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RB-Spieler konsterniert – Gulacsi: „Alles weggeworfen”

Schwarzer Abend für RB Leipzig. Nach dem 2:5 (1:3) bei Olympique Marseille und dem Aus in der Europa League haben sich die Leipziger enttäuscht und ratlos geäußert. So richtig fassen, dass sie die gute Ausgangsposition so leichtfertig hergeschenkt haben, konnten es die Kicker selbst nicht.

Peter Gulacsi: „Haben uns selbst rausgeschossen”

Keeper Peter Gulacsi sagte bei Sky: „Was wir vor dem Spiel besprochen haben, dass wir ein schnelles Tor machen wollten und dann stabil stehen, hatten wir nach zwei Minuten erreicht und dann alles weggeworfen. Wir haben uns selbst aus dem Wettbewerb rausgeschossen. Solche Fehler darf man international nicht machen. Das müssen wir viel cleverer spielen.”

Kevin Kampl war nicht minder geknickt und sauer ob der Leistung des Teams: „Das ist ein extrem bitterer Abend für uns als Mannschaft. Das Halbfinale wäre für uns drin gewesen. Als uns eigentlich alles in die Karten spielt, der Gegner schon am Boden ist, geben wir das Spiel aus der Hand. Dass wir nach einer Ecke für uns ein schnelles Gegentor kriegen, darf uns so nicht passieren.” Kampl gestand am Sport1-Mikrofon ein: „Wir hätten das viel schlauer machen müssen.”

Emil Forsberg: „Glauben nicht an uns”

Emil Forsberg machte auch ein mentales Problem aus: „Wir sind besser als wir glauben”, sagte der Schwede. „Wir müssen einfach an uns glauben, Fußball spielen, wie wir es können und wie wir es schon gezeigt haben. Das machen wir momentan nicht.”

Gulacsi forderte ein grundsätzliches Umdenken in der Abwehr. „Wir haben am Montag vier, heute fünf Tore kassiert. Eine Spitzenmannschaft kann nicht so verteidigen”, mahnte der Torhüter. „Das müssen wir klären und besprechen. Wenn wir die Chance haben wollen, in der Bundesliga unter die ersten Vier zu kommen, dann müssen wir viel stabiler stehen und konsequenter verteidigen.” Und Kampl ergänzte: „Die Defensivprobleme fangen auch schon vorn an. Wir müssen da kompakter stehen.”


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