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Während des Spiels von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen war Ralph Hasenhüttl noch wenig zuversichtlich, danach versuchte er schon wieder Optimismus zu versprühen. (Foto: Imago)

Während des Spiels von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen war Ralph Hasenhüttl noch wenig zuversichtlich, danach versuchte er schon wieder Optimismus zu versprühen. (Foto: Imago)

Bei RB Leipzig blickt man trotz Niederlage zuversichtlich in die Zukunft

Das 1:4 gegen Bayer Leverkusen war auf dem Platz und auf den Rängen ernüchternd. Trotzdem guckt man bei RB Leipzig nach der bitteren Niederlage voraus auf die Europa League und den Bundesliga-Endspurt.

„Das bedeutet nicht viel für die nächsten Spiele“, relativierte Torhüter Peter Gulacsi im Anschluss an die Partie, in der er noch zu den besseren Spielern seines Teams gehörte. „Wir werden die Köpfe bis Donnerstag frei kriegen. Am Sonntag haben wir auch ein schweres Spiel in Bremen. Jeder muss gucken, was er besser machen kann“, forderte der Ungar.

Niederlage gegen Leverkusen ohne Auswirkungen auf den weiteren Saisonverlauf

Auch Kapitän Willi Orban richtete den Blick sofort wieder nach vorn. Man müsse die Niederlage gegen Leverkusen zwar analysieren, „aber sie hat keine Auswirkungen auf die Saison“, glaubt er. „Wir müssen uns in den nächsten Spielen wieder belohnen“, forderte er zudem vor den anstehenden Aufgaben. „Es sind noch viele Spiele. Wir sind enttäuscht und müssen gut regenerieren. Aber wir haben eine Riesenchance ins Halbfinale der Europa League einzuziehen.“

„Wir müsse das Spiel abhaken, weil es weitergehen muss“, pflichtete auch Außenverteidiger Lukas Klostermann bei. Zwar habe die Niederlage gegen Leverkusen RB Leipzig „in Richtung Champions League nicht weitergebracht. Aber wir haben noch ein paar Spiele. Wir werden alles reinwerfen.“

Ralph Hasenhüttl will Zuversicht vermitteln und Defensive thematisieren

Auch Trainer Ralph Hasenhüttl war nach der Partie mit Durchhalte-Rhetorik unterwegs. „Kopf hoch“, meinte er in Richtung seiner Kicker. „Weiter geht es für uns. Wir werden eine Nacht drüber schlafen und dann vor die Jungs treten und ihnen helfen und Zuversicht zusprechen.“

Am Donnerstag warte in Marseille ein „schwerer Gegner“. Dann müsse man besser verteidigen als gegen Leverkusen, denn Marseille „wird ähnlich druckvoll und dynamisch auf unser Tor gehen“ wie Bayer. Man werde das Defensivverhalten in den „nächsten zwei Tage noch mal thematisieren und an der Grundformation feilen“. Viel Training sei aber nicht möglich angesichts der Kürze der Zeit. Viel mehr als Regeneration könne man in den zwei Tagen nicht leisten.

RB Leipzig gibt im Schlussspurt der Saison nicht auf

In Bezug auf die Bundesliga und den Kampf um einen Champions-Leauge-Platz „tut es weh, ein Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten zu verlieren. Aber das Rennen ist noch nicht beendet, wir haben noch fünf Spiele. Wir geben noch nicht auf“, bleibt Ralph Hasenhüttl kämpferisch.

Zwischen sechs und neun Spiele warten noch auf RB Leipzig. In der Bundesliga spielt man noch in Bremen, gegen Hoffenheim, in Mainz, gegen Wolfsburg und in Berlin. In der Europa League will man gegen Marseille in das Halbfinale einziehen, wo weitere zwei Spiele und später noch ein mögliches Finale anstehen würden. Das letzte Spiel in der Bundesliga findet am 12.05.2018 statt, das Finale der Europa League wird am 16.05.2018 in Lyon ausgetragen.