wenn er glaubt, dass „ein Verteidiger zuerst verteidigen muss“, will Bernardo auch weiter an seinen Offensivqualitäten arbeiten. „Beim Flanken muss ich mich verbessern“, sieht er dabei denselben Verbesserungsbedarf wie zuletzt schon Lukas Klostermann.